Von Ebern bis Coburg: Regionale Tageszeitungen verlieren weiter Leser/innen

Die hiesigen Tageszeitungen haben im 1. Quartal 2026 erneut an verkaufter Auflage verloren. Das zeigt ein Vergleich der aktuellen IVW-Zahlen [➚] mit dem 1. Quartal des Vorjahres. Betroffen sind alle untersuchten Titel. Wie stark die Rückgänge ausfallen, unterscheidet sich allerdings deutlich. Aus regionaler Sicht lohnt sich dabei vor allem der Blick auf die drei Zeitungen, die im Landkreis Haßberge vertreten sind. Der Fränkische Tag erscheint im Landkreis mit seiner Ausgabe E, u.a. für Ebern, Eltmann und Zeil am Main. Hinzu kommt die Neue Presse, die seit 2024 nicht mehr mit einer eigenen Haßberge-Ausgabe auf dem Markt ist. Stattdessen erscheint eine gemeinsame Ausgabe „Coburg/Haßberge“. Erweitert wird das Angebot durch die „Main-Post Haßberge“. Deren gedruckte Ausgabe trägt je nach Verbreitungsgebiet die Kopftitel „Haßfurter Tagblatt“ oder „Bote vom Haßgau“ (Bereich Hofheim i.Ufr.). Inhaltlich unterscheiden sich beide Ausgaben jedoch nicht. Im Internet wird das Angebot ausschließlich...

Theater Schloss Maßbach zeigt brisantes Stück: „Furor“


Ebern. Das Theater Schloss Maßbach gastiert am 19.3.24 mit dem Schauspiel „Furor“ von Lutz Hübner und Sarah Nemitz im Valeo-Saal in Ebern. Beginn ist um 19:30 Uhr, Regie führt Stella Seefried.

Zweieinhalb Wochen nach einem folgenschweren Verkehrsunfall steht die Altenpflegerin Nele vor einem Scherbenhaufen. Ihr Sohn Enno liegt schwerverletzt im Krankenhaus, ein Bein hat er verloren. Der Unfallverursacher, Ministerialdirigent Heiko Braubach, sucht Nele auf, um seine Unterstützung anzubieten.

Nele ist zunächst skeptisch. Sie weiß, dass Braubach einflussreicher Politiker ist und befürchtet, dass sein Hilfsangebot nicht uneigennützig ist. Als Jerôme, Neles Cousin, auftaucht, entlädt sich die angestaute Wut. Er sieht in Braubach nur einen Vertreter eines kaltherzigen Systems, das die Schwachen ausnutzt.

Zwischen Braubach und Jerôme entbrennt ein hitziger Schlagabtausch. Der Pragmatiker trifft auf den wütenden jungen Mann, der sich nach Gerechtigkeit sehnt. Beide Positionen scheinen unvereinbar, ein Kompromiss unmöglich.

„Furor“ ist ein packendes Stück, das die Zuschauer in seinen Bann zieht. Es geht um Schuld und Verantwortung, um Wut und Gerechtigkeit, aber auch um die Suche nach Versöhnung. Das Stück ist ab Jahrgangsstufe 9 empfohlen und eignet sich für Diskussionen über aktuelle gesellschaftspolitische Themen.

Karten für „Furor“ gibt es im Vorverkauf bei der Volkshochschule Ebern und an der Abendkasse.

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