Wasser von oben – eine Fast-Sensation

Symbolbild KI Nach Wochen sengender Sommerhitze und hartnäckiger Trockenheit hat sich das Wetter überraschend von seiner feuchten Seite gezeigt. Am Dienstagvormittag hat es in Ebern tatsächlich geregnet. Zwar fiel der Niederschlag nicht kübelweise vom Himmel, doch reichte die Menge vollkommen aus, um Straßen, Dächer und Natur gründlich zu benetzen. Begleitet wurde das Naturschauspiel von einem spürbaren Temperatursturz. Die kühle Luft verhinderte, dass die Tropfen auf den erhitzten Oberflächen sofort wieder verdampften, so dass der ausgedörrte Boden die Feuchtigkeit vollständig aufnehmen konnte. Es bleibt die Hoffnung, dass dieser kühle Auftakt nur den Beginn einer wasserreicheren Phase für die kommenden Wochen darstellt.

Nach Abriss des Gasthofs Post: Baustelle liegt brach – aber im Zeitplan

 

Seit dem Abriss des Gasthofs Post zum Jahresende 2023 liegt das Grundstück an der Ecke Bahnhofstraße – Coburger Straße brach. Wo einst das traditionsreiche Gebäude stand, türmt sich nun ein Berg aus Bauschutt und Trümmern. „Es ist ein unschöner Anblick“, ist in Ebern zu hören, „es ist schade, dass sich seit dem Abriss nichts getan hat. Das Gelände sieht verwahrlost aus.“

Das Staatliche Bauamt Schweinfurt, das für die Baumaßnahme verantwortlich ist, erklärt dazu, dass sich die Verzögerung durch Urlaub des Abbruchunternehmens ergeben habe. Darüber hinaus seien noch chemische Analysen des Abbruchmaterials erforderlich, um die richtige Entsorgung gewährleisten zu können. Insgesamt befinde sich die Baumaßnahme aber im Zeitplan, versichert das Staatliche Bauamt. Wann genau die Arbeiten in Ebern fortgesetzt werden, könne man aber noch nicht mitteilen.

Der Abriss des Gasthofs Post und der geplante Neubau der Landesbaudirektion an seiner Stelle hatten eine Debatte über das Stadtbild von Ebern ausgelöst, das Bauvorhaben ist nicht unumstritten. Kritiker bemängeln die Größe des Gebäudes und die damit verbundene Versiegelung von Fläche. Sie befürchten zudem, dass der Neubau das Stadtbild negativ beeinflussen wird.

Auf dem Gelände des ehemaligen Gasthofs Post soll die neue Landesbaudirektion Bayern entstehen. Der Neubau wird Platz für rund 100 Mitarbeiter/innen bieten. Die Baukosten werden auf etwa 25 Millionen Euro geschätzt.

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