Von Ebern bis Coburg: Regionale Tageszeitungen verlieren weiter Leser/innen

Die hiesigen Tageszeitungen haben im 1. Quartal 2026 erneut an verkaufter Auflage verloren. Das zeigt ein Vergleich der aktuellen IVW-Zahlen [➚] mit dem 1. Quartal des Vorjahres. Betroffen sind alle untersuchten Titel. Wie stark die Rückgänge ausfallen, unterscheidet sich allerdings deutlich. Aus regionaler Sicht lohnt sich dabei vor allem der Blick auf die drei Zeitungen, die im Landkreis Haßberge vertreten sind. Der Fränkische Tag erscheint im Landkreis mit seiner Ausgabe E, u.a. für Ebern, Eltmann und Zeil am Main. Hinzu kommt die Neue Presse, die seit 2024 nicht mehr mit einer eigenen Haßberge-Ausgabe auf dem Markt ist. Stattdessen erscheint eine gemeinsame Ausgabe „Coburg/Haßberge“. Erweitert wird das Angebot durch die „Main-Post Haßberge“. Deren gedruckte Ausgabe trägt je nach Verbreitungsgebiet die Kopftitel „Haßfurter Tagblatt“ oder „Bote vom Haßgau“ (Bereich Hofheim i.Ufr.). Inhaltlich unterscheiden sich beide Ausgaben jedoch nicht. Im Internet wird das Angebot ausschließlich...

Zweckverband Meisterschule Ebern: Stabilität für das Schreinerhandwerk


Am 14.10.24 tagte die Verbandsversammlung des „Zweckverbands Meisterschule Ebern für das Schreinerhandwerk“ und stellte die Erfolge der letzten Jahre in den Fokus. Der Schulleiter präsentierte beeindruckende Ergebnisse und eine positive Entwicklung der Schule, die das Handwerk zukunftsfähig macht.

In der Meisterschule Ebern herrscht reges Interesse am Schreinerhandwerk. Bei der Versammlung berichtete die Schulleitung von der herausragenden Schulauslastung, die über dem Durchschnitt liegt. Ein besonders erfreuliches Highlight war die Auszeichnung von neun Absolventen mit dem Meisterpreis der bayerischen Staatsregierung. Diese Ehrung unterstreicht die hohe Qualität der Ausbildung an der Meisterschule.

Das Engagement der Schüler, auch über den Unterricht hinaus, ist bemerkenswert. Im Rahmen verschiedener Projektarbeiten haben die angehenden Schreinermeister in Kooperation mit externen Partnern eindrucksvolle Ergebnisse erzielt. „Der öffentliche Zuspruch zu diesen Projekten ist enorm“, betonte die Schulleitung. So wurden unter anderem innovative Sitzgelegenheiten für die Aula der Meisterschule entworfen, die nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch ansprechend sind.

Die Verbandsversammlung verabschiedete das Haushaltsvolumen für das Jahr 2025 in Höhe von 1.746.700 Euro. Diese solide finanzielle Grundlage wurde durch positive Rücklagen in Höhe von 105.110 Euro ermöglicht, die es erlauben, die Verbandsumlage stabil zu halten. Die Mitglieder des Zweckverbands, darunter der Bezirk Unterfranken, der Landkreis Haßberge, die Stadt Ebern und der Fachverband Schreinerhandwerk Bayern, sicherten auch für das kommende Jahr ihre Unterstützung zu. Dabei entfällt der größte Anteil mit 473.100 Euro auf den Bezirk Unterfranken, gefolgt von 131.400 Euro des Landkreises Haßberge und 39.400 Euro der Stadt Ebern.

Der Geschäftsleiter des Zweckverbandes, stellte fest, dass das Haushaltsjahr 2024 planmäßig verlaufen sei und eine positive Jahresbilanz vorliege. „Wir haben solide gewirtschaftet und können so optimistisch in die Zukunft der Meisterschule blicken“, erklärte er.

Die Ausstattung der Meisterschule Ebern spielt eine zentrale Rolle für die Qualität der Ausbildung. Kürzlich wurde eine moderne Breitbandschleifmaschine angeschafft, die den Schülern ermöglicht, ihre praktischen Fähigkeiten auf hohem Niveau zu entwickeln. Zudem ist eine Photovoltaikanlage für das Jahr 2025 in Planung, die nicht nur die Umwelt schont, sondern auch die Betriebskosten der Schule senken wird.

Es gebe auch Erfolge in der Öffentlichkeitsarbeit, die zur Bekanntheit und zum guten Ruf der Schule beitragen. Fachbeiträge in Zeitschriften sowie das 40-jährige Jubiläum der Meisterschule seien erfolgreich umgesetzt worden. Diese Aktivitäten fördern nicht nur die Sichtbarkeit der Institution, sondern stärken auch das Interesse junger Menschen am Schreinerhandwerk.

Bezirkstagspräsident Stefan Funk lobte den bisherigen Kurs der Schule und unterstrich die Notwendigkeit, mit der Zeit zu gehen. „Die Meisterschule Ebern genießt einen hervorragenden Ruf und zeigt, dass das Handwerk auch in modernen Zeiten relevant ist“, so Funk. Die positiven Entwicklungen und die solide finanzielle Basis stimmen optimistisch für die kommenden Jahre.

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