Das „Sozialportal Haßberge“ – was Senioren davon haben sollen

Symbolbild KI Mit dem Slogan „Willkommen auf dem Sozialportal Landkreis Haßberge!“ wirbt die Plattform „Sozialportal-Mainfranken.de“ um Nutzerinnen und Nutzer. Sie kündigt an, Informationen, passgenaue Hilfsangebote und Dienstleistungen aus der Region bereitzustellen. Der Anspruch ist hoch: Die Suche nach Unterstützung im Alltag solle einfach, schnell und effizient möglich sein, heißt es in der Projektbeschreibung. Ende November 2025 wurde das Angebot per Bezahlartikel in einer Haßfurter Lokalzeitung als digitaler Helfer angepriesen, der einen umfassenden Überblick über soziale und gewerbliche Dienstleister bieten könne. Die Plattform richte sich demnach an alle Generationen und wolle Orientierung im Alltag geben. Ein Blick auf die tatsächlichen Inhalte der Website wirft jedoch Fragen auf. Unter der Rubrik „Aktuelles“ [➚] findet sich als jüngster Eintrag eine Information zur Asiatischen Tigermücke – datiert auf den 8.12.25. Andere Bereiche wirken noch weniger aktuell: So führt etwa ei...

Realschule Ebern fordert problemlose Schülerbeförderung


Die Realschule Ebern hat auf ihrer Schulhomepage [➚] einen Link zum Beschwerdeformular des Bahnunternehmens Agilis gesetzt. Wörtlich steht dort ein Text (siehe Screenshot), der offenkundig an die Eltern gerichtet ist:

„Sollte es weiterhin zu Problemen bei der Schülerbeförderung kommen, so nutzen Sie bitte jedes Mal unbedingt dieses Formular! Sie können je nach Situation folgende Kategorien auswählen: Kapazität, Schienenersatzverkehr/Busnotverkehr, Pünktlichkeit oder Service. Die Zugverbindung betrifft die (RB 26) – Forchheim, Bamberg, Ebern. Es ist sehr wichtig, dass möglichst viele, die von der nun schon öfter unangekündigt ausgefallenen Schülerbeförderung betroffen sind, Beschwerde einlegen, um den Missständen und dem Handlungsbedarf Nachdruck zu verleihen. Nur auf diese Weise haben wir eine Chance, dass sich zukünftig etwas an der sehr unerfreulichen Situation ändert. Trotz bereits mehrfach erfolgter Kontaktaufnahme der Schulleitung ließ sich bisher überhaupt keine Verbesserung der Situation erzielen.“

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