Standortfrage Bundeswehr: Ebern und Bamberg – wer sich nicht bewirbt, wird nicht ausgewählt – und wie die Debatte in Ebern an der eigentlichen Frage vorbeiging
Standortfrage Bundeswehr: Ebern und Bamberg – wer sich nicht bewirbt, wird nicht ausgewählt – und wie die Debatte in Ebern an der eigentlichen Frage vorbeiging
Symbolbild KI Wenn in diesen Monaten über neue Standorte der Bundeswehr gesprochen wird, geht es nicht um nostalgische Erinnerungen an frühere Garnisonsstädte. Die sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen haben sich verändert, die Streitkräfte sollen wachsen, zusätzliche Soldatinnen und Soldaten benötigen Unterkünfte, Ausbildungsstätten und Infrastruktur. Damit rückt die Frage nach geeigneten Standorten wieder in den Mittelpunkt. Während sich andernorts Kommunen positionieren und Möglichkeiten ausloten, fällt im Fall von Ebern vor allem auf, worüber gesprochen wurde – und worüber nicht. Die Diskussion nahm ihren Ausgangspunkt im Jahr 2025. Damals erschien in der regionalen Berichterstattung [➚] mehrfach die Aussage, dass die ehemalige Balthasar-Neumann-Kaserne in Ebern kein Comeback erleben werde. Der damalige Bürgermeister Jürgen Hennemann verwies darauf, dass die Teile des früheren Kasernenareals längst an Unternehmen und private Eigentümer verkauft worden seien, der frühere Übungsp...
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