Eine Luftnummer, die Eltmann retten könnte?

Symbolbild KI Das Hallenbad in Zeil ist seit 2019 dicht, der Schwimmunterricht im Landkreis eine logistische Mammutaufgabe. Während über ein 30-Millionen-Euro-Ganzjahresbad debattiert wird, schrumpfen die Schwimmfähigkeiten der Grundschüler. Dabei liegt die Lösung möglicherweise direkt vor der Haustür – genauer gesagt: im Main. Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, wie die kommenden Winter für die Grundschulen in und um Eltmann aussehen werden: Statt Seepferdchen und Bronze-Abzeichen steht für die Kinder vor allem eines auf dem Lehrplan: Busfahren. Seit der Schließung des Hallenbads im benachbarten Zeil am Main herrscht im Landkreis akuter Notstand an winterlichen Wasserflächen. Die Kinder werden zu „Trockenschwimmern“. Natürlich gibt es da diesen Traum vom großen „Allianzbad“. Ein modernes Ganzjahresbad, das irgendwann am Eltmanner Freibadgelände entstehen soll. Kostenpunkt: rund 30 Millionen Euro. In Zeiten klammer kommunaler Kassen und ohne feste Zusage über staatliche Millionen...

Ostern 1823: Ein Dichter kehrt zurück


An diesem Osterfest jährt sich zum 201. Mal ein denkwürdiges Ereignis in der Geschichte der Stadt Ebern: Der berühmte Dichter Friedrich Rückert kehrte 1823, zwei Jahre nach seiner Hochzeit, mit Frau Luise und Sohn in seine Heimatstadt zurück.

Rückert war in Ebern aufgewachsen und hatte hier seine Jugendliebe, die Wirtstochter Marielies Geuß, kennengelernt. Doch die Liebe war unerwidert: Marielies heiratete 1816 einen anderen Mann, einen Koch aus Coburg.

Trotz des schmerzhaften Abschieds kehrte Rückert immer wieder gerne nach Ebern zurück. Ostern 1823 nutzte er die Gelegenheit, um an der Konfirmation seiner Schwester in der Kirche von Eyrichshof teilzunehmen.

Nach der Feier begab er sich zum Gasthaus „Specke“, wo er einst Marielies kennengelernt hatte. In Erinnerungen schwelgend, pflückte er im Garten Blumen und überreichte sie seiner Frau mit den Worten: „Hier, Frau, nimm! Es sind Blumen von Amaryllis.“

Marielies war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr auf der „Specke“ anzutreffen. Sie lebte mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern in Coburg und bereute es später bitter, den Dichter zurückgewiesen zu haben. Ihr Leben war nicht glücklich. Gram, Kummer und harte Arbeit ließen sie früh altern und führten 1835 im Alter von nur 38 Jahren zu ihrem Tod.

Rückert hingegen fand sein Glück in der Ehe. Er und seine Frau Luise hatten zehn Kinder und führten ein erfülltes Leben.

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