Bürgermeisterwahl: Wer soll Ebern aus der Krise führen?

Am 8.3.26 wählen die Bürgerinnen und Bürger in Ebern einen neuen Bürgermeister. Zur Wahl stehen mit Jürgen Hennemann (SPD), Harald Pascher (FDP) und Isabell Zimmer (CSU) zwei Männer und eine Frau. Der Wahlkampf verläuft bislang vergleichsweise ruhig. Inhaltlich setzen die drei Kandidaten unterschiedliche Akzente, zugleich gibt es thematische Überschneidungen. Jürgen Hennemann (SPD) Jürgen Hennemann steht seit 2014 an der Spitze der Stadt und bewirbt sich erneut um das Amt. Sein Wahlkampfmotto lautet „Sozial. Fair. Kompetent.“ Auf der Internetseite der SPD erklärt er, er wolle weiterhin eine nachhaltige und zukunftsgerichtete Politik im Sinne sozialdemokratischer Grundwerte gestalten. Inhaltlich spricht Hennemann unter anderem über Maßnahmen zur Klimaanpassung, etwa Regenmulden am Straßenrand, die Bäume gratis mit Wasser versorgen sollen. Zudem bringt er eine Umgestaltung der Windrad-Ruine auf dem Bretzenstein zu einem Aussichtsturm ins Gespräch. Ein Teil seiner Aussagen betrifft die kü...

Energiewende: Rechnungshof warnt vor Umweltzerstörung


Der Bundesrechnungshof übt scharfe Kritik an der Umsetzung der Energiewende durch die Bundesregierung. In einem Sonderbericht [➚] prangert er unter anderem an, dass die negativen Umweltwirkungen der Energiewende nicht ausreichend bedacht und verhindert werden. Man denke zum Beispiel nur an die (nach Protesten aufgegebenen) Bestrebungen, den Tonberg im Bürgerwald Ebern als Windvorranggebiet auszuweisen.

Insbesondere kritisiert der Bericht des Bundesrechnungshofs, dass die Bundesregierung keine wirksamen Maßnahmen zur Vermeidung von negativen Umweltwirkungen der Energiewende ergreife. So fehle es an einer umfassenden Datengrundlage zu den Umweltfolgen, und es gebe keine wirksamen Ziel- und Steuerungssysteme.

Darüber hinaus beanstandet der Bericht auch den schleppenden Ausbau der Stromnetze und die fehlende Bevorratung von Energieträgern. Dies gefährde die Versorgungssicherheit und könne zu Engpässen und Stromausfällen führen. Zudem bemängelt der Rechnungshof die hohen Kosten der Energiewende, die zu einer Belastung der Verbraucher/innen führen. Die Bundesregierung müsse endlich ein Konzept für eine bezahlbare Stromversorgung vorlegen.

Der Bundesrechnungshof sieht die Bundesregierung in der Verantwortung, die aufgezeigten Defizite zu beseitigen. Es müssten endlich konkrete Maßnahmen ergriffen werden, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, die Strompreise zu senken und die Umweltverträglichkeit der Energiewende zu verbessern.

So mahnt der Rechnungshof die Bundesregierung, den Ausbau der Stromnetze und die Bevorratung von Energieträgern zu beschleunigen, ein Konzept für eine bezahlbare Stromversorgung vorzulegen, ein wirksames Ziel- und Steuerungssystem zur Vermeidung von negativen Umweltwirkungen der Energiewende einzuführen und die Datenbasis zu den Umweltfolgen der Energiewende zu verbessern.

Die Energiewende ist ein zentrales Zukunftsprojekt, aber sie muss mit Augenmaß und unter Berücksichtigung der Umweltverträglichkeit umgesetzt werden. Die Bundesregierung muss ihrer Verantwortung gerecht werden und die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Energiewende zu einem Erfolg ohne Verlierer zu machen.

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