Eine Luftnummer, die Eltmann retten könnte?

Symbolbild KI Das Hallenbad in Zeil ist seit 2019 dicht, der Schwimmunterricht im Landkreis eine logistische Mammutaufgabe. Während über ein 30-Millionen-Euro-Ganzjahresbad debattiert wird, schrumpfen die Schwimmfähigkeiten der Grundschüler. Dabei liegt die Lösung möglicherweise direkt vor der Haustür – genauer gesagt: im Main. Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, wie die kommenden Winter für die Grundschulen in und um Eltmann aussehen werden: Statt Seepferdchen und Bronze-Abzeichen steht für die Kinder vor allem eines auf dem Lehrplan: Busfahren. Seit der Schließung des Hallenbads im benachbarten Zeil am Main herrscht im Landkreis akuter Notstand an winterlichen Wasserflächen. Die Kinder werden zu „Trockenschwimmern“. Natürlich gibt es da diesen Traum vom großen „Allianzbad“. Ein modernes Ganzjahresbad, das irgendwann am Eltmanner Freibadgelände entstehen soll. Kostenpunkt: rund 30 Millionen Euro. In Zeiten klammer kommunaler Kassen und ohne feste Zusage über staatliche Millionen...

Umweltsünden im Naturpark-Paradies


Immer wieder verunstalten scheinbar achtlos weggeworfener Müll und illegale Schuttablagerungen das Landschaftsbild in der Eberner Naturparkregion. Sperrmüll, Bauschutt, leere Farbeimer, Sofas, Plastikflaschen – die Liste der illegal entsorgten Gegenstände ist lang.

Die Beweggründe für illegale Müllentsorgung sind vielfältig: Bequemlichkeit, mangelndes Umweltbewusstsein und die Hoffnung, Kosten zu sparen. Doch illegale Müllentsorgung ist kein Kavaliersdelikt. Um das Problem effektiv anzugehen, müssen verschiedene Strategien miteinander kombiniert werden.

Zunächst erscheint es wichtig, die Abfallentsorgung so zu gestalten, dass sie für die Bürgerinnen und Bürger bequem zugänglich ist: Man muss es den Bürgern möglichst einfach machen. Dazu gehören der Ausbau der Entsorgungsinfrastruktur mit ausreichend Möglichkeiten zur legalen Müllentsorgung (bürgerfreundliche Öffnungszeiten) sowie die Bereitstellung von ausreichend Sammelstellen für Problemstoffe, aber zum Beispiel auch Abfalleimer an Parkplätzen.

Ergänzend dazu sollten Präventions- und Aufklärungsarbeit die Bevölkerung sensibilisieren. Informationen über die negativen Auswirkungen von wildem Müll auf die Umwelt und die Kosten für die Beseitigung müssen publik gemacht werden. Aufklärung über die richtige Abfallentsorgung und die Möglichkeiten der legalen Müllentsorgung spielen eine wichtige Rolle.

Die Förderung von Umweltbewusstsein, insbesondere durch wohnortnahe Umweltbildungsangebote sowie Veranstaltungen zum Thema Umweltschutz, kann langfristig zu einem Umdenken führen. Vorwürfe und moralische Entrüstung dagegen verpuffen wirkungslos.

Es ist ein gordischer Knoten: Zu wenig Abfallbehälter tragen zu illegaler Müllentsorgung bei. Die Lösung liegt nicht in der Verweigerung von Annehmlichkeiten, sondern in einem klugen Gesamtkonzept, das verschiedene Maßnahmen miteinander verbindet. Nur durch gemeinsames Engagement und eine Kombination von Prävention, Verbesserung der Abfallentsorgungsmöglichkeiten und Anreizen können wir unsere Umwelt schützen.

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