Seit 20 Jahren unterwegs zum Verkehrskonzept

Symbolbild KI Es gibt Themen in Ebern, die haben mittlerweile den Status eines kommunalpolitischen Langzeitprojekts erreicht. Sie sind immer da, wechseln gelegentlich die Überschrift, bekommen neue Arbeitskreise, Projektgruppen oder Beteiligungsformate – und kehren dennoch erstaunlich unverändert zurück. Das Verkehrsthema gehört dazu. Vielleicht sogar an die Spitze dieser besonderen Disziplin. Wer wissen möchte, wie lange man über ein Thema sprechen kann, ohne es abzuschließen, muss nicht nach Berlin oder Brüssel schauen. Ein Blick in die Eberner Stadtpolitik genügt. Dort wird seit mehr als 20 Jahren über den Verkehr diskutiert. Und zwar mit einer bemerkenswerten Ausdauer. Fast könnte man meinen, die Debatte selbst sei inzwischen Teil des Stadtbildes geworden – gleich neben Grauturm, Neptunbrunnen und Marktplatz. Nur der Naturfriedhof kommt bei der Dauer ungefähr mit Dabei ist die Idee eines Verkehrskonzepts keineswegs neu. Im Gegenteil. Wer alte Websites [➚] durchsieht, stößt schnell...

Theater Schloss Maßbach zeigt brisantes Stück: „Furor“


Ebern. Das Theater Schloss Maßbach gastiert am 19.3.24 mit dem Schauspiel „Furor“ von Lutz Hübner und Sarah Nemitz im Valeo-Saal in Ebern. Beginn ist um 19:30 Uhr, Regie führt Stella Seefried.

Zweieinhalb Wochen nach einem folgenschweren Verkehrsunfall steht die Altenpflegerin Nele vor einem Scherbenhaufen. Ihr Sohn Enno liegt schwerverletzt im Krankenhaus, ein Bein hat er verloren. Der Unfallverursacher, Ministerialdirigent Heiko Braubach, sucht Nele auf, um seine Unterstützung anzubieten.

Nele ist zunächst skeptisch. Sie weiß, dass Braubach einflussreicher Politiker ist und befürchtet, dass sein Hilfsangebot nicht uneigennützig ist. Als Jerôme, Neles Cousin, auftaucht, entlädt sich die angestaute Wut. Er sieht in Braubach nur einen Vertreter eines kaltherzigen Systems, das die Schwachen ausnutzt.

Zwischen Braubach und Jerôme entbrennt ein hitziger Schlagabtausch. Der Pragmatiker trifft auf den wütenden jungen Mann, der sich nach Gerechtigkeit sehnt. Beide Positionen scheinen unvereinbar, ein Kompromiss unmöglich.

„Furor“ ist ein packendes Stück, das die Zuschauer in seinen Bann zieht. Es geht um Schuld und Verantwortung, um Wut und Gerechtigkeit, aber auch um die Suche nach Versöhnung. Das Stück ist ab Jahrgangsstufe 9 empfohlen und eignet sich für Diskussionen über aktuelle gesellschaftspolitische Themen.

Karten für „Furor“ gibt es im Vorverkauf bei der Volkshochschule Ebern und an der Abendkasse.

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