Eine Luftnummer, die Eltmann retten könnte?

Symbolbild KI Das Hallenbad in Zeil ist seit 2019 dicht, der Schwimmunterricht im Landkreis eine logistische Mammutaufgabe. Während über ein 30-Millionen-Euro-Ganzjahresbad debattiert wird, schrumpfen die Schwimmfähigkeiten der Grundschüler. Dabei liegt die Lösung möglicherweise direkt vor der Haustür – genauer gesagt: im Main. Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, wie die kommenden Winter für die Grundschulen in und um Eltmann aussehen werden: Statt Seepferdchen und Bronze-Abzeichen steht für die Kinder vor allem eines auf dem Lehrplan: Busfahren. Seit der Schließung des Hallenbads im benachbarten Zeil am Main herrscht im Landkreis akuter Notstand an winterlichen Wasserflächen. Die Kinder werden zu „Trockenschwimmern“. Natürlich gibt es da diesen Traum vom großen „Allianzbad“. Ein modernes Ganzjahresbad, das irgendwann am Eltmanner Freibadgelände entstehen soll. Kostenpunkt: rund 30 Millionen Euro. In Zeiten klammer kommunaler Kassen und ohne feste Zusage über staatliche Millionen...

Die faszinierende Sprachlandschaft des „Eberner Trichters“


Im Osten Unterfrankens, zwischen Itz und dem Flachland des Haßgaus, liegt der Dialektraum „Eberner Trichter“. 24 Orte hat die Sprachforschung für diese einzigartige Sprachlandschaft mit ihren vielfältigen Dialektformen bislang dokumentiert, darunter Ebelsbach, Eichelsdorf, Eltmann und Zeil am Main.

Für den Reichtum der unterfränkischen Dialekte ist der „Eberner Trichter“ nur ein Beispiel. In unserer Region fließen verschiedene Sprachformen zusammen und bilden im Übergangsgebiet zwischen dem Unterostfränkischen und dem Oberostfränkischen einen einzigartigen Schmelztiegel der Dialekte. Wortbeispiele wie „braad“ für „breit“, „Daich“ für „Teig“ und „Büerchemaisder“ für „Bürgermeister“ verdeutlichen die Lebendigkeit und den Facettenreichtum des Dialekts im „Eberner Trichter“.

Das Unterfränkische Dialektinstitut (UDI) an der Universität Würzburg widmet sich der Erforschung und Förderung der unterfränkischen Dialekte und leistet wichtige Arbeit, um diese einzigartige Sprachlandschaft zu erhalten und für zukünftige Generationen zu bewahren. In Zusammenarbeit mit Schulen und Fachleuten setzt sich das Institut dafür ein, das Wissen über die Mundart in der Region zu erhalten und zu verbreiten.

Die Richtlinien des Bayerischen Unterrichtsministeriums sehen zum Beispiel vor, dass Grundschulkinder die Ausdrucksmöglichkeiten des Dialekts kennenlernen und Unterschiede zur Standardsprache verstehen. Das Dialektquiz „Wässd du dos?“ [➚] auf der Homepage des UDI lädt zum Rätseln ein und fördert spielerisch den Umgang mit der Mundart.

Das UDI bietet auch die Lehrerhandreichung „Dialekt und ...“ an, die kostenloses Material für den Dialektunterricht in Schulen bereitstellt. Darüber hinaus dokumentiert der „SUF“ – der Sprachatlas von Unterfranken – die Vielfalt der Dialekte in der Region und trägt so zum Erhalt der sprachlichen Identität Unterfrankens bei.

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