Von Ebern bis Coburg: Regionale Tageszeitungen verlieren weiter Leser/innen

Die hiesigen Tageszeitungen haben im 1. Quartal 2026 erneut an verkaufter Auflage verloren. Das zeigt ein Vergleich der aktuellen IVW-Zahlen [➚] mit dem 1. Quartal des Vorjahres. Betroffen sind alle untersuchten Titel. Wie stark die Rückgänge ausfallen, unterscheidet sich allerdings deutlich. Aus regionaler Sicht lohnt sich dabei vor allem der Blick auf die drei Zeitungen, die im Landkreis Haßberge vertreten sind. Der Fränkische Tag erscheint im Landkreis mit seiner Ausgabe E, u.a. für Ebern, Eltmann und Zeil am Main. Hinzu kommt die Neue Presse, die seit 2024 nicht mehr mit einer eigenen Haßberge-Ausgabe auf dem Markt ist. Stattdessen erscheint eine gemeinsame Ausgabe „Coburg/Haßberge“. Erweitert wird das Angebot durch die „Main-Post Haßberge“. Deren gedruckte Ausgabe trägt je nach Verbreitungsgebiet die Kopftitel „Haßfurter Tagblatt“ oder „Bote vom Haßgau“ (Bereich Hofheim i.Ufr.). Inhaltlich unterscheiden sich beide Ausgaben jedoch nicht. Im Internet wird das Angebot ausschließlich...

Unfälle am Bahnübergang Reckendorf: Wie lange noch ohne Schranken?

 

Am Nachmittag des 7.2.24 gegen 16:25 Uhr wurden die Rettungskräfte alarmiert: Erneut hat sich am unbeschrankten Bahnübergang in Reckendorf ein Unfall ereignet. Ein Pkw kollidierte mit einem Zug der Agilis-Bahnlinie zwischen Bamberg und Ebern. Glücklicherweise konnte alsbald wieder Entwarnung gegeben und der Einsatz beendet werden, aber der Schock sitzt tief. Wie lange muss die Bevölkerung noch auf eine sichere Querung der Bahnstrecke warten?

In der Vergangenheit kam es am Bahnübergang Reckendorf bereits zu mehreren Unfällen, einige davon mit tragischen Folgen. Die Forderung nach einer besseren Sicherung der Strecke ist daher mehr als berechtigt. Nur wenige Kilometer entfernt, in Lind bei Rentweinsdorf, wird der dortige Bahnübergang gerade mit Schranken und Signalanlagen ausgestattet.

Unnötiges Risiko: Der unbeschrankte Bahnübergang in Reckendorf stellt eine unzumutbare Gefahr für alle dar, die die Strecke queren müssen. Die Frage nach dem „Warum“ liegt auf der Hand: Warum muss immer wieder ein Unglück geschehen, bevor gehandelt wird?

Zeit zum Handeln: Die Politik und die Bahn sind in der Verantwortung, die Sicherheit am Bahnübergang Reckendorf endlich zu gewährleisten. Die Installation von Schranken und Signalanlagen ist längst überfällig.


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