Bürgermeisterwahl: Wer soll Ebern aus der Krise führen?

Am 8.3.26 wählen die Bürgerinnen und Bürger in Ebern einen neuen Bürgermeister. Zur Wahl stehen mit Jürgen Hennemann (SPD), Harald Pascher (FDP) und Isabell Zimmer (CSU) zwei Männer und eine Frau. Der Wahlkampf verläuft bislang vergleichsweise ruhig. Inhaltlich setzen die drei Kandidaten unterschiedliche Akzente, zugleich gibt es thematische Überschneidungen. Jürgen Hennemann (SPD) Jürgen Hennemann steht seit 2014 an der Spitze der Stadt und bewirbt sich erneut um das Amt. Sein Wahlkampfmotto lautet „Sozial. Fair. Kompetent.“ Auf der Internetseite der SPD erklärt er, er wolle weiterhin eine nachhaltige und zukunftsgerichtete Politik im Sinne sozialdemokratischer Grundwerte gestalten. Inhaltlich spricht Hennemann unter anderem über Maßnahmen zur Klimaanpassung, etwa Regenmulden am Straßenrand, die Bäume gratis mit Wasser versorgen sollen. Zudem bringt er eine Umgestaltung der Windrad-Ruine auf dem Bretzenstein zu einem Aussichtsturm ins Gespräch. Ein Teil seiner Aussagen betrifft die kü...

Stadtrat Ebern berät: Restaurant auf ehemaligem BayWa-Gelände?


Der Stadtrat von Ebern steht vor einer interessanten Entscheidung: Ein Bauantrag für die Errichtung eines Restaurants auf dem ehemaligen BayWa-Gelände liegt vor. Die Details des Antrags und die möglichen Auswirkungen auf die Stadt werden in der nächsten öffentlichen Stadtratssitzung am 27.6.24 um 18:00 Uhr in der Frauengrundhalle Ebern erörtert.

In der öffentlichen Bekanntmachung zur bevorstehenden Sitzung ist der Bauantrag als Tagesordnungspunkt 3 aufgeführt: „Bauantrag über den Einbau eines Restaurants in ein Bestandsgebäude auf Flurnummer 610, Gemarkung Ebern“. Dieser Antrag sieht vor, ein bestehendes Gebäude auf der Flurnummer 610, die laut Bayern-Atlas das ehemalige BayWa-Gelände umfasst, in ein Restaurant umzuwandeln.

Das BayWa-Gelände liegt strategisch günstig an der Andreas-Humann-Straße, direkt am Valeo-Kreisel, und verfügt über eine zentrale Lage nahe der Altstadt sowie ausreichend Parkmöglichkeiten. Das Gelände umfasst mehrere Gebäude und Hallen, die nach der Schließung ungenutzt waren. Somit handelt es sich um einen interessanten Platz für ein neues gastronomisches Angebot, welches das städtische Leben bereichern könnte.

Bis zum 30.6.23 betrieb die BayWa dort ihren Standort. Die Schließung sorgte damals für Enttäuschung unter den Landwirten, die den Service und die Produkte des Unternehmens in der Region schätzten. Ende April 24 berichtete die Presse, dass das Gelände an einen privaten Elektrotechnik-Unternehmer verkauft wurde. Bemerkenswert ist hierbei, dass die Stadt Ebern, die sich zuvor ein Vorkaufsrecht gesichert hatte, auf dieses Recht verzichtete.

Die nächste öffentliche Sitzung des Eberner Stadtrates wird zeigen, wie die Mitglieder des Stadtrates zu dem Bauantrag stehen und welche Argumente sie zum Projekt vorbringen. Befürworter könnten die Belebung des Areals und die Schaffung neuer Arbeitsplätze hervorheben. Das Interesse der Öffentlichkeit an der Sitzung dürfte groß sein, denn die Entscheidung des Stadtrates könnte einen wichtigen Impuls für die zukünftige Entwicklung des ehemaligen BayWa-Geländes setzen.


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