Noch ein Einbruch

Symbolbild KI Am Sonntagabend, 28.12.25, ist ein bislang unbekannter Täter in ein Einfamilienhaus im Untermerzbacher Erkelring, nahe Ebern, eingebrochen. Die Bewohner waren zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause. Zwischen 17:40 Uhr und 22:30 Uhr verschaffte sich der Einbrecher über die Gartenseite Zutritt zu dem Anwesen, wobei mehrere Räume durchsucht wurden. Nach bisherigen Erkenntnissen verließ er das Haus jedoch ohne Beute und flüchtete in unbekannte Richtung. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung in der Umgebung blieb ohne Erfolg. Die Kriminalpolizei Schweinfurt hat die weiteren Ermittlungen übernommen und am Tatort Spuren gesichert. Die Beamten hoffen nun auf Hinweise aus der Bevölkerung. Insbesondere Anwohner werden gebeten, sich zu melden, falls ihnen im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Hauses aufgefallen sind. Im Zusammenhang mit dem Einbruch weist die unterfränkische Polizei erneut auf grundlegende Vorsichtsmaßnahmen hin. Fenster sowie Balkon...

Schweinfurt im Verkehrsverbund NVM: Kritik an der Nahverkehrsreform


Es war die Entscheidung unterfränkischer Kommunalpolitiker, einen eigenen Verkehrsverbund, den NVM, ins Leben zu rufen, anstatt dem bewährten Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) beizutreten. Der VGN hätte mit seiner erprobten Struktur und einer breiten, funktionierenden Tarifpalette punkten können. Nun knirscht es beim neuen Verkehrsverbund Mainfranken, dem NVM.

So erhebt die Initiative ZUKUNFT.ödp [➚] deutliche Kritik an der aktuellen Neustrukturierung des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) in Schweinfurt im Zuge des Beitritts zum Verkehrsverbund NVM ab dem 1.1.25. Neben der Einführung des neuen digitalen Ticketsystems „SWeasy“ stehen vor allem gestiegene Kosten, eine problematische Kommunikation und eine unzureichende Berücksichtigung älterer sowie analog orientierter Fahrgäste im Fokus.

Die Anpassungen führten zu erheblichen finanziellen Belastungen für die Fahrgäste. Einzelfahrten seien um 40 % teurer, während Preisvorteile nur über digitale Kanäle erreichbar sind. Für Senioren und technikferne Nutzer bedeute das System einen klaren Nachteil, da Rabatte wie beim „6er-Ticket“ ohne App nur umständlich erhältlich sind. Schüler ohne Anspruch auf eine kostenfreie Beförderung seien ebenfalls betroffen, da sie nun für jede Fahrt den vollen Preis zahlen müssten.

Auch die Innenstadt leide unter der Reform: Geänderte Linienführungen und die Verlegung von Haltestellen erschwerten die Anbindung. Besonders betroffen sei der Schweinfurter Marktplatz, den wichtige Buslinien nicht mehr bedienen. Dies dürfte negative Auswirkungen auf Geschäfte und den Wochenmarkt haben.

Die Initiative fordert eine Sondersitzung des Stadtrates Schweinfurt, um wesentliche Nachbesserungen zu erreichen. Zentrale Anliegen sind eine fairere Preisgestaltung, eine verbesserte Kommunikation und ein durchdachteres Konzept, das soziale und ökologische Aspekte berücksichtige.

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