Seit 20 Jahren unterwegs zum Verkehrskonzept

Symbolbild KI Es gibt Themen in Ebern, die haben mittlerweile den Status eines kommunalpolitischen Langzeitprojekts erreicht. Sie sind immer da, wechseln gelegentlich die Überschrift, bekommen neue Arbeitskreise, Projektgruppen oder Beteiligungsformate – und kehren dennoch erstaunlich unverändert zurück. Das Verkehrsthema gehört dazu. Vielleicht sogar an die Spitze dieser besonderen Disziplin. Wer wissen möchte, wie lange man über ein Thema sprechen kann, ohne es abzuschließen, muss nicht nach Berlin oder Brüssel schauen. Ein Blick in die Eberner Stadtpolitik genügt. Dort wird seit mehr als 20 Jahren über den Verkehr diskutiert. Und zwar mit einer bemerkenswerten Ausdauer. Fast könnte man meinen, die Debatte selbst sei inzwischen Teil des Stadtbildes geworden – gleich neben Grauturm, Neptunbrunnen und Marktplatz. Nur der Naturfriedhof kommt bei der Dauer ungefähr mit Dabei ist die Idee eines Verkehrskonzepts keineswegs neu. Im Gegenteil. Wer alte Websites [➚] durchsieht, stößt schnell...

Neuer Hundeauslauf im Anlagenring soll Touristen nach Ebern locken


Die Tourismus-Region Haßberge, bekannt für ihre malerische Landschaft und historischen Städtchen, setzt nun auf einen neuen Tourismus-Trend: Urlaub mit Hund. Der Tourismusverein Haßberge e.V. hat eigens „Gassi-Runden“ ausgearbeitet, um Hundebesitzer in die Region zu locken. Eine dieser Routen führt durch den idyllischen Anlagenring von Ebern, der um die historische Altstadt verläuft. „Urlaub mit Hund wird immer beliebter“, erklärt Susanne Volkheimer, Geschäftsführerin des Tourismusvereins: „Wir möchten Hundebesitzern die Möglichkeit bieten, ihren Vierbeiner auch im Urlaub dabeihaben zu können.“

Auf der Website von Tourismus-Haßberge e.V. [➚] ist seit Kurzem ein besonderes Angebot für Hundebesitzer zu finden: die sogenannte „Gassi-Runde Ebern“. Dort ist der Weg detailliert beschrieben, um Hundebesitzern die Orientierung zu erleichtern. Neben der Route durch Ebern gibt es u.a. auch Angebote in Burgpreppach und Königsberg i.Bay.

Die Gassi-Runde Ebern ist ein rund 1,8 Kilometer langer Rundweg, der etwa eine halbe Stunde dauert. Startpunkt ist der Parkplatz an der Eiswiese. Von dort aus führt die Route durch die Friedrich-Rückert-Anlage und die Karl-Hoch-Anlage, vorbei an Spielplätzen, Kunstskulpturen, Kindergarten und dem historischen Grauturm. Besonderes Highlight sei die Möglichkeit, den Hund im Angerbach planschen zu lassen.

Der Tourismusverein hat sich Mühe gegeben, die Gassi-Runde attraktiv zu gestalten. Neben den historischen Sehenswürdigkeiten und der Möglichkeit zur Bewegung in der Natur gibt es auch praktische Aspekte wie Kotbeutelspender und Mülleimer entlang der Strecke. Für Zweibeiner wird die Eisdiele am Marktplatz empfohlen und die Möglichkeit, die historische Altstadt von Ebern zu erkunden.

Allerdings ist der Anlagenring ursprünglich ein Ort der Ruhe und Erholung für Spaziergänger und keine klassische Hundeauslaufzone. Die neue Gassi-Runde könnte zumindest bei einigen Anwohnern und regelmäßigen Nutzern für Irritation sorgen. Vor allem wenn man bedenkt, dass einige Hundekotbeutel nicht immer in den dafür vorgesehenen Mülleimern landen.

Nichtsdestotrotz soll der Anlagenring nun auch zu einem Anziehungspunkt für auswärtige Hundebesitzer und damit Ebern zu einer hundefreundlichen Stadt werden. Ob die Stadt Ebern der Ausweisung der speziellen Gassi-Route im Anlagenring zugestimmt hat, geht aus den Informationen des Tourismusvereins nicht hervor.

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