Noch ein Einbruch

Symbolbild KI Am Sonntagabend, 28.12.25, ist ein bislang unbekannter Täter in ein Einfamilienhaus im Untermerzbacher Erkelring, nahe Ebern, eingebrochen. Die Bewohner waren zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause. Zwischen 17:40 Uhr und 22:30 Uhr verschaffte sich der Einbrecher über die Gartenseite Zutritt zu dem Anwesen, wobei mehrere Räume durchsucht wurden. Nach bisherigen Erkenntnissen verließ er das Haus jedoch ohne Beute und flüchtete in unbekannte Richtung. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung in der Umgebung blieb ohne Erfolg. Die Kriminalpolizei Schweinfurt hat die weiteren Ermittlungen übernommen und am Tatort Spuren gesichert. Die Beamten hoffen nun auf Hinweise aus der Bevölkerung. Insbesondere Anwohner werden gebeten, sich zu melden, falls ihnen im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Hauses aufgefallen sind. Im Zusammenhang mit dem Einbruch weist die unterfränkische Polizei erneut auf grundlegende Vorsichtsmaßnahmen hin. Fenster sowie Balkon...

Ältere Menschen seltener an Verkehrsunfällen beteiligt

 

Die Neue Presse [➚] beleuchtet am 18.1.24 eine merkwürdige Überlegung für den Landkreis Haßberge: „Senioren ab 80 Jahren sollen ihren Führerschein abgeben“ – und als Ausgleich kostenlos Bus fahren dürfen. Als Anlass wird die gleichlautende Forderung (für Coburg) eines Coburger FDP-Stadtrats (an den Haaren) herbeigezogen. Hier wie dort fehlt es jedoch an einer tragfähigen Begründung, die offizielle Statistik steht dem Ansinnen eindeutig entgegen.

Um so irritierender, dass laut Neuer Presse der Coburger Seniorenbeirat den dortigen Antrag unterstützen würde. Die Zeitung setzt noch eins drauf: „Und auch im Dienstbereich der Polizeiinspektionen Ebern und Haßfurt gibt die Gruppe der Senioren, zu der bereits Verkehrsteilnehmer ab 65 Jahren gehören, immer wieder großen Anlass zur Sorge.“ Nennenswerten öffentlichen Busverkehr gibt es übrigens im Landkreis Haßberge nicht.

Anlass zur Sorge sollte indes die offenkundige (zumindest teilweise) Ausblendung der Wirklichkeit sein. Lesen Sie hier Auszüge aus einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) [➚] vom 2.3.23:

• 14,5 % aller an Verkehrsunfällen Beteiligten im Jahr 2021 waren 65 Jahre und älter, der Anteil dieser Altersgruppe an der Gesamtbevölkerung lag bei 22,1 %

• Hochbetagten-Haushalte sind seltener mit Autos ausgestattet als Haushalte insgesamt

„Wiesbaden – Ältere Menschen sind gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung seltener in Verkehrsunfälle verstrickt als jüngere. Im Jahr 2021 waren 66 812 Menschen ab 65 Jahren an Unfällen mit Personenschaden beteiligt, das waren 14,5 % aller Unfallbeteiligten, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Im Jahr 2021 waren dagegen 22,1 % der Bevölkerung in Deutschland mindestens 65 Jahre alt.

Die geringere Unfallbeteiligung dürfte unter anderem daran liegen, dass ältere Menschen nicht mehr regelmäßig zur Arbeit fahren und somit seltener als jüngere am Straßenverkehr teilnehmen. Im hohen Alter geht auch die Nutzung individueller Verkehrsmittel wie Auto oder Fahrrad zurück.“

Kommentare