Jugendbeteiligung in Ebern: Warum nicht nach Baunacher Vorbild?

Symbolbild KI Ein Jugendrat soll junge Menschen stärker in die Kommunalpolitik einbinden. Doch während in Ebern zunächst ein Konzept mit benannten und von Schulen entsandten Jugendlichen vorgesehen ist, setzt die Nachbarstadt Baunach bereits seit Jahren auf ein gewähltes Jugendparlament. Ebern möchte jungen Menschen mehr Möglichkeiten geben, sich in die kommunale Politik einzubringen. Wie aus dem Mitteilungsblatt [➚] der Verwaltungsgemeinschaft Ebern vom 16.10.26 hervorgeht, ist im Rahmen des Projekts „Jugend entscheidet“ der Hertie-Stiftung ein Konzept für die Beteiligung Jugendlicher an kommunalen Prozessen entstanden. Rund 400 Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren sollen demnach eingeladen werden, ihre Vorstellungen für die Zukunft der Stadt einzubringen. Geplant ist eine Zukunftswerkstatt, aus der ein Jugend- und Zukunftsrat hervorgehen könnte. Doch bei der konkreten Ausgestaltung stellt sich eine grundlegende Frage: Warum setzt Ebern nicht auf ein demokratisch gewähltes Gremi...

Stichwahl zur Kommunalwahl 2026 in Bayern straft Klinikschließungen ab


Pressemitteilung der „Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“:

Anlässlich der Stichwahl zur Kommunalwahl 2026 in Bayern stellen wir, die „Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“ einen signifikanten Zusammenhang zwischen bedrohten und geschlossenen kommunalen Krankenhäusern und einer Abstrafung verantwortlicher Kommunalpolitiker fest.

In Mainburg wurde die Vorsitzende des Fördervereins, Karoline Fritz-Ertlmaier, zur Bürgermeisterin gewählt.

Der aktuelle Landrat des Landkreises Kelheim, Martin Neumeier, der die geplante Umwandlung des Krankenhauses Mainburg in eine Sektorenübergreifende Versorgungseinrichtung zu verantworten hat, ist in der Stichwahl seinem Kontrahenten Christian Nerb mit nur gut 1/3 der Stimmen haushoch unterlegen.

Der Landrat des Landkreises Ansbach, Dr. Ludwig Jürgen, dessen zwei kleinere Krankenhäuser in Dinkelsbühl und Rothenburg o.d.T. kurz vor der Schließung standen, ist in der Stichwahl seinem Kontrahent Marco Meier mit nicht einmal 1⁄4 der Stimmen haushoch unterlegen.

Der Landrat des Landkreises Tirschenreuth, Roland Grillmeier, der die Streichung der Chirurgie und der Basisnotfallversorgung am Krankenhaus Tirschenreuth mitentschieden hat, unterliegt in der Stichwahl knapp seinem Kontrahenten Hubert Schicker.

Die klare Botschaft aus diesen Beispielen zur Stichwahl von Bürgermeistern und Landräten:

1. Hände weg von unseren kommunalen Krankenhäusern.
2. Ambulante Gesundheitseinrichtungen sind kein Ersatz für vollwertige
Allgemeinkrankenhäuser mit Basisnotfallversorgung.
3. Nehmen Sie die Sorgen der Bürger ernst.
4. Wer als Kommunalpolitiker die Krankenhäuser nicht ernst nimmt, muss mit
Konsequenzen bis hin zur Abwahl bei der nächsten Kommunalwahl rechnen.

Der Bayerischen Landesregierung signalisieren wir: Unterstützen Sie die Kommunen beim Erhalt wohnortnaher Krankenhäuser.

Himmelkron, 22.3.26, Pressemitteilung [➚] der „Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“

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