Eine Luftnummer, die Eltmann retten könnte?

Symbolbild KI Das Hallenbad in Zeil ist seit 2019 dicht, der Schwimmunterricht im Landkreis eine logistische Mammutaufgabe. Während über ein 30-Millionen-Euro-Ganzjahresbad debattiert wird, schrumpfen die Schwimmfähigkeiten der Grundschüler. Dabei liegt die Lösung möglicherweise direkt vor der Haustür – genauer gesagt: im Main. Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, wie die kommenden Winter für die Grundschulen in und um Eltmann aussehen werden: Statt Seepferdchen und Bronze-Abzeichen steht für die Kinder vor allem eines auf dem Lehrplan: Busfahren. Seit der Schließung des Hallenbads im benachbarten Zeil am Main herrscht im Landkreis akuter Notstand an winterlichen Wasserflächen. Die Kinder werden zu „Trockenschwimmern“. Natürlich gibt es da diesen Traum vom großen „Allianzbad“. Ein modernes Ganzjahresbad, das irgendwann am Eltmanner Freibadgelände entstehen soll. Kostenpunkt: rund 30 Millionen Euro. In Zeiten klammer kommunaler Kassen und ohne feste Zusage über staatliche Millionen...

Unfälle am Bahnübergang Reckendorf: Wie lange noch ohne Schranken?

 

Am Nachmittag des 7.2.24 gegen 16:25 Uhr wurden die Rettungskräfte alarmiert: Erneut hat sich am unbeschrankten Bahnübergang in Reckendorf ein Unfall ereignet. Ein Pkw kollidierte mit einem Zug der Agilis-Bahnlinie zwischen Bamberg und Ebern. Glücklicherweise konnte alsbald wieder Entwarnung gegeben und der Einsatz beendet werden, aber der Schock sitzt tief. Wie lange muss die Bevölkerung noch auf eine sichere Querung der Bahnstrecke warten?

In der Vergangenheit kam es am Bahnübergang Reckendorf bereits zu mehreren Unfällen, einige davon mit tragischen Folgen. Die Forderung nach einer besseren Sicherung der Strecke ist daher mehr als berechtigt. Nur wenige Kilometer entfernt, in Lind bei Rentweinsdorf, wird der dortige Bahnübergang gerade mit Schranken und Signalanlagen ausgestattet.

Unnötiges Risiko: Der unbeschrankte Bahnübergang in Reckendorf stellt eine unzumutbare Gefahr für alle dar, die die Strecke queren müssen. Die Frage nach dem „Warum“ liegt auf der Hand: Warum muss immer wieder ein Unglück geschehen, bevor gehandelt wird?

Zeit zum Handeln: Die Politik und die Bahn sind in der Verantwortung, die Sicherheit am Bahnübergang Reckendorf endlich zu gewährleisten. Die Installation von Schranken und Signalanlagen ist längst überfällig.


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