Noch ein Einbruch

Symbolbild KI Am Sonntagabend, 28.12.25, ist ein bislang unbekannter Täter in ein Einfamilienhaus im Untermerzbacher Erkelring, nahe Ebern, eingebrochen. Die Bewohner waren zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause. Zwischen 17:40 Uhr und 22:30 Uhr verschaffte sich der Einbrecher über die Gartenseite Zutritt zu dem Anwesen, wobei mehrere Räume durchsucht wurden. Nach bisherigen Erkenntnissen verließ er das Haus jedoch ohne Beute und flüchtete in unbekannte Richtung. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung in der Umgebung blieb ohne Erfolg. Die Kriminalpolizei Schweinfurt hat die weiteren Ermittlungen übernommen und am Tatort Spuren gesichert. Die Beamten hoffen nun auf Hinweise aus der Bevölkerung. Insbesondere Anwohner werden gebeten, sich zu melden, falls ihnen im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Hauses aufgefallen sind. Im Zusammenhang mit dem Einbruch weist die unterfränkische Polizei erneut auf grundlegende Vorsichtsmaßnahmen hin. Fenster sowie Balkon...

Neuer Wohlfühlort für Senioren im Schloss Gleusdorf?


Nach einem zurückliegenden turbulenten Jahrzehnt mit unfreiwilliger Schließung der Seniorenresidenz im Jahr 2021 und einem Besitzerwechsel im Jahr 2023 soll neues Leben in Schloss Gleusdorf einziehen. Die „Activa Deutschland GmbH“ als neue Eigentümerin plant 34 „betreute Wohnungen“ im historischen Ambiente des Schlosses und in einem Neubau hinter dem Schloss.

Die Pläne stießen bei der Gemeinde Untermerzbach auf Zustimmung, so dass die Bauvoranfrage einstimmig befürwortet wurde. Allerdings müssen noch weitere Aspekte, zum Beispiel der Denkmalschutz, geprüft werden.

Eine frühere Bauvoranfrage war abgelehnt worden, worauf der Investor beim Verwaltungsgericht in Würzburg geklagt hatte. Daraufhin wurden die Pläne überarbeitet und abgespeckt. Nun ist das Landratsamt Haßberge am Zug. Die endgültige Entscheidung über die Bauvoranfrage steht damit noch aus.

Der Bürgermeister von Untermerzbach sieht das Projekt schon positiv und erhofft sich eine Nachnutzung des Schlossareals. Schloss Gleusdorf soll dann nicht nur ein historisches Gebäude sein, sondern auch ein Ort, an dem Senioren eine betreute Wohnmöglichkeit finden.

Betreutes Wohnen: Was ist das?

Die Bezeichnung „betreutes Wohnen“ (oder vielleicht besser: „Service-Wohnen“) ist nicht gesetzlich geschützt. Es gibt keine rechtlich verbindlichen Vorgaben für solche Angebote, wohl auch nicht im Baurecht – letzteres spielt für die zukünftige Nutzung von Schloss Gleusdorf eine wichtige Rolle.

Im Allgemeinen wohnen Mieter in den sogenannten betreuten Wohnungen, aber auch Eigentumserwerb ist bei dieser Wohnform – je nach Anbieter – möglich. Dabei können – abhängig vom jeweiligen Anbieter – unterschiedliche Unterstützungsangebote in Anspruch genommen werden, beispielsweise die Vermittlung von Pflegeleistungen, Essens- und Wäscheservice usw.

Die Verbraucherzentrale [➚] rät Interessierten, verschiedene Einrichtungen zu besichtigen und Kosten sowie Leistungen genau zu vergleichen. Die Bezeichnung „betreutes Wohnen“ kann laut Verbraucherzentrale nämlich missverständlich sein, weil die Angebote der verschiedenen Anbieter sehr unterschiedlich ausfallen und eventuell falsche Erwartungshaltungen auslösen können.

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