Neue Windräder am Bretzenstein: Stadtrat Ebern entscheidet über nächsten Schritt

Symbolbild KI Das große Windrad auf dem Bretzenstein ist inzwischen zu einem weithin sichtbaren Bestandteil der Landschaft rund um Ebern geworden. Nun könnte sich das Bild weiter verändern. Der Eberner Stadtrat beschäftigt sich in seiner nächsten öffentlichen Sitzung am 24.9.26 mit dem Windvorranggebiet W 115 – dem Areal am Bretzenstein. Dort könnten in den kommenden Jahren zwei bis drei weitere Windkraftanlagen entstehen. Mit der vorgesehenen Gründung einer gemeinsamen Vergabegruppe von Ebern und Untermerzbach soll nun das Verfahren zur Auswahl eines geeigneten Projektentwicklers auf den Weg gebracht werden. Damit rückt zugleich ein Thema in den Blick, das über die eigentliche Auswahl eines Projektentwicklers hinausgeht: die mögliche Veränderung von Landschaft und Stadtbild. Das bereits errichtete große Windrad auf dem Bretzenstein ist von Ebern aus deutlich wahrnehmbar und hat damit einen sehr starken Einfluss auf die Stadtsilhouette. Da voraussichtlich zwei bis drei weitere Windkraf...

Stichwahl zur Kommunalwahl 2026 in Bayern straft Klinikschließungen ab


Pressemitteilung der „Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“:

Anlässlich der Stichwahl zur Kommunalwahl 2026 in Bayern stellen wir, die „Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“ einen signifikanten Zusammenhang zwischen bedrohten und geschlossenen kommunalen Krankenhäusern und einer Abstrafung verantwortlicher Kommunalpolitiker fest.

In Mainburg wurde die Vorsitzende des Fördervereins, Karoline Fritz-Ertlmaier, zur Bürgermeisterin gewählt.

Der aktuelle Landrat des Landkreises Kelheim, Martin Neumeier, der die geplante Umwandlung des Krankenhauses Mainburg in eine Sektorenübergreifende Versorgungseinrichtung zu verantworten hat, ist in der Stichwahl seinem Kontrahenten Christian Nerb mit nur gut 1/3 der Stimmen haushoch unterlegen.

Der Landrat des Landkreises Ansbach, Dr. Ludwig Jürgen, dessen zwei kleinere Krankenhäuser in Dinkelsbühl und Rothenburg o.d.T. kurz vor der Schließung standen, ist in der Stichwahl seinem Kontrahent Marco Meier mit nicht einmal 1⁄4 der Stimmen haushoch unterlegen.

Der Landrat des Landkreises Tirschenreuth, Roland Grillmeier, der die Streichung der Chirurgie und der Basisnotfallversorgung am Krankenhaus Tirschenreuth mitentschieden hat, unterliegt in der Stichwahl knapp seinem Kontrahenten Hubert Schicker.

Die klare Botschaft aus diesen Beispielen zur Stichwahl von Bürgermeistern und Landräten:

1. Hände weg von unseren kommunalen Krankenhäusern.
2. Ambulante Gesundheitseinrichtungen sind kein Ersatz für vollwertige
Allgemeinkrankenhäuser mit Basisnotfallversorgung.
3. Nehmen Sie die Sorgen der Bürger ernst.
4. Wer als Kommunalpolitiker die Krankenhäuser nicht ernst nimmt, muss mit
Konsequenzen bis hin zur Abwahl bei der nächsten Kommunalwahl rechnen.

Der Bayerischen Landesregierung signalisieren wir: Unterstützen Sie die Kommunen beim Erhalt wohnortnaher Krankenhäuser.

Himmelkron, 22.3.26, Pressemitteilung [➚] der „Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“

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