Noch ein Einbruch

Symbolbild KI Am Sonntagabend, 28.12.25, ist ein bislang unbekannter Täter in ein Einfamilienhaus im Untermerzbacher Erkelring, nahe Ebern, eingebrochen. Die Bewohner waren zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause. Zwischen 17:40 Uhr und 22:30 Uhr verschaffte sich der Einbrecher über die Gartenseite Zutritt zu dem Anwesen, wobei mehrere Räume durchsucht wurden. Nach bisherigen Erkenntnissen verließ er das Haus jedoch ohne Beute und flüchtete in unbekannte Richtung. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung in der Umgebung blieb ohne Erfolg. Die Kriminalpolizei Schweinfurt hat die weiteren Ermittlungen übernommen und am Tatort Spuren gesichert. Die Beamten hoffen nun auf Hinweise aus der Bevölkerung. Insbesondere Anwohner werden gebeten, sich zu melden, falls ihnen im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Hauses aufgefallen sind. Im Zusammenhang mit dem Einbruch weist die unterfränkische Polizei erneut auf grundlegende Vorsichtsmaßnahmen hin. Fenster sowie Balkon...

Theater Schloss Maßbach zeigt brisantes Stück: „Furor“


Ebern. Das Theater Schloss Maßbach gastiert am 19.3.24 mit dem Schauspiel „Furor“ von Lutz Hübner und Sarah Nemitz im Valeo-Saal in Ebern. Beginn ist um 19:30 Uhr, Regie führt Stella Seefried.

Zweieinhalb Wochen nach einem folgenschweren Verkehrsunfall steht die Altenpflegerin Nele vor einem Scherbenhaufen. Ihr Sohn Enno liegt schwerverletzt im Krankenhaus, ein Bein hat er verloren. Der Unfallverursacher, Ministerialdirigent Heiko Braubach, sucht Nele auf, um seine Unterstützung anzubieten.

Nele ist zunächst skeptisch. Sie weiß, dass Braubach einflussreicher Politiker ist und befürchtet, dass sein Hilfsangebot nicht uneigennützig ist. Als Jerôme, Neles Cousin, auftaucht, entlädt sich die angestaute Wut. Er sieht in Braubach nur einen Vertreter eines kaltherzigen Systems, das die Schwachen ausnutzt.

Zwischen Braubach und Jerôme entbrennt ein hitziger Schlagabtausch. Der Pragmatiker trifft auf den wütenden jungen Mann, der sich nach Gerechtigkeit sehnt. Beide Positionen scheinen unvereinbar, ein Kompromiss unmöglich.

„Furor“ ist ein packendes Stück, das die Zuschauer in seinen Bann zieht. Es geht um Schuld und Verantwortung, um Wut und Gerechtigkeit, aber auch um die Suche nach Versöhnung. Das Stück ist ab Jahrgangsstufe 9 empfohlen und eignet sich für Diskussionen über aktuelle gesellschaftspolitische Themen.

Karten für „Furor“ gibt es im Vorverkauf bei der Volkshochschule Ebern und an der Abendkasse.

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