Seit 20 Jahren unterwegs zum Verkehrskonzept

Symbolbild KI Es gibt Themen in Ebern, die haben mittlerweile den Status eines kommunalpolitischen Langzeitprojekts erreicht. Sie sind immer da, wechseln gelegentlich die Überschrift, bekommen neue Arbeitskreise, Projektgruppen oder Beteiligungsformate – und kehren dennoch erstaunlich unverändert zurück. Das Verkehrsthema gehört dazu. Vielleicht sogar an die Spitze dieser besonderen Disziplin. Wer wissen möchte, wie lange man über ein Thema sprechen kann, ohne es abzuschließen, muss nicht nach Berlin oder Brüssel schauen. Ein Blick in die Eberner Stadtpolitik genügt. Dort wird seit mehr als 20 Jahren über den Verkehr diskutiert. Und zwar mit einer bemerkenswerten Ausdauer. Fast könnte man meinen, die Debatte selbst sei inzwischen Teil des Stadtbildes geworden – gleich neben Grauturm, Neptunbrunnen und Marktplatz. Nur der Naturfriedhof kommt bei der Dauer ungefähr mit Dabei ist die Idee eines Verkehrskonzepts keineswegs neu. Im Gegenteil. Wer alte Websites [➚] durchsieht, stößt schnell...

3 kurze Meldungen


1| Bahn

Seit einiger Zeit kann die Agilis-Bahn im Schülerverkehr zwischen Bamberg und Ebern wegen „eingeschränkter Fahrzeugverfügbarkeit“ oft nur ein Triebwagenteil einsetzen. Verstärkerbusse im Parallelverkehr gleichen die fehlenden Kapazitäten aus. Der Engpass soll ab Ende Januar 2024 behoben sein.

 

2| Gemeiner Zeitungskommentar

Die Redakteurin der Zeitungsausgabe „Haßberge“ [➚] des Fränkischen Tags wütet über die Bauernproteste („Agrardiesel“, „Die Ampel muss weg“) im Landkreis. In ihrem Kommentar vom 8.1.24 zetert sie: „Nicht nur die Bauern müssen jetzt mit weniger Geld klarkommen, es gibt auch viele andere, denen das Geld hinten und vorne fehlt.“ Und auf Politiker lässt sie rein gar nichts kommen: „Denn unsere Politiker sind gebildet, … , wenn auch vielleicht der ein oder andere Demonstrant mit einem Schraubenschlüssel in der Hand mehr anfangen kann als mit einem Doktor der Philosophie.“ 

 

3| Protest der Landwirte

In Ebern finden zwar derzeit unmittelbar keine größeren Protestaktionen der Landwirte statt. Dennoch unternahmen einige Traktorfahrer auch einen Abstecher nach Ebern.

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