Seit 20 Jahren unterwegs zum Verkehrskonzept

Symbolbild KI Es gibt Themen in Ebern, die haben mittlerweile den Status eines kommunalpolitischen Langzeitprojekts erreicht. Sie sind immer da, wechseln gelegentlich die Überschrift, bekommen neue Arbeitskreise, Projektgruppen oder Beteiligungsformate – und kehren dennoch erstaunlich unverändert zurück. Das Verkehrsthema gehört dazu. Vielleicht sogar an die Spitze dieser besonderen Disziplin. Wer wissen möchte, wie lange man über ein Thema sprechen kann, ohne es abzuschließen, muss nicht nach Berlin oder Brüssel schauen. Ein Blick in die Eberner Stadtpolitik genügt. Dort wird seit mehr als 20 Jahren über den Verkehr diskutiert. Und zwar mit einer bemerkenswerten Ausdauer. Fast könnte man meinen, die Debatte selbst sei inzwischen Teil des Stadtbildes geworden – gleich neben Grauturm, Neptunbrunnen und Marktplatz. Nur der Naturfriedhof kommt bei der Dauer ungefähr mit Dabei ist die Idee eines Verkehrskonzepts keineswegs neu. Im Gegenteil. Wer alte Websites [➚] durchsieht, stößt schnell...

Weg zum neuen Altenheim: Ausbau beschlossen


Das neue Altenheim im Eberner Mannlehen mag modern und komfortabel sein, doch seine abgeschiedene Lage trübt die Freude der zukünftigen Bewohner/innen. Denn ein barrierefreier Fußweg in die Innenstadt, der für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben unerlässlich ist, fehlt bisher schlichtweg.

Der vorhandene 1,5 Kilometer lange Weg zum Marktplatz besteht zum Teil aus einem unebenen und mit Schlaglöchern übersäten Schotterweg. Der problematische Abschnitt trägt den Namen „Lützeleberner Weg“ und ist für Senioren mit Rollator oder Rollstuhl nicht zumutbar.

Da der Umzug ins neue Heim bereits im Sommer 2024 bevorsteht, hat der Stadtrat am 20.3.24 endlich grünes Licht für den Ausbau des Weges gegeben, der künftig ein Geh- und Radweg sein soll und zum neuen Altenheim im Mannlehen führen wird.

Auf der fraglichen Länge von 340 Metern wird der Weg asphaltiert und barrierefrei gestaltet. Absperrpfosten werden dafür sorgen, dass Kfz-Verkehr ausgeschlossen bleibt und die Sicherheit aller erhöht wird. Anlieger haben weiterhin Zufahrt. Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf 238.000 Euro, wobei sich die Diakonie als Träger des Altenheimes mit 20 Prozent an einem Teilstück des Ausbaus beteiligen soll.

Die Eberner Senioren freuen sich über den Beschluss des Stadtrates und sehen darin einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Infrastruktur in Ebern.

Kommentare