Ehemaliges Krankenhaus Ebern: BRK sucht Personal für Kurzzeitpflege vor dem Start

Nun ist das Rote Kreuz am Zug: Nachdem Haßberge-Landrat Wilhelm Schneider (CSU) über Jahre hinweg immer wieder die Einrichtung einer Kurzzeitpflege im Gebäude des inzwischen geschlossenen Krankenhauses Ebern angekündigt hatte, ohne dass diese tatsächlich umgesetzt wurde, übernimmt aktuell der BRK-Kreisverband Haßberge die praktische Umsetzung. Bereits vor Jahren registrierten die örtlichen Medien, dass sich die ursprünglich angekündigte Realisierung immer weiter verzögerte. Im September 2022 war an die Haßberg-Kliniken ein Förderscheck in Höhe von 1,96 Millionen Euro für die Errichtung einer Kurzzeitpflege öffentlich übergeben worden. Der Scheck wurde jedoch später wohl still zurückgegeben – ein Vorgang, der für Verwunderung sorgte. In der öffentlichen Diskussion war von einem abgetauchten Förderbescheid die Rede. Parallel dazu wurde immer wieder der Gedanke laut, die Versprechen rund um die Kurzzeitpflege seien vor allem dazu gedacht gewesen, den Widerstand gegen die Klinikschließun...

2023 deutlich weniger Gäste im Freibad am Losberg


Die Freibadsaison 2023 in Ebern ist mit einem Besucherrückgang zu Ende gegangen. Mit 42.010 Gästen verzeichnete das Bad 7.550 Besucher weniger als im Vorjahr (49.560). Im Vergleich zum Rekordjahr 2015 mit 61.980 Besuchern ist der Rückgang noch deutlicher.

Als Hauptgrund für den Rückgang kann das regnerische Wetter im Sommer 2023 gesehen werden. Die Monate Juli und August waren durch unbeständiges Wetter geprägt, was viele Menschen davon abhielt, das Freibad am Losberg zu besuchen.

Zudem könnte die Erhöhung der Eintrittspreise zu einem Rückgang der Besucherzahlen beigetragen haben. Der Preis für Erwachsene wurde nämlich von 3,50 Euro auf 4,50 Euro und die Saisonkarte von 75,00 Euro auf 110,00 Euro angehoben.

Vielleicht spielen zusätzlich veränderte Freizeitgewohnheiten eine Rolle. Unattraktiv ist zum Beispiel die frühe Schließzeit (meist um 18:00 Uhr). Möglich wäre auch, dass sich in der vorangegangenen Corona-Zeit viele Hausbesitzer/innen in der Region einen eigenen Pool zugelegt haben. Dies könnte den Besucherrückgang im Freibad zusätzlich begünstigt haben.

Dazu kommt noch, dass das Freibad Ebern sanierungsbedürftig ist. Für eine Generalsanierung reichen jedoch weder die Eigenmittel der Stadt Ebern noch die Fördermittel aus. Daher können derzeit nur kleinere Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden.

Grundsätzlich erscheint es wichtig, die Ursachen für den Besucherrückgang zu verstehen, damit Lösungen erarbeitet werden können, die Attraktivität des Bades wieder zu steigern.

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