Bürgermeisterwahl: Wer soll Ebern aus der Krise führen?

Am 8.3.26 wählen die Bürgerinnen und Bürger in Ebern einen neuen Bürgermeister. Zur Wahl stehen mit Jürgen Hennemann (SPD), Harald Pascher (FDP) und Isabell Zimmer (CSU) zwei Männer und eine Frau. Der Wahlkampf verläuft bislang vergleichsweise ruhig. Inhaltlich setzen die drei Kandidaten unterschiedliche Akzente, zugleich gibt es thematische Überschneidungen. Jürgen Hennemann (SPD) Jürgen Hennemann steht seit 2014 an der Spitze der Stadt und bewirbt sich erneut um das Amt. Sein Wahlkampfmotto lautet „Sozial. Fair. Kompetent.“ Auf der Internetseite der SPD erklärt er, er wolle weiterhin eine nachhaltige und zukunftsgerichtete Politik im Sinne sozialdemokratischer Grundwerte gestalten. Inhaltlich spricht Hennemann unter anderem über Maßnahmen zur Klimaanpassung, etwa Regenmulden am Straßenrand, die Bäume gratis mit Wasser versorgen sollen. Zudem bringt er eine Umgestaltung der Windrad-Ruine auf dem Bretzenstein zu einem Aussichtsturm ins Gespräch. Ein Teil seiner Aussagen betrifft die kü...

3 kurze Meldungen


1| Bahn

Seit einiger Zeit kann die Agilis-Bahn im Schülerverkehr zwischen Bamberg und Ebern wegen „eingeschränkter Fahrzeugverfügbarkeit“ oft nur ein Triebwagenteil einsetzen. Verstärkerbusse im Parallelverkehr gleichen die fehlenden Kapazitäten aus. Der Engpass soll ab Ende Januar 2024 behoben sein.

 

2| Gemeiner Zeitungskommentar

Die Redakteurin der Zeitungsausgabe „Haßberge“ [➚] des Fränkischen Tags wütet über die Bauernproteste („Agrardiesel“, „Die Ampel muss weg“) im Landkreis. In ihrem Kommentar vom 8.1.24 zetert sie: „Nicht nur die Bauern müssen jetzt mit weniger Geld klarkommen, es gibt auch viele andere, denen das Geld hinten und vorne fehlt.“ Und auf Politiker lässt sie rein gar nichts kommen: „Denn unsere Politiker sind gebildet, … , wenn auch vielleicht der ein oder andere Demonstrant mit einem Schraubenschlüssel in der Hand mehr anfangen kann als mit einem Doktor der Philosophie.“ 

 

3| Protest der Landwirte

In Ebern finden zwar derzeit unmittelbar keine größeren Protestaktionen der Landwirte statt. Dennoch unternahmen einige Traktorfahrer auch einen Abstecher nach Ebern.

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