Von Ebern bis Coburg: Regionale Tageszeitungen verlieren weiter Leser/innen

Die hiesigen Tageszeitungen haben im 1. Quartal 2026 erneut an verkaufter Auflage verloren. Das zeigt ein Vergleich der aktuellen IVW-Zahlen [➚] mit dem 1. Quartal des Vorjahres. Betroffen sind alle untersuchten Titel. Wie stark die Rückgänge ausfallen, unterscheidet sich allerdings deutlich. Aus regionaler Sicht lohnt sich dabei vor allem der Blick auf die drei Zeitungen, die im Landkreis Haßberge vertreten sind. Der Fränkische Tag erscheint im Landkreis mit seiner Ausgabe E, u.a. für Ebern, Eltmann und Zeil am Main. Hinzu kommt die Neue Presse, die seit 2024 nicht mehr mit einer eigenen Haßberge-Ausgabe auf dem Markt ist. Stattdessen erscheint eine gemeinsame Ausgabe „Coburg/Haßberge“. Erweitert wird das Angebot durch die „Main-Post Haßberge“. Deren gedruckte Ausgabe trägt je nach Verbreitungsgebiet die Kopftitel „Haßfurter Tagblatt“ oder „Bote vom Haßgau“ (Bereich Hofheim i.Ufr.). Inhaltlich unterscheiden sich beide Ausgaben jedoch nicht. Im Internet wird das Angebot ausschließlich...

3 kurze Meldungen


1| Bahn

Seit einiger Zeit kann die Agilis-Bahn im Schülerverkehr zwischen Bamberg und Ebern wegen „eingeschränkter Fahrzeugverfügbarkeit“ oft nur ein Triebwagenteil einsetzen. Verstärkerbusse im Parallelverkehr gleichen die fehlenden Kapazitäten aus. Der Engpass soll ab Ende Januar 2024 behoben sein.

 

2| Gemeiner Zeitungskommentar

Die Redakteurin der Zeitungsausgabe „Haßberge“ [➚] des Fränkischen Tags wütet über die Bauernproteste („Agrardiesel“, „Die Ampel muss weg“) im Landkreis. In ihrem Kommentar vom 8.1.24 zetert sie: „Nicht nur die Bauern müssen jetzt mit weniger Geld klarkommen, es gibt auch viele andere, denen das Geld hinten und vorne fehlt.“ Und auf Politiker lässt sie rein gar nichts kommen: „Denn unsere Politiker sind gebildet, … , wenn auch vielleicht der ein oder andere Demonstrant mit einem Schraubenschlüssel in der Hand mehr anfangen kann als mit einem Doktor der Philosophie.“ 

 

3| Protest der Landwirte

In Ebern finden zwar derzeit unmittelbar keine größeren Protestaktionen der Landwirte statt. Dennoch unternahmen einige Traktorfahrer auch einen Abstecher nach Ebern.

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