Ehemaliges Krankenhaus Ebern: BRK sucht Personal für Kurzzeitpflege vor dem Start

Nun ist das Rote Kreuz am Zug: Nachdem Haßberge-Landrat Wilhelm Schneider (CSU) über Jahre hinweg immer wieder die Einrichtung einer Kurzzeitpflege im Gebäude des inzwischen geschlossenen Krankenhauses Ebern angekündigt hatte, ohne dass diese tatsächlich umgesetzt wurde, übernimmt aktuell der BRK-Kreisverband Haßberge die praktische Umsetzung. Bereits vor Jahren registrierten die örtlichen Medien, dass sich die ursprünglich angekündigte Realisierung immer weiter verzögerte. Im September 2022 war an die Haßberg-Kliniken ein Förderscheck in Höhe von 1,96 Millionen Euro für die Errichtung einer Kurzzeitpflege öffentlich übergeben worden. Der Scheck wurde jedoch später wohl still zurückgegeben – ein Vorgang, der für Verwunderung sorgte. In der öffentlichen Diskussion war von einem abgetauchten Förderbescheid die Rede. Parallel dazu wurde immer wieder der Gedanke laut, die Versprechen rund um die Kurzzeitpflege seien vor allem dazu gedacht gewesen, den Widerstand gegen die Klinikschließun...

Weg zum neuen Altenheim: Ausbau beschlossen


Das neue Altenheim im Eberner Mannlehen mag modern und komfortabel sein, doch seine abgeschiedene Lage trübt die Freude der zukünftigen Bewohner/innen. Denn ein barrierefreier Fußweg in die Innenstadt, der für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben unerlässlich ist, fehlt bisher schlichtweg.

Der vorhandene 1,5 Kilometer lange Weg zum Marktplatz besteht zum Teil aus einem unebenen und mit Schlaglöchern übersäten Schotterweg. Der problematische Abschnitt trägt den Namen „Lützeleberner Weg“ und ist für Senioren mit Rollator oder Rollstuhl nicht zumutbar.

Da der Umzug ins neue Heim bereits im Sommer 2024 bevorsteht, hat der Stadtrat am 20.3.24 endlich grünes Licht für den Ausbau des Weges gegeben, der künftig ein Geh- und Radweg sein soll und zum neuen Altenheim im Mannlehen führen wird.

Auf der fraglichen Länge von 340 Metern wird der Weg asphaltiert und barrierefrei gestaltet. Absperrpfosten werden dafür sorgen, dass Kfz-Verkehr ausgeschlossen bleibt und die Sicherheit aller erhöht wird. Anlieger haben weiterhin Zufahrt. Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf 238.000 Euro, wobei sich die Diakonie als Träger des Altenheimes mit 20 Prozent an einem Teilstück des Ausbaus beteiligen soll.

Die Eberner Senioren freuen sich über den Beschluss des Stadtrates und sehen darin einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Infrastruktur in Ebern.

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