Noch ein Einbruch

Symbolbild KI Am Sonntagabend, 28.12.25, ist ein bislang unbekannter Täter in ein Einfamilienhaus im Untermerzbacher Erkelring, nahe Ebern, eingebrochen. Die Bewohner waren zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause. Zwischen 17:40 Uhr und 22:30 Uhr verschaffte sich der Einbrecher über die Gartenseite Zutritt zu dem Anwesen, wobei mehrere Räume durchsucht wurden. Nach bisherigen Erkenntnissen verließ er das Haus jedoch ohne Beute und flüchtete in unbekannte Richtung. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung in der Umgebung blieb ohne Erfolg. Die Kriminalpolizei Schweinfurt hat die weiteren Ermittlungen übernommen und am Tatort Spuren gesichert. Die Beamten hoffen nun auf Hinweise aus der Bevölkerung. Insbesondere Anwohner werden gebeten, sich zu melden, falls ihnen im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Hauses aufgefallen sind. Im Zusammenhang mit dem Einbruch weist die unterfränkische Polizei erneut auf grundlegende Vorsichtsmaßnahmen hin. Fenster sowie Balkon...

Das Rätsel, das von New York aus die Welt eroberte



Am 21.12.1913 fand ein bedeutendes Ereignis in der Welt der Puzzles statt: Das erste Kreuzworträtsel wurde in der Weihnachtsbeilage der Zeitung „New York World“ veröffentlicht. Die Federführung für diese Erfindung lag bei Arthur Wynne, einem Journalisten aus Liverpool. Wynne, der 19-jährig in die USA ausgewandert war, wollte seinen Lesern etwas Besonderes bieten und griff dabei auf ein Spiel seines Großvaters namens „Die magischen Quadrate“ zurück. Sein erstes Rätsel war rautenförmig und kam ohne die heute typischen schwarzen Felder aus.

In den folgenden Jahren experimentierte Wynne weiter und entwickelte das Kreuzworträtsel zu seiner modernen Form. Er fügte schwarze Felder zur Abgrenzung der Wörter hinzu und gestaltete die Begriffe in symmetrischen Gittern, wie wir sie heute kennen.

Der große kommerzielle Erfolg des Kreuzworträtsels kam durch die Verleger Dick Simon und Max Schuster. Das erste Cross Word Puzzle Book erschien mit einer Auflage von 3.600 Exemplaren und einem beiliegenden Bleistift. Innerhalb eines Jahres verkaufte sich das Buch sensationelle 400.000 Mal. Heute ist Simon & Schuster einer der größten englischsprachigen Verlage weltweit.

Bereits Anfang der 1920er Jahre begannen auch europäische Zeitungen und Zeitschriften, Kreuzworträtsel zu veröffentlichen. Die Berliner Illustrierte brachte 1925 das erste Kreuzworträtsel in Deutschland heraus. Die Popularität des Kreuzworträtsels nahm rasch zu und bald war es ein fester Bestandteil vieler Publikationen.

Das Kreuzworträtsel ist nicht nur ein Zeitvertreib, sondern auch eine Möglichkeit zur Entspannung, zum Gehirntraining und zum Schließen von Wissenslücken. Es hat eine universelle Anziehungskraft und wird weltweit gelöst – ob im Wartezimmer, im Zug, auf dem Flughafen oder zu Hause. Für viele Menschen ist das tägliche Kreuzworträtsel eine feste Routine, und die Zeitungsseite wird oft erst entsorgt, wenn alle Kästchen ausgefüllt sind.

Heute sind Kreuzworträtsel immer noch äußerst beliebt. Sie haben sich den digitalen Wandel zunutze gemacht und sind nun auch in unzähligen Apps und Online-Plattformen verfügbar. Doch die gedruckten Versionen haben nach wie vor einen festen Platz in vielen Zeitungen und Zeitschriften. Ob jung oder alt, das Lösen von Kreuzworträtseln bleibt eine beliebte Freizeitbeschäftigung, die Generationen überdauert.

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