Pressemitteilung der „Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“:
Anlässlich der Stichwahl zur Kommunalwahl 2026 in Bayern stellen wir, die „Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“ einen signifikanten Zusammenhang zwischen bedrohten und geschlossenen kommunalen Krankenhäusern und einer Abstrafung verantwortlicher Kommunalpolitiker fest.
In Mainburg wurde die Vorsitzende des Fördervereins, Karoline Fritz-Ertlmaier, zur Bürgermeisterin gewählt.
Der aktuelle Landrat des Landkreises Kelheim, Martin Neumeier, der die geplante Umwandlung des Krankenhauses Mainburg in eine Sektorenübergreifende Versorgungseinrichtung zu verantworten hat, ist in der Stichwahl seinem Kontrahenten Christian Nerb mit nur gut 1/3 der Stimmen haushoch unterlegen.
Der Landrat des Landkreises Ansbach, Dr. Ludwig Jürgen, dessen zwei kleinere Krankenhäuser in Dinkelsbühl und Rothenburg o.d.T. kurz vor der Schließung standen, ist in der Stichwahl seinem Kontrahent Marco Meier mit nicht einmal 1⁄4 der Stimmen haushoch unterlegen.
Der Landrat des Landkreises Tirschenreuth, Roland Grillmeier, der die Streichung der Chirurgie und der Basisnotfallversorgung am Krankenhaus Tirschenreuth mitentschieden hat, unterliegt in der Stichwahl knapp seinem Kontrahenten Hubert Schicker.
Die klare Botschaft aus diesen Beispielen zur Stichwahl von Bürgermeistern und Landräten:
1. Hände weg von unseren kommunalen Krankenhäusern.
2. Ambulante Gesundheitseinrichtungen sind kein Ersatz für vollwertige
Allgemeinkrankenhäuser mit Basisnotfallversorgung.
3. Nehmen Sie die Sorgen der Bürger ernst.
4. Wer als Kommunalpolitiker die Krankenhäuser nicht ernst nimmt, muss mit
Konsequenzen bis hin zur Abwahl bei der nächsten Kommunalwahl rechnen.
Der Bayerischen Landesregierung signalisieren wir: Unterstützen Sie die Kommunen beim Erhalt wohnortnaher Krankenhäuser.
Himmelkron, 22.3.26, Pressemitteilung [➚] der „Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“

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