Von Ebern bis Coburg: Regionale Tageszeitungen verlieren weiter Leser/innen

Die hiesigen Tageszeitungen haben im 1. Quartal 2026 erneut an verkaufter Auflage verloren. Das zeigt ein Vergleich der aktuellen IVW-Zahlen [➚] mit dem 1. Quartal des Vorjahres. Betroffen sind alle untersuchten Titel. Wie stark die Rückgänge ausfallen, unterscheidet sich allerdings deutlich. Aus regionaler Sicht lohnt sich dabei vor allem der Blick auf die drei Zeitungen, die im Landkreis Haßberge vertreten sind. Der Fränkische Tag erscheint im Landkreis mit seiner Ausgabe E, u.a. für Ebern, Eltmann und Zeil am Main. Hinzu kommt die Neue Presse, die seit 2024 nicht mehr mit einer eigenen Haßberge-Ausgabe auf dem Markt ist. Stattdessen erscheint eine gemeinsame Ausgabe „Coburg/Haßberge“. Erweitert wird das Angebot durch die „Main-Post Haßberge“. Deren gedruckte Ausgabe trägt je nach Verbreitungsgebiet die Kopftitel „Haßfurter Tagblatt“ oder „Bote vom Haßgau“ (Bereich Hofheim i.Ufr.). Inhaltlich unterscheiden sich beide Ausgaben jedoch nicht. Im Internet wird das Angebot ausschließlich...

Das Geheimnis des Bibers im Bart: „Behind The Beard“

Mit Bildmaterial von Wolfgang Eckert auf  Pixabay


Der animierte Kurzfilm „Behind The Beard“ („Hinter dem Bart“) aus dem Jahr 2018 ist ein Paradebeispiel für das hohe Niveau von Produktionen der Filmakademie Baden-Württemberg (FABW). In liebevoll gestalteten Bildern erzählt der Film die Geschichte eines Bibers, dessen Alltag durch unerwartete Ereignisse gehörig durcheinander gewirbelt wird.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1991 hat sich die Filmakademie Baden-Württemberg zu einer der führenden Filmhochschulen entwickelt. Die Filme der FABW werden regelmäßig auf Filmfestivals gezeigt und ausgezeichnet. In praxisnahen Projekten lernen die Studierenden alles, was sie für eine erfolgreiche Karriere in der Film- und Medienbranche benötigen. Ob Spielfilm, Dokumentation, Werbung oder Animation – hier werden die kreativen Talente von morgen geschmiedet.

Das Besondere an der FABW ist das projektorientierte Lehrkonzept. In Teams von Studierenden verschiedener Abteilungen entstehen jährlich etwa 250 Filme aller Genres. So lernen die angehenden Filmemacher nicht nur Theorie, sondern setzen ihr Wissen direkt in der Praxis um. Über 300 Dozenten aus der Filmbranche geben ihr Wissen und ihre Erfahrung an die Studierenden weiter.

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