Jugendbeteiligung in Ebern: Warum nicht nach Baunacher Vorbild?

Symbolbild KI Ein Jugendrat soll junge Menschen stärker in die Kommunalpolitik einbinden. Doch während in Ebern zunächst ein Konzept mit benannten und von Schulen entsandten Jugendlichen vorgesehen ist, setzt die Nachbarstadt Baunach bereits seit Jahren auf ein gewähltes Jugendparlament. Ebern möchte jungen Menschen mehr Möglichkeiten geben, sich in die kommunale Politik einzubringen. Wie aus dem Mitteilungsblatt [➚] der Verwaltungsgemeinschaft Ebern vom 16.10.26 hervorgeht, ist im Rahmen des Projekts „Jugend entscheidet“ der Hertie-Stiftung ein Konzept für die Beteiligung Jugendlicher an kommunalen Prozessen entstanden. Rund 400 Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren sollen demnach eingeladen werden, ihre Vorstellungen für die Zukunft der Stadt einzubringen. Geplant ist eine Zukunftswerkstatt, aus der ein Jugend- und Zukunftsrat hervorgehen könnte. Doch bei der konkreten Ausgestaltung stellt sich eine grundlegende Frage: Warum setzt Ebern nicht auf ein demokratisch gewähltes Gremi...

Hennemann lehnt wohl Stadtratsmandat ab – SPD äußert sich auf Website

 


Nach der Kommunalwahl 2026 in Ebern steht fest: Der bisherige Bürgermeister Jürgen Hennemann (SPD) wird dem künftigen Stadtrat nicht angehören. Zwar konnte er bei der Wahl ein Mandat im Gremium erringen, dieses möchte er jedoch nicht annehmen. Darauf verweist der SPD-Ortsverein [➚] auf seiner Internetseite.


Hennemann war bei der Bürgermeisterwahl mit 18,7 Prozent der Stimmen deutlich abgeschlagen und schied im ersten Wahlgang aus. In die Stichwahl am 22.3.26 ziehen stattdessen Isabell Zimmer (CSU) sowie Harald Pascher (FDP / Freie Bürger) ein.

Auf ihrer Website reagiert die SPD Ebern vor allem mit einem Dank an den scheidenden Bürgermeister. Die Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, Ulrike Zettelmeier, erklärte dort im Namen der Fraktion und des Ortsvereins, man wolle Hennemann ausdrücklich für sein Engagement und die geleistete Arbeit danken. Man habe die Zusammenarbeit als konstruktiv und wertschätzend erlebt.

Zugleich bestätigt die Partei, dass Hennemann sein errungenes Stadtratsmandat nicht antreten werde. Stattdessen solle künftig Florian Schmidt den Sitz im Stadtrat übernehmen und sich dort für die Belange der Stadt einsetzen.

Neben dem Dank an den bisherigen Bürgermeister positioniert sich die SPD Ebern auf ihrer Website auch deutlich zur bevorstehenden Stichwahl. Die Partei spricht sich ausdrücklich gegen die CSU-Kandidatin aus. Unterstützung signalisiert der Ortsverein stattdessen für einen Bewerber, der nach Auffassung der SPD über Erfahrung in der Führung einer Verwaltung verfüge und sich bereits länger mit kommunalen Themen befasse. Die Stichwahl um das Bürgermeisteramt findet am 22.3.26 statt. In Ebern entscheidet sich dann, wer künftig die Nachfolge im Rathaus antreten wird.

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