Von Ebern bis Coburg: Regionale Tageszeitungen verlieren weiter Leser/innen

Die hiesigen Tageszeitungen haben im 1. Quartal 2026 erneut an verkaufter Auflage verloren. Das zeigt ein Vergleich der aktuellen IVW-Zahlen [➚] mit dem 1. Quartal des Vorjahres. Betroffen sind alle untersuchten Titel. Wie stark die Rückgänge ausfallen, unterscheidet sich allerdings deutlich. Aus regionaler Sicht lohnt sich dabei vor allem der Blick auf die drei Zeitungen, die im Landkreis Haßberge vertreten sind. Der Fränkische Tag erscheint im Landkreis mit seiner Ausgabe E, u.a. für Ebern, Eltmann und Zeil am Main. Hinzu kommt die Neue Presse, die seit 2024 nicht mehr mit einer eigenen Haßberge-Ausgabe auf dem Markt ist. Stattdessen erscheint eine gemeinsame Ausgabe „Coburg/Haßberge“. Erweitert wird das Angebot durch die „Main-Post Haßberge“. Deren gedruckte Ausgabe trägt je nach Verbreitungsgebiet die Kopftitel „Haßfurter Tagblatt“ oder „Bote vom Haßgau“ (Bereich Hofheim i.Ufr.). Inhaltlich unterscheiden sich beide Ausgaben jedoch nicht. Im Internet wird das Angebot ausschließlich...

2023 deutlich weniger Gäste im Freibad am Losberg


Die Freibadsaison 2023 in Ebern ist mit einem Besucherrückgang zu Ende gegangen. Mit 42.010 Gästen verzeichnete das Bad 7.550 Besucher weniger als im Vorjahr (49.560). Im Vergleich zum Rekordjahr 2015 mit 61.980 Besuchern ist der Rückgang noch deutlicher.

Als Hauptgrund für den Rückgang kann das regnerische Wetter im Sommer 2023 gesehen werden. Die Monate Juli und August waren durch unbeständiges Wetter geprägt, was viele Menschen davon abhielt, das Freibad am Losberg zu besuchen.

Zudem könnte die Erhöhung der Eintrittspreise zu einem Rückgang der Besucherzahlen beigetragen haben. Der Preis für Erwachsene wurde nämlich von 3,50 Euro auf 4,50 Euro und die Saisonkarte von 75,00 Euro auf 110,00 Euro angehoben.

Vielleicht spielen zusätzlich veränderte Freizeitgewohnheiten eine Rolle. Unattraktiv ist zum Beispiel die frühe Schließzeit (meist um 18:00 Uhr). Möglich wäre auch, dass sich in der vorangegangenen Corona-Zeit viele Hausbesitzer/innen in der Region einen eigenen Pool zugelegt haben. Dies könnte den Besucherrückgang im Freibad zusätzlich begünstigt haben.

Dazu kommt noch, dass das Freibad Ebern sanierungsbedürftig ist. Für eine Generalsanierung reichen jedoch weder die Eigenmittel der Stadt Ebern noch die Fördermittel aus. Daher können derzeit nur kleinere Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden.

Grundsätzlich erscheint es wichtig, die Ursachen für den Besucherrückgang zu verstehen, damit Lösungen erarbeitet werden können, die Attraktivität des Bades wieder zu steigern.

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