Bürgermeisterwahl: Wer soll Ebern aus der Krise führen?

Am 8.3.26 wählen die Bürgerinnen und Bürger in Ebern einen neuen Bürgermeister. Zur Wahl stehen mit Jürgen Hennemann (SPD), Harald Pascher (FDP) und Isabell Zimmer (CSU) zwei Männer und eine Frau. Der Wahlkampf verläuft bislang vergleichsweise ruhig. Inhaltlich setzen die drei Kandidaten unterschiedliche Akzente, zugleich gibt es thematische Überschneidungen. Jürgen Hennemann (SPD) Jürgen Hennemann steht seit 2014 an der Spitze der Stadt und bewirbt sich erneut um das Amt. Sein Wahlkampfmotto lautet „Sozial. Fair. Kompetent.“ Auf der Internetseite der SPD erklärt er, er wolle weiterhin eine nachhaltige und zukunftsgerichtete Politik im Sinne sozialdemokratischer Grundwerte gestalten. Inhaltlich spricht Hennemann unter anderem über Maßnahmen zur Klimaanpassung, etwa Regenmulden am Straßenrand, die Bäume gratis mit Wasser versorgen sollen. Zudem bringt er eine Umgestaltung der Windrad-Ruine auf dem Bretzenstein zu einem Aussichtsturm ins Gespräch. Ein Teil seiner Aussagen betrifft die kü...

2024: Wieder Kunstpreis in Ostunterfranken ausgelobt

 

In Ostunterfranken wird auch im Jahr 2024 wieder ein Kunstpreis vergeben. Eingeladen sind allerdings nur professionelle Künstlerinnen und Künstler der Bildenden Kunst aus der Metropolregion Nürnberg oder der Regiopolregion Mainfranken, die sich mit dem Thema „Antifragilität der Heimat“ auseinandersetzen.

Der etwas kryptisch daherkommende Begriff „Antifragilität“ wurde vom Schriftsteller und Wissenschaftler Nassim Nicholas Taleb entwickelt. Nach seiner Auffassung ist Antifragilität die „Eigenschaft oder Fähigkeit, sich unter Unsicherheit, Variabilität, Störungen und Stress zu verbessern“ (Wikipedia) [➚].

Gesucht werden also Werke, die die Schönheit und Einzigartigkeit der Region widerspiegeln, die die Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit der Gemeinschaften und Landschaften in Zeiten des Wandels darstellen und die zeigen, wie die Heimat durch ihre Geschichte, Traditionen und Menschen gestärkt wird sowie lernen und wachsen kann.

Der mit 2.000 Euro dotierte Kunstpreis wird von einer unabhängigen Jury vergeben. Daneben werden zwei weitere Preise mit je 500 Euro vergeben: der Publikumspreis und der Sonderpreis. Die Ausstellung der nominierten Werke findet vom 2. bis 24.11.24 im Schloss Oberschwappach statt.

Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 30.6.24. Die Einreichung erfolgt ausschließlich in digitaler Form über die Website kulturraum-hassberge.de [➚], zusätzlich wird eine nachrichtliche E-Mail verlangt.

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