Ehemaliges Krankenhaus Ebern: BRK sucht Personal für Kurzzeitpflege vor dem Start

Nun ist das Rote Kreuz am Zug: Nachdem Haßberge-Landrat Wilhelm Schneider (CSU) über Jahre hinweg immer wieder die Einrichtung einer Kurzzeitpflege im Gebäude des inzwischen geschlossenen Krankenhauses Ebern angekündigt hatte, ohne dass diese tatsächlich umgesetzt wurde, übernimmt aktuell der BRK-Kreisverband Haßberge die praktische Umsetzung. Bereits vor Jahren registrierten die örtlichen Medien, dass sich die ursprünglich angekündigte Realisierung immer weiter verzögerte. Im September 2022 war an die Haßberg-Kliniken ein Förderscheck in Höhe von 1,96 Millionen Euro für die Errichtung einer Kurzzeitpflege öffentlich übergeben worden. Der Scheck wurde jedoch später wohl still zurückgegeben – ein Vorgang, der für Verwunderung sorgte. In der öffentlichen Diskussion war von einem abgetauchten Förderbescheid die Rede. Parallel dazu wurde immer wieder der Gedanke laut, die Versprechen rund um die Kurzzeitpflege seien vor allem dazu gedacht gewesen, den Widerstand gegen die Klinikschließun...

Unfälle am Bahnübergang Reckendorf: Wie lange noch ohne Schranken?

 

Am Nachmittag des 7.2.24 gegen 16:25 Uhr wurden die Rettungskräfte alarmiert: Erneut hat sich am unbeschrankten Bahnübergang in Reckendorf ein Unfall ereignet. Ein Pkw kollidierte mit einem Zug der Agilis-Bahnlinie zwischen Bamberg und Ebern. Glücklicherweise konnte alsbald wieder Entwarnung gegeben und der Einsatz beendet werden, aber der Schock sitzt tief. Wie lange muss die Bevölkerung noch auf eine sichere Querung der Bahnstrecke warten?

In der Vergangenheit kam es am Bahnübergang Reckendorf bereits zu mehreren Unfällen, einige davon mit tragischen Folgen. Die Forderung nach einer besseren Sicherung der Strecke ist daher mehr als berechtigt. Nur wenige Kilometer entfernt, in Lind bei Rentweinsdorf, wird der dortige Bahnübergang gerade mit Schranken und Signalanlagen ausgestattet.

Unnötiges Risiko: Der unbeschrankte Bahnübergang in Reckendorf stellt eine unzumutbare Gefahr für alle dar, die die Strecke queren müssen. Die Frage nach dem „Warum“ liegt auf der Hand: Warum muss immer wieder ein Unglück geschehen, bevor gehandelt wird?

Zeit zum Handeln: Die Politik und die Bahn sind in der Verantwortung, die Sicherheit am Bahnübergang Reckendorf endlich zu gewährleisten. Die Installation von Schranken und Signalanlagen ist längst überfällig.


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