Bürgermeisterwahl: Wer soll Ebern aus der Krise führen?

Am 8.3.26 wählen die Bürgerinnen und Bürger in Ebern einen neuen Bürgermeister. Zur Wahl stehen mit Jürgen Hennemann (SPD), Harald Pascher (FDP) und Isabell Zimmer (CSU) zwei Männer und eine Frau. Der Wahlkampf verläuft bislang vergleichsweise ruhig. Inhaltlich setzen die drei Kandidaten unterschiedliche Akzente, zugleich gibt es thematische Überschneidungen. Jürgen Hennemann (SPD) Jürgen Hennemann steht seit 2014 an der Spitze der Stadt und bewirbt sich erneut um das Amt. Sein Wahlkampfmotto lautet „Sozial. Fair. Kompetent.“ Auf der Internetseite der SPD erklärt er, er wolle weiterhin eine nachhaltige und zukunftsgerichtete Politik im Sinne sozialdemokratischer Grundwerte gestalten. Inhaltlich spricht Hennemann unter anderem über Maßnahmen zur Klimaanpassung, etwa Regenmulden am Straßenrand, die Bäume gratis mit Wasser versorgen sollen. Zudem bringt er eine Umgestaltung der Windrad-Ruine auf dem Bretzenstein zu einem Aussichtsturm ins Gespräch. Ein Teil seiner Aussagen betrifft die kü...

Glosse: Weihnachtsferien – die Kunst der Langeweile

Miriam Guterland, CC0, via Wikimedia Commons
Bild (Ausschnitt, verändert): „Frohe Weihnacht Berlin S Friedrich“, Miriam Guterland , Lizenz: CC0 1.0 Universell, eingebettet via Wikimedia Commons


Weihnachten – das Fest der Freude, der Besinnung … und der unvermeidlichen Langeweile ab dem zweiten Feiertag, zumindest für Kinder. Die Geschenke sind ausgepackt, der Schokoladenvorrat geplündert, und spätestens nach dem fünften Spiel „Mensch ärgere dich nicht“ kommt der Ruf: „Mama, mir ist langweilig!“ Ein Glück, dass es in Ebern vielleicht Abhilfe gibt.

Doch halt! Die Stadtbücherei ist – wie es sich für einen Ort der Besinnlichkeit gehört – vom 23.12.24 bis zum Neujahrstag geschlossen. Wer also in letzter Minute Lesestoff für die Feiertage holen wollte, muss sich mit alten Beständen begnügen. Einziger Trost: Ab dem 2.1.25 darf wieder geschmökert werden.

Und das Hallenbad? Auch dort steht zwischen Chlorgeruch und Wasserfontänen alles still. Geschlossen an Heiligabend, Weihnachten, Silvester und Neujahr. Immerhin, an den anderen Ferientagen kann man sich ins kühle Nass stürzen – vorausgesetzt, die Schwimmflügel aus dem Christkindlpaket passen.

Was bleibt also für die geplagten Eltern? Kreativität! Oder man greift zu dem bewährten Satz: „Früher haben wir uns einfach selbst beschäftigt.“ Aber vielleicht, nur vielleicht, sind die Eberner Öffnungszeiten auch ein stiller Appell an die Kunst, Langeweile auszuhalten. Schließlich gehört das auch ein bisschen zu Weihnachten dazu.

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