Bürgermeisterwahl: Wer soll Ebern aus der Krise führen?

Am 8.3.26 wählen die Bürgerinnen und Bürger in Ebern einen neuen Bürgermeister. Zur Wahl stehen mit Jürgen Hennemann (SPD), Harald Pascher (FDP) und Isabell Zimmer (CSU) zwei Männer und eine Frau. Der Wahlkampf verläuft bislang vergleichsweise ruhig. Inhaltlich setzen die drei Kandidaten unterschiedliche Akzente, zugleich gibt es thematische Überschneidungen. Jürgen Hennemann (SPD) Jürgen Hennemann steht seit 2014 an der Spitze der Stadt und bewirbt sich erneut um das Amt. Sein Wahlkampfmotto lautet „Sozial. Fair. Kompetent.“ Auf der Internetseite der SPD erklärt er, er wolle weiterhin eine nachhaltige und zukunftsgerichtete Politik im Sinne sozialdemokratischer Grundwerte gestalten. Inhaltlich spricht Hennemann unter anderem über Maßnahmen zur Klimaanpassung, etwa Regenmulden am Straßenrand, die Bäume gratis mit Wasser versorgen sollen. Zudem bringt er eine Umgestaltung der Windrad-Ruine auf dem Bretzenstein zu einem Aussichtsturm ins Gespräch. Ein Teil seiner Aussagen betrifft die kü...

Weg zum neuen Altenheim: Ausbau beschlossen


Das neue Altenheim im Eberner Mannlehen mag modern und komfortabel sein, doch seine abgeschiedene Lage trübt die Freude der zukünftigen Bewohner/innen. Denn ein barrierefreier Fußweg in die Innenstadt, der für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben unerlässlich ist, fehlt bisher schlichtweg.

Der vorhandene 1,5 Kilometer lange Weg zum Marktplatz besteht zum Teil aus einem unebenen und mit Schlaglöchern übersäten Schotterweg. Der problematische Abschnitt trägt den Namen „Lützeleberner Weg“ und ist für Senioren mit Rollator oder Rollstuhl nicht zumutbar.

Da der Umzug ins neue Heim bereits im Sommer 2024 bevorsteht, hat der Stadtrat am 20.3.24 endlich grünes Licht für den Ausbau des Weges gegeben, der künftig ein Geh- und Radweg sein soll und zum neuen Altenheim im Mannlehen führen wird.

Auf der fraglichen Länge von 340 Metern wird der Weg asphaltiert und barrierefrei gestaltet. Absperrpfosten werden dafür sorgen, dass Kfz-Verkehr ausgeschlossen bleibt und die Sicherheit aller erhöht wird. Anlieger haben weiterhin Zufahrt. Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf 238.000 Euro, wobei sich die Diakonie als Träger des Altenheimes mit 20 Prozent an einem Teilstück des Ausbaus beteiligen soll.

Die Eberner Senioren freuen sich über den Beschluss des Stadtrates und sehen darin einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Infrastruktur in Ebern.

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