Bürgermeisterwahl: Wer soll Ebern aus der Krise führen?

Am 8.3.26 wählen die Bürgerinnen und Bürger in Ebern einen neuen Bürgermeister. Zur Wahl stehen mit Jürgen Hennemann (SPD), Harald Pascher (FDP) und Isabell Zimmer (CSU) zwei Männer und eine Frau. Der Wahlkampf verläuft bislang vergleichsweise ruhig. Inhaltlich setzen die drei Kandidaten unterschiedliche Akzente, zugleich gibt es thematische Überschneidungen. Jürgen Hennemann (SPD) Jürgen Hennemann steht seit 2014 an der Spitze der Stadt und bewirbt sich erneut um das Amt. Sein Wahlkampfmotto lautet „Sozial. Fair. Kompetent.“ Auf der Internetseite der SPD erklärt er, er wolle weiterhin eine nachhaltige und zukunftsgerichtete Politik im Sinne sozialdemokratischer Grundwerte gestalten. Inhaltlich spricht Hennemann unter anderem über Maßnahmen zur Klimaanpassung, etwa Regenmulden am Straßenrand, die Bäume gratis mit Wasser versorgen sollen. Zudem bringt er eine Umgestaltung der Windrad-Ruine auf dem Bretzenstein zu einem Aussichtsturm ins Gespräch. Ein Teil seiner Aussagen betrifft die kü...

2023 deutlich weniger Gäste im Freibad am Losberg


Die Freibadsaison 2023 in Ebern ist mit einem Besucherrückgang zu Ende gegangen. Mit 42.010 Gästen verzeichnete das Bad 7.550 Besucher weniger als im Vorjahr (49.560). Im Vergleich zum Rekordjahr 2015 mit 61.980 Besuchern ist der Rückgang noch deutlicher.

Als Hauptgrund für den Rückgang kann das regnerische Wetter im Sommer 2023 gesehen werden. Die Monate Juli und August waren durch unbeständiges Wetter geprägt, was viele Menschen davon abhielt, das Freibad am Losberg zu besuchen.

Zudem könnte die Erhöhung der Eintrittspreise zu einem Rückgang der Besucherzahlen beigetragen haben. Der Preis für Erwachsene wurde nämlich von 3,50 Euro auf 4,50 Euro und die Saisonkarte von 75,00 Euro auf 110,00 Euro angehoben.

Vielleicht spielen zusätzlich veränderte Freizeitgewohnheiten eine Rolle. Unattraktiv ist zum Beispiel die frühe Schließzeit (meist um 18:00 Uhr). Möglich wäre auch, dass sich in der vorangegangenen Corona-Zeit viele Hausbesitzer/innen in der Region einen eigenen Pool zugelegt haben. Dies könnte den Besucherrückgang im Freibad zusätzlich begünstigt haben.

Dazu kommt noch, dass das Freibad Ebern sanierungsbedürftig ist. Für eine Generalsanierung reichen jedoch weder die Eigenmittel der Stadt Ebern noch die Fördermittel aus. Daher können derzeit nur kleinere Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden.

Grundsätzlich erscheint es wichtig, die Ursachen für den Besucherrückgang zu verstehen, damit Lösungen erarbeitet werden können, die Attraktivität des Bades wieder zu steigern.

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