Von Ebern bis Coburg: Regionale Tageszeitungen verlieren weiter Leser/innen

Die hiesigen Tageszeitungen haben im 1. Quartal 2026 erneut an verkaufter Auflage verloren. Das zeigt ein Vergleich der aktuellen IVW-Zahlen [➚] mit dem 1. Quartal des Vorjahres. Betroffen sind alle untersuchten Titel. Wie stark die Rückgänge ausfallen, unterscheidet sich allerdings deutlich. Aus regionaler Sicht lohnt sich dabei vor allem der Blick auf die drei Zeitungen, die im Landkreis Haßberge vertreten sind. Der Fränkische Tag erscheint im Landkreis mit seiner Ausgabe E, u.a. für Ebern, Eltmann und Zeil am Main. Hinzu kommt die Neue Presse, die seit 2024 nicht mehr mit einer eigenen Haßberge-Ausgabe auf dem Markt ist. Stattdessen erscheint eine gemeinsame Ausgabe „Coburg/Haßberge“. Erweitert wird das Angebot durch die „Main-Post Haßberge“. Deren gedruckte Ausgabe trägt je nach Verbreitungsgebiet die Kopftitel „Haßfurter Tagblatt“ oder „Bote vom Haßgau“ (Bereich Hofheim i.Ufr.). Inhaltlich unterscheiden sich beide Ausgaben jedoch nicht. Im Internet wird das Angebot ausschließlich...

Ebern: Glockenstuhl der Stadtpfarrkirche wird saniert

 

Die Stadtpfarrkirche St. Laurentius in Ebern steht vor einer dringenden Sanierungsmaßnahme: Die Balken des Glockenstuhls, der etliche Tonnen schultern muss, sind im Laufe der Zeit rissig geworden. Auch die Lager sind in Mitleidenschaft gezogen, so dass die große Petrusglocke mit ihren 1.600 Kilogramm abzustürzen droht. Sie darf schon seit einiger Zeit nicht mehr geläutet werden.

Die älteste Glocke ist die Marienglocke aus dem Jahr 1901. Sie trägt ein Marienbild und das Stadtwappen von Ebern und konnte während des Zweiten Weltkrieges in Ebern bleiben. Im Jahr 1949 wurden die kriegsbedingt fehlenden drei anderen Glocken ersetzt: die Barbaraglocke (350 Kilogramm), die Laurentiusglocke (1.200 Kilogramm) und die schwergewichtige Petrusglocke.

Seit Montag (6.2.24) werden nun Glockenstuhl, Glocken und die elektrischen Anlagen überholt, und auch die Turmuhr wird modernisiert. Die Arbeiten übernimmt eine Firma aus Thüringen, in gut zehn Tagen will man schon fertig sein. Etwa 34.000 Euro soll das kosten, woran sich drei Kostenträger beteiligen, die sich im Vorfeld allerdings erst auf einen Verteilungsschlüssel einigen mussten: die Diözese Würzburg zu 50 Prozent, die Stadt Ebern mit 8 Prozent und die Kirchengemeinde mit 42 Prozent.

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