Bürgermeisterwahl: Wer soll Ebern aus der Krise führen?

Am 8.3.26 wählen die Bürgerinnen und Bürger in Ebern einen neuen Bürgermeister. Zur Wahl stehen mit Jürgen Hennemann (SPD), Harald Pascher (FDP) und Isabell Zimmer (CSU) zwei Männer und eine Frau. Der Wahlkampf verläuft bislang vergleichsweise ruhig. Inhaltlich setzen die drei Kandidaten unterschiedliche Akzente, zugleich gibt es thematische Überschneidungen. Jürgen Hennemann (SPD) Jürgen Hennemann steht seit 2014 an der Spitze der Stadt und bewirbt sich erneut um das Amt. Sein Wahlkampfmotto lautet „Sozial. Fair. Kompetent.“ Auf der Internetseite der SPD erklärt er, er wolle weiterhin eine nachhaltige und zukunftsgerichtete Politik im Sinne sozialdemokratischer Grundwerte gestalten. Inhaltlich spricht Hennemann unter anderem über Maßnahmen zur Klimaanpassung, etwa Regenmulden am Straßenrand, die Bäume gratis mit Wasser versorgen sollen. Zudem bringt er eine Umgestaltung der Windrad-Ruine auf dem Bretzenstein zu einem Aussichtsturm ins Gespräch. Ein Teil seiner Aussagen betrifft die kü...

Nach Abriss des Gasthofs Post: Baustelle liegt brach – aber im Zeitplan

 

Seit dem Abriss des Gasthofs Post zum Jahresende 2023 liegt das Grundstück an der Ecke Bahnhofstraße – Coburger Straße brach. Wo einst das traditionsreiche Gebäude stand, türmt sich nun ein Berg aus Bauschutt und Trümmern. „Es ist ein unschöner Anblick“, ist in Ebern zu hören, „es ist schade, dass sich seit dem Abriss nichts getan hat. Das Gelände sieht verwahrlost aus.“

Das Staatliche Bauamt Schweinfurt, das für die Baumaßnahme verantwortlich ist, erklärt dazu, dass sich die Verzögerung durch Urlaub des Abbruchunternehmens ergeben habe. Darüber hinaus seien noch chemische Analysen des Abbruchmaterials erforderlich, um die richtige Entsorgung gewährleisten zu können. Insgesamt befinde sich die Baumaßnahme aber im Zeitplan, versichert das Staatliche Bauamt. Wann genau die Arbeiten in Ebern fortgesetzt werden, könne man aber noch nicht mitteilen.

Der Abriss des Gasthofs Post und der geplante Neubau der Landesbaudirektion an seiner Stelle hatten eine Debatte über das Stadtbild von Ebern ausgelöst, das Bauvorhaben ist nicht unumstritten. Kritiker bemängeln die Größe des Gebäudes und die damit verbundene Versiegelung von Fläche. Sie befürchten zudem, dass der Neubau das Stadtbild negativ beeinflussen wird.

Auf dem Gelände des ehemaligen Gasthofs Post soll die neue Landesbaudirektion Bayern entstehen. Der Neubau wird Platz für rund 100 Mitarbeiter/innen bieten. Die Baukosten werden auf etwa 25 Millionen Euro geschätzt.

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