Geldregen für Ebern: 630.000 Euro für die Stadtentwicklung

Ein kräftiger finanzieller Impuls erreicht mehrere Kommunen in Unterfranken: Im Rahmen der Städtebauförderung [➚] profitieren auch Ebern, Hofheim i.Ufr. und Ebelsbach von umfangreichen Zuschüssen. Insgesamt fließen 1.952.000 Euro in die drei Orte, die nach Angaben aus der Landespolitik eigenständig über die Verwendung der Mittel entscheiden können. Den größten Anteil erhält Hofheim i.Ufr. mit 720.000 Euro aus der gemeinsamen Städtebauförderung von Bund und Ländern. Für Ebern sind 630.000 Euro vorgesehen, während Ebelsbach mit 602.000 Euro unterstützt wird. Die Gelder sollen gezielt in die Weiterentwicklung der Ortskerne und der Infrastruktur investiert werden. Die Fördermittel sind Teil eines deutlich größeren Gesamtpakets: Wie Bayerns Bauminister Christian Bernreiter erklärte, würden mehr als 264 Millionen Euro auf 478 Städte und Gemeinden im Freistaat verteilt. Für Unterfranken allein seien über 33 Millionen Euro für 87 Kommunen eingeplant. Damit erreiche die Förderung eine neue Höc...

Haßberg-Klinik: Ausschuss des Bayerischen Landtags korrigiert Eberner Klinik-Aus nicht


Pressemitteilung der „Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“:

Wie die Aktionsgruppe aus zuverlässiger Quelle erfahren hat, hat der bayerische Gesundheitsausschuss die Entscheidung des Kreistags Haßberge bestätigt, die Klinik in Ebern zum 31.12.25 zu schließen.

Mit großer Mehrheit stimmte der Ausschuss dem Argument zu, man dürfe dem Krankenhausträger in seiner Entscheidung nicht herein reden. Damit wurde die Petition „Erhalt der Haßberg-Klinik Ebern und Wiedereröffnung der stationären Chirurgie“ [➚] sowohl im Kreistag des Landkreises Haßberge als auch im Gesundheitsausschuss des Bayerischen Landtags abgelehnt.

Wir erklären hierzu:

Dies ist ein Schlag ins Gesicht der Bevölkerung und insbesondere der ca. 2.400 Petitionsunterzeichnerinnen und -unterzeichner.

Die Entscheidung weniger Kommunal- und Landespolitiker führt dazu, dass 7.995 Einwohner/innen von einer wohnortnahen stationären Versorgung binnen 30 Fahrzeitminuten komplett ausgeschlossen werden.

Die Region Ebern wird zur Gesundheitsregion dritter Klasse.

Die Verantwortung hierfür tragen der Landkreis Haßberge und der Bayerische Landtag. Die Verlierer sind die Menschen der Region, mit denen nie ein gleichberechtigter Dialog zur geplanten Schließung des Krankenhauses geführt wurde. Wir bedauern dieses einseitige Verfahren.

Himmelkron, 11.11.25, Pressemitteilung [➚] der „Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“

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