Seit 20 Jahren unterwegs zum Verkehrskonzept

Symbolbild KI Es gibt Themen in Ebern, die haben mittlerweile den Status eines kommunalpolitischen Langzeitprojekts erreicht. Sie sind immer da, wechseln gelegentlich die Überschrift, bekommen neue Arbeitskreise, Projektgruppen oder Beteiligungsformate – und kehren dennoch erstaunlich unverändert zurück. Das Verkehrsthema gehört dazu. Vielleicht sogar an die Spitze dieser besonderen Disziplin. Wer wissen möchte, wie lange man über ein Thema sprechen kann, ohne es abzuschließen, muss nicht nach Berlin oder Brüssel schauen. Ein Blick in die Eberner Stadtpolitik genügt. Dort wird seit mehr als 20 Jahren über den Verkehr diskutiert. Und zwar mit einer bemerkenswerten Ausdauer. Fast könnte man meinen, die Debatte selbst sei inzwischen Teil des Stadtbildes geworden – gleich neben Grauturm, Neptunbrunnen und Marktplatz. Nur der Naturfriedhof kommt bei der Dauer ungefähr mit Dabei ist die Idee eines Verkehrskonzepts keineswegs neu. Im Gegenteil. Wer alte Websites [➚] durchsieht, stößt schnell...

Welche Eberner Website ist umweltfreundlicher?


Die Umweltfreundlichkeit einer Website lässt sich auf verschiedene Weisen bestimmen. Eine Möglichkeit ist die Verwendung eines CO₂-Rechners. Dieser Rechner berechnet den CO₂-Ausstoß einer Website anhand der verwendeten Technologien und Inhalte. Ein solcher Rechner ist zum Beispiel der „Website Carbon Calculator“ [➚].

Wie schaut es mit der Umweltfreundlichkeit unseres „Ebern-Magazins“ aus? Von fünf einheimischen Webseiten im Vergleich schneidet das „Ebern-Magazin“ [➚] am umweltfreundlichsten ab (Bewertung B). Denn Googles deutsche Rechenzentren laufen durchschnittlich zu 80 Prozent mit erneuerbaren Energien, war der Süddeutschen [➚] Ende 2022 zu entnehmen.

Auf Platz 2 bei der Bewertung des CO₂-Ausstoßes landet die Main-Post [➚] (Bewertung D), Rang 3 teilen sich Fränkischer Tag [➚] (Bewertung E) und Neue Presse [➚] (Bewertung E). Den letzten Platz belegt die Homepage der Stadt Ebern (Bewertung F). Laut „Website Carbon Calculator“ ist www.ebern.de [➚] „schmutziger als 81 Prozent aller Webseiten weltweit“.

Der Umweltschutz ist ein wichtiges Thema, erst recht auf kommunaler Ebene. So hat zum Beispiel auch das Internet einen Einfluss auf die Umwelt. Der Betrieb von Websites und Servern benötigt Energie, die in der Regel aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird, und trägt damit zur globalen Erwärmung bei. Auch andere Faktoren spielen ein Rolle, zum Beispiel ob die Abwärme von Rechenzentren genutzt wird und ob die dort eingesetzten Kältemittel zur Kühlung der Server umweltfreundlich sind.

Umweltgerechte Websites zeichnen sich dadurch aus, dass sie den Energieverbrauch und damit den CO₂-Ausstoß reduzieren. Erreicht werden kann dies z.B. durch:

– Umweltfreundliches Webhosting: Der Server, auf dem eine Website gehostet wird, ist für einen großen Teil des Energieverbrauchs verantwortlich. Umweltfreundliches Webhosting nutzt Server, die mit erneuerbaren Energien betrieben werden.

– Optimierung von Bildern und Videos: Bilder und Videos sind oft die größten Treiber des Energieverbrauchs einer Website. Durch die Optimierung von Bildern und Videos, z.B. durch die Reduzierung der Auflösung oder der Farbtiefe, kann der Energieverbrauch deutlich reduziert werden.

– Effizientes Content-Management-System (CMS): Ein effizientes CMS kann dazu beitragen, den Energieverbrauch zu reduzieren, indem es z. B. die Anzahl der HTTP-Anfragen reduziert oder die Verwendung von Komprimierungstechniken unterstützt.

– Umweltfreundliche Gestaltung: Die Gestaltung einer Website kann ebenfalls einen Einfluss auf die Umweltfreundlichkeit haben. So kann z.B. durch die Verwendung von hellen Farben und einfachen Designs der Energieverbrauch reduziert werden.

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