Ehemaliges Krankenhaus Ebern: BRK sucht Personal für Kurzzeitpflege vor dem Start

Nun ist das Rote Kreuz am Zug: Nachdem Haßberge-Landrat Wilhelm Schneider (CSU) über Jahre hinweg immer wieder die Einrichtung einer Kurzzeitpflege im Gebäude des inzwischen geschlossenen Krankenhauses Ebern angekündigt hatte, ohne dass diese tatsächlich umgesetzt wurde, übernimmt aktuell der BRK-Kreisverband Haßberge die praktische Umsetzung. Bereits vor Jahren registrierten die örtlichen Medien, dass sich die ursprünglich angekündigte Realisierung immer weiter verzögerte. Im September 2022 war an die Haßberg-Kliniken ein Förderscheck in Höhe von 1,96 Millionen Euro für die Errichtung einer Kurzzeitpflege öffentlich übergeben worden. Der Scheck wurde jedoch später wohl still zurückgegeben – ein Vorgang, der für Verwunderung sorgte. In der öffentlichen Diskussion war von einem abgetauchten Förderbescheid die Rede. Parallel dazu wurde immer wieder der Gedanke laut, die Versprechen rund um die Kurzzeitpflege seien vor allem dazu gedacht gewesen, den Widerstand gegen die Klinikschließun...

Umweltsünden im Naturpark-Paradies


Immer wieder verunstalten scheinbar achtlos weggeworfener Müll und illegale Schuttablagerungen das Landschaftsbild in der Eberner Naturparkregion. Sperrmüll, Bauschutt, leere Farbeimer, Sofas, Plastikflaschen – die Liste der illegal entsorgten Gegenstände ist lang.

Die Beweggründe für illegale Müllentsorgung sind vielfältig: Bequemlichkeit, mangelndes Umweltbewusstsein und die Hoffnung, Kosten zu sparen. Doch illegale Müllentsorgung ist kein Kavaliersdelikt. Um das Problem effektiv anzugehen, müssen verschiedene Strategien miteinander kombiniert werden.

Zunächst erscheint es wichtig, die Abfallentsorgung so zu gestalten, dass sie für die Bürgerinnen und Bürger bequem zugänglich ist: Man muss es den Bürgern möglichst einfach machen. Dazu gehören der Ausbau der Entsorgungsinfrastruktur mit ausreichend Möglichkeiten zur legalen Müllentsorgung (bürgerfreundliche Öffnungszeiten) sowie die Bereitstellung von ausreichend Sammelstellen für Problemstoffe, aber zum Beispiel auch Abfalleimer an Parkplätzen.

Ergänzend dazu sollten Präventions- und Aufklärungsarbeit die Bevölkerung sensibilisieren. Informationen über die negativen Auswirkungen von wildem Müll auf die Umwelt und die Kosten für die Beseitigung müssen publik gemacht werden. Aufklärung über die richtige Abfallentsorgung und die Möglichkeiten der legalen Müllentsorgung spielen eine wichtige Rolle.

Die Förderung von Umweltbewusstsein, insbesondere durch wohnortnahe Umweltbildungsangebote sowie Veranstaltungen zum Thema Umweltschutz, kann langfristig zu einem Umdenken führen. Vorwürfe und moralische Entrüstung dagegen verpuffen wirkungslos.

Es ist ein gordischer Knoten: Zu wenig Abfallbehälter tragen zu illegaler Müllentsorgung bei. Die Lösung liegt nicht in der Verweigerung von Annehmlichkeiten, sondern in einem klugen Gesamtkonzept, das verschiedene Maßnahmen miteinander verbindet. Nur durch gemeinsames Engagement und eine Kombination von Prävention, Verbesserung der Abfallentsorgungsmöglichkeiten und Anreizen können wir unsere Umwelt schützen.

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