Neue Windräder: Wer wagt es auf dem Bretzenstein?

Eine neue Anlage ist in Betrieb, zwei ältere Windräder stehen still. Weitere Projekte sind (noch) nicht in Sicht. Zugleich wird es für Investoren schwieriger, die Wirtschaftlichkeit neuer Windparks einzuschätzen. Was bedeutet das für die Energiewende zwischen Ebern und Untermerzbach? Am Bretzenstein ist die Energiewende schon lange sichtbar – abgeschlossen ist sie damit noch nicht. Eine neue Windenergieanlage hat im August 2025 die Stromproduktion aufgenommen, zwei ältere Windräder stehen weiterhin ungenutzt daneben. Ob sie bald verschwinden und weitere Anlagen hinzukommen, ist offen. Zwar ist das Gebiet als Windvorranggebiet W 115 ausgewiesen, konkrete Bauvorhaben gibt es bislang aber nicht. Zwar ist ein Flächen-Pooling eingeleitet worden. Dabei geht es darum, Grundstücke für eine mögliche Windenergienutzung zusammenzuführen. Die Stadt Ebern und die Gemeinde Untermerzbach haben angekündigt, nach Unternehmen suchen – „Vergabegruppe“ – zu wollen, die weitere Windräder errichten könnten....

Gasthof Post in Ebern: Baustelle ruht, Schuttberge bleiben


Der Abriss des Gasthofs Post in Ebern ist fast abgeschlossen, doch seit Monaten liegt der Bauschutt auf dem Gelände. Das sorgt für Unmut in der Stadt und bei Passanten. Die Baustelle wirkt wie ein Schandfleck in der Innenstadt.

Der Bauschutt sei ein unschöner Anblick und sorge für Schmutz und Staub. Es handelt sich um einen riesigen Berg aus Ziegeln, Steinen und Holz. Teilweise ist das Kellergeschoss noch vorhanden.

Der Gasthof Post war ein historisches Gebäude mit einer langen Tradition. Er stand an prominenter Stelle in der Bahnhofstraße, Ecke Coburger Straße. Im Jahr 2023 wurde das Gebäude abgerissen, um Platz für die neue Landesbaudirektion zu schaffen. Die Abrissarbeiten begannen Ende 2023 und wurden im Dezember vorläufig abgeschlossen. Seitdem liegt der Bauschutt auf dem Gelände.

Vor einem Monat schon versicherte das Staatliche Bauamt Schweinfurt, welches den Bau verantwortet, dass die Gesamtmaßnahme im Zeitplan sei und die Leistungsbeschreibung zur Vergabe des Bauauftrags vorbereitet würde. Der Verzug sei auf den Betriebsurlaub des Abbruchunternehmens zurückzuführen. Der Urlaub dürfte zwar längst vorüber sein, doch es geht weiterhin nicht voran. Seit Anfang Januar 2024 ruhen die Arbeiten auf der Baustelle.

Viele Menschen in Ebern trauern dem historischen Gasthof Post nach, wie aus zahlreichen Facebook-Posts hervorgeht. Sie bedauern, dass das Gebäude abgerissen wurde. Sie hätten es lieber gesehen, wenn das Gebäude restauriert und in die neue Landesbaudirektion integriert worden wäre.

Der Gasthof Post hätte ein Schmuckkästchen werden können. Das Gebäude hatte eine schmucke Fassade und großes Potenzial. Einige fanden, das alte Gasthaus hätte für betreutes Wohnen genutzt werden können oder ein Ort für Begegnungen und Kultur sein können. Der Abriss des Gasthofs Post ist eine verpasste Chance. Die Stadt Ebern hat ein Stück ihrer Geschichte verloren.

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