Eine Luftnummer, die Eltmann retten könnte?

Symbolbild KI Das Hallenbad in Zeil ist seit 2019 dicht, der Schwimmunterricht im Landkreis eine logistische Mammutaufgabe. Während über ein 30-Millionen-Euro-Ganzjahresbad debattiert wird, schrumpfen die Schwimmfähigkeiten der Grundschüler. Dabei liegt die Lösung möglicherweise direkt vor der Haustür – genauer gesagt: im Main. Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, wie die kommenden Winter für die Grundschulen in und um Eltmann aussehen werden: Statt Seepferdchen und Bronze-Abzeichen steht für die Kinder vor allem eines auf dem Lehrplan: Busfahren. Seit der Schließung des Hallenbads im benachbarten Zeil am Main herrscht im Landkreis akuter Notstand an winterlichen Wasserflächen. Die Kinder werden zu „Trockenschwimmern“. Natürlich gibt es da diesen Traum vom großen „Allianzbad“. Ein modernes Ganzjahresbad, das irgendwann am Eltmanner Freibadgelände entstehen soll. Kostenpunkt: rund 30 Millionen Euro. In Zeiten klammer kommunaler Kassen und ohne feste Zusage über staatliche Millionen...

Stadtrat Ebern berät: Restaurant auf ehemaligem BayWa-Gelände?


Der Stadtrat von Ebern steht vor einer interessanten Entscheidung: Ein Bauantrag für die Errichtung eines Restaurants auf dem ehemaligen BayWa-Gelände liegt vor. Die Details des Antrags und die möglichen Auswirkungen auf die Stadt werden in der nächsten öffentlichen Stadtratssitzung am 27.6.24 um 18:00 Uhr in der Frauengrundhalle Ebern erörtert.

In der öffentlichen Bekanntmachung zur bevorstehenden Sitzung ist der Bauantrag als Tagesordnungspunkt 3 aufgeführt: „Bauantrag über den Einbau eines Restaurants in ein Bestandsgebäude auf Flurnummer 610, Gemarkung Ebern“. Dieser Antrag sieht vor, ein bestehendes Gebäude auf der Flurnummer 610, die laut Bayern-Atlas das ehemalige BayWa-Gelände umfasst, in ein Restaurant umzuwandeln.

Das BayWa-Gelände liegt strategisch günstig an der Andreas-Humann-Straße, direkt am Valeo-Kreisel, und verfügt über eine zentrale Lage nahe der Altstadt sowie ausreichend Parkmöglichkeiten. Das Gelände umfasst mehrere Gebäude und Hallen, die nach der Schließung ungenutzt waren. Somit handelt es sich um einen interessanten Platz für ein neues gastronomisches Angebot, welches das städtische Leben bereichern könnte.

Bis zum 30.6.23 betrieb die BayWa dort ihren Standort. Die Schließung sorgte damals für Enttäuschung unter den Landwirten, die den Service und die Produkte des Unternehmens in der Region schätzten. Ende April 24 berichtete die Presse, dass das Gelände an einen privaten Elektrotechnik-Unternehmer verkauft wurde. Bemerkenswert ist hierbei, dass die Stadt Ebern, die sich zuvor ein Vorkaufsrecht gesichert hatte, auf dieses Recht verzichtete.

Die nächste öffentliche Sitzung des Eberner Stadtrates wird zeigen, wie die Mitglieder des Stadtrates zu dem Bauantrag stehen und welche Argumente sie zum Projekt vorbringen. Befürworter könnten die Belebung des Areals und die Schaffung neuer Arbeitsplätze hervorheben. Das Interesse der Öffentlichkeit an der Sitzung dürfte groß sein, denn die Entscheidung des Stadtrates könnte einen wichtigen Impuls für die zukünftige Entwicklung des ehemaligen BayWa-Geländes setzen.


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