Eine Luftnummer, die Eltmann retten könnte?

Symbolbild KI Das Hallenbad in Zeil ist seit 2019 dicht, der Schwimmunterricht im Landkreis eine logistische Mammutaufgabe. Während über ein 30-Millionen-Euro-Ganzjahresbad debattiert wird, schrumpfen die Schwimmfähigkeiten der Grundschüler. Dabei liegt die Lösung möglicherweise direkt vor der Haustür – genauer gesagt: im Main. Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, wie die kommenden Winter für die Grundschulen in und um Eltmann aussehen werden: Statt Seepferdchen und Bronze-Abzeichen steht für die Kinder vor allem eines auf dem Lehrplan: Busfahren. Seit der Schließung des Hallenbads im benachbarten Zeil am Main herrscht im Landkreis akuter Notstand an winterlichen Wasserflächen. Die Kinder werden zu „Trockenschwimmern“. Natürlich gibt es da diesen Traum vom großen „Allianzbad“. Ein modernes Ganzjahresbad, das irgendwann am Eltmanner Freibadgelände entstehen soll. Kostenpunkt: rund 30 Millionen Euro. In Zeiten klammer kommunaler Kassen und ohne feste Zusage über staatliche Millionen...

Ebern: Glockenstuhl der Stadtpfarrkirche wird saniert

 

Die Stadtpfarrkirche St. Laurentius in Ebern steht vor einer dringenden Sanierungsmaßnahme: Die Balken des Glockenstuhls, der etliche Tonnen schultern muss, sind im Laufe der Zeit rissig geworden. Auch die Lager sind in Mitleidenschaft gezogen, so dass die große Petrusglocke mit ihren 1.600 Kilogramm abzustürzen droht. Sie darf schon seit einiger Zeit nicht mehr geläutet werden.

Die älteste Glocke ist die Marienglocke aus dem Jahr 1901. Sie trägt ein Marienbild und das Stadtwappen von Ebern und konnte während des Zweiten Weltkrieges in Ebern bleiben. Im Jahr 1949 wurden die kriegsbedingt fehlenden drei anderen Glocken ersetzt: die Barbaraglocke (350 Kilogramm), die Laurentiusglocke (1.200 Kilogramm) und die schwergewichtige Petrusglocke.

Seit Montag (6.2.24) werden nun Glockenstuhl, Glocken und die elektrischen Anlagen überholt, und auch die Turmuhr wird modernisiert. Die Arbeiten übernimmt eine Firma aus Thüringen, in gut zehn Tagen will man schon fertig sein. Etwa 34.000 Euro soll das kosten, woran sich drei Kostenträger beteiligen, die sich im Vorfeld allerdings erst auf einen Verteilungsschlüssel einigen mussten: die Diözese Würzburg zu 50 Prozent, die Stadt Ebern mit 8 Prozent und die Kirchengemeinde mit 42 Prozent.

Kommentare