Symbolbild KI Zwischen Autenhausen und Ebern erstreckt sich mit dem sogenannten Paradiesweg [➚] ein neuer Wanderweg, der Naturerlebnis und regionale Geschichte eng miteinander verknüpft. Die Route folgt den Spuren jüdischen Lebens in der Region und verbindet insbesondere die historischen Friedhöfe beider Orte. Ihren Namen verdankt die Strecke einem Flurstück bei Ebern, auf dem sich der dortige jüdische Friedhof befindet. Dieser wurde bereits nach einem Stadtbrand im Jahr 1430 angelegt und später von der jüdischen Gemeinde erworben. Eingebettet in eine waldreiche Umgebung und umgeben von blühenden Pflanzen wie Akelei und Nadelkissenblumen entfaltet der Ort vor allem in den warmen Monaten eine eindrucksvolle Atmosphäre. Die Grabsteine auf dem Eberner Friedhof gelten als außergewöhnlich detailreich. Ihre Inschriften, die im Heimatmuseum in deutscher Übersetzung zugänglich sind, geben Einblicke in die Lebensgeschichten der Verstorbenen und spiegeln zugleich die kulturelle Prägung der Regi...
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