Von Ebern bis Coburg: Regionale Tageszeitungen verlieren weiter Leser/innen

Die hiesigen Tageszeitungen haben im 1. Quartal 2026 erneut an verkaufter Auflage verloren. Das zeigt ein Vergleich der aktuellen IVW-Zahlen [➚] mit dem 1. Quartal des Vorjahres. Betroffen sind alle untersuchten Titel. Wie stark die Rückgänge ausfallen, unterscheidet sich allerdings deutlich. Aus regionaler Sicht lohnt sich dabei vor allem der Blick auf die drei Zeitungen, die im Landkreis Haßberge vertreten sind. Der Fränkische Tag erscheint im Landkreis mit seiner Ausgabe E, u.a. für Ebern, Eltmann und Zeil am Main. Hinzu kommt die Neue Presse, die seit 2024 nicht mehr mit einer eigenen Haßberge-Ausgabe auf dem Markt ist. Stattdessen erscheint eine gemeinsame Ausgabe „Coburg/Haßberge“. Erweitert wird das Angebot durch die „Main-Post Haßberge“. Deren gedruckte Ausgabe trägt je nach Verbreitungsgebiet die Kopftitel „Haßfurter Tagblatt“ oder „Bote vom Haßgau“ (Bereich Hofheim i.Ufr.). Inhaltlich unterscheiden sich beide Ausgaben jedoch nicht. Im Internet wird das Angebot ausschließlich...

Realschule Ebern fordert problemlose Schülerbeförderung


Die Realschule Ebern hat auf ihrer Schulhomepage [➚] einen Link zum Beschwerdeformular des Bahnunternehmens Agilis gesetzt. Wörtlich steht dort ein Text (siehe Screenshot), der offenkundig an die Eltern gerichtet ist:

„Sollte es weiterhin zu Problemen bei der Schülerbeförderung kommen, so nutzen Sie bitte jedes Mal unbedingt dieses Formular! Sie können je nach Situation folgende Kategorien auswählen: Kapazität, Schienenersatzverkehr/Busnotverkehr, Pünktlichkeit oder Service. Die Zugverbindung betrifft die (RB 26) – Forchheim, Bamberg, Ebern. Es ist sehr wichtig, dass möglichst viele, die von der nun schon öfter unangekündigt ausgefallenen Schülerbeförderung betroffen sind, Beschwerde einlegen, um den Missständen und dem Handlungsbedarf Nachdruck zu verleihen. Nur auf diese Weise haben wir eine Chance, dass sich zukünftig etwas an der sehr unerfreulichen Situation ändert. Trotz bereits mehrfach erfolgter Kontaktaufnahme der Schulleitung ließ sich bisher überhaupt keine Verbesserung der Situation erzielen.“

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