Ehemaliges Krankenhaus Ebern: BRK sucht Personal für Kurzzeitpflege vor dem Start

Nun ist das Rote Kreuz am Zug: Nachdem Haßberge-Landrat Wilhelm Schneider (CSU) über Jahre hinweg immer wieder die Einrichtung einer Kurzzeitpflege im Gebäude des inzwischen geschlossenen Krankenhauses Ebern angekündigt hatte, ohne dass diese tatsächlich umgesetzt wurde, übernimmt aktuell der BRK-Kreisverband Haßberge die praktische Umsetzung. Bereits vor Jahren registrierten die örtlichen Medien, dass sich die ursprünglich angekündigte Realisierung immer weiter verzögerte. Im September 2022 war an die Haßberg-Kliniken ein Förderscheck in Höhe von 1,96 Millionen Euro für die Errichtung einer Kurzzeitpflege öffentlich übergeben worden. Der Scheck wurde jedoch später wohl still zurückgegeben – ein Vorgang, der für Verwunderung sorgte. In der öffentlichen Diskussion war von einem abgetauchten Förderbescheid die Rede. Parallel dazu wurde immer wieder der Gedanke laut, die Versprechen rund um die Kurzzeitpflege seien vor allem dazu gedacht gewesen, den Widerstand gegen die Klinikschließun...

Ebern: Glockenstuhl der Stadtpfarrkirche wird saniert

 

Die Stadtpfarrkirche St. Laurentius in Ebern steht vor einer dringenden Sanierungsmaßnahme: Die Balken des Glockenstuhls, der etliche Tonnen schultern muss, sind im Laufe der Zeit rissig geworden. Auch die Lager sind in Mitleidenschaft gezogen, so dass die große Petrusglocke mit ihren 1.600 Kilogramm abzustürzen droht. Sie darf schon seit einiger Zeit nicht mehr geläutet werden.

Die älteste Glocke ist die Marienglocke aus dem Jahr 1901. Sie trägt ein Marienbild und das Stadtwappen von Ebern und konnte während des Zweiten Weltkrieges in Ebern bleiben. Im Jahr 1949 wurden die kriegsbedingt fehlenden drei anderen Glocken ersetzt: die Barbaraglocke (350 Kilogramm), die Laurentiusglocke (1.200 Kilogramm) und die schwergewichtige Petrusglocke.

Seit Montag (6.2.24) werden nun Glockenstuhl, Glocken und die elektrischen Anlagen überholt, und auch die Turmuhr wird modernisiert. Die Arbeiten übernimmt eine Firma aus Thüringen, in gut zehn Tagen will man schon fertig sein. Etwa 34.000 Euro soll das kosten, woran sich drei Kostenträger beteiligen, die sich im Vorfeld allerdings erst auf einen Verteilungsschlüssel einigen mussten: die Diözese Würzburg zu 50 Prozent, die Stadt Ebern mit 8 Prozent und die Kirchengemeinde mit 42 Prozent.

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