Das „Sozialportal Haßberge“ – was Senioren davon haben sollen

Symbolbild KI Mit dem Slogan „Willkommen auf dem Sozialportal Landkreis Haßberge!“ wirbt die Plattform „Sozialportal-Mainfranken.de“ um Nutzerinnen und Nutzer. Sie kündigt an, Informationen, passgenaue Hilfsangebote und Dienstleistungen aus der Region bereitzustellen. Der Anspruch ist hoch: Die Suche nach Unterstützung im Alltag solle einfach, schnell und effizient möglich sein, heißt es in der Projektbeschreibung. Ende November 2025 wurde das Angebot per Bezahlartikel in einer Haßfurter Lokalzeitung als digitaler Helfer angepriesen, der einen umfassenden Überblick über soziale und gewerbliche Dienstleister bieten könne. Die Plattform richte sich demnach an alle Generationen und wolle Orientierung im Alltag geben. Ein Blick auf die tatsächlichen Inhalte der Website wirft jedoch Fragen auf. Unter der Rubrik „Aktuelles“ [➚] findet sich als jüngster Eintrag eine Information zur Asiatischen Tigermücke – datiert auf den 8.12.25. Andere Bereiche wirken noch weniger aktuell: So führt etwa ei...

Ebern: Glockenstuhl der Stadtpfarrkirche wird saniert

 

Die Stadtpfarrkirche St. Laurentius in Ebern steht vor einer dringenden Sanierungsmaßnahme: Die Balken des Glockenstuhls, der etliche Tonnen schultern muss, sind im Laufe der Zeit rissig geworden. Auch die Lager sind in Mitleidenschaft gezogen, so dass die große Petrusglocke mit ihren 1.600 Kilogramm abzustürzen droht. Sie darf schon seit einiger Zeit nicht mehr geläutet werden.

Die älteste Glocke ist die Marienglocke aus dem Jahr 1901. Sie trägt ein Marienbild und das Stadtwappen von Ebern und konnte während des Zweiten Weltkrieges in Ebern bleiben. Im Jahr 1949 wurden die kriegsbedingt fehlenden drei anderen Glocken ersetzt: die Barbaraglocke (350 Kilogramm), die Laurentiusglocke (1.200 Kilogramm) und die schwergewichtige Petrusglocke.

Seit Montag (6.2.24) werden nun Glockenstuhl, Glocken und die elektrischen Anlagen überholt, und auch die Turmuhr wird modernisiert. Die Arbeiten übernimmt eine Firma aus Thüringen, in gut zehn Tagen will man schon fertig sein. Etwa 34.000 Euro soll das kosten, woran sich drei Kostenträger beteiligen, die sich im Vorfeld allerdings erst auf einen Verteilungsschlüssel einigen mussten: die Diözese Würzburg zu 50 Prozent, die Stadt Ebern mit 8 Prozent und die Kirchengemeinde mit 42 Prozent.

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