Bürgermeisterwahl: Wer soll Ebern aus der Krise führen?

Am 8.3.26 wählen die Bürgerinnen und Bürger in Ebern einen neuen Bürgermeister. Zur Wahl stehen mit Jürgen Hennemann (SPD), Harald Pascher (FDP) und Isabell Zimmer (CSU) zwei Männer und eine Frau. Der Wahlkampf verläuft bislang vergleichsweise ruhig. Inhaltlich setzen die drei Kandidaten unterschiedliche Akzente, zugleich gibt es thematische Überschneidungen. Jürgen Hennemann (SPD) Jürgen Hennemann steht seit 2014 an der Spitze der Stadt und bewirbt sich erneut um das Amt. Sein Wahlkampfmotto lautet „Sozial. Fair. Kompetent.“ Auf der Internetseite der SPD erklärt er, er wolle weiterhin eine nachhaltige und zukunftsgerichtete Politik im Sinne sozialdemokratischer Grundwerte gestalten. Inhaltlich spricht Hennemann unter anderem über Maßnahmen zur Klimaanpassung, etwa Regenmulden am Straßenrand, die Bäume gratis mit Wasser versorgen sollen. Zudem bringt er eine Umgestaltung der Windrad-Ruine auf dem Bretzenstein zu einem Aussichtsturm ins Gespräch. Ein Teil seiner Aussagen betrifft die kü...

Theater Schloss Maßbach entfesselt „Frankenstein“ in Ebern


Das Theater Schloss Maßbach gastiert bald wieder in Ebern und sorgt mit einer besonderen Inszenierung für Spannung und Begeisterung: Am 18.2.25 gibt das Ensemble im Valeo-Saal ein Gastspiel mit dem Theaterstück „Frankenstein“, das auf dem weltbekannten Roman von Mary Shelley basiert. Die Vorstellung beginnt um 19:30 Uhr und verspricht einen Abend voller Dramatik und Emotionen.

Neben dem Termin am 18.2.25 im Eberner Valeo-Saal gastiert das Maßbacher Ensemble am 10.2.25 auch in der Stadthalle von Lichtenfels. Karten für die Aufführungen sind sowohl bei den bekannten Vorverkaufsstellen als auch an der Abendkasse erhältlich.

Das Theaterstück „Frankenstein“ erzählt uns eine packende Geschichte über menschliche Ambitionen und deren Folgen. Mary Shelleys Roman wurde erstmals 1818 veröffentlicht und gilt als eines der ersten Werke der Science-Fiction-Literatur. Die Inszenierung verspricht, die zeitlosen Fragen über Verantwortung, Schöpferkraft und die Grenzen des menschlichen Handelns auf beeindruckende Weise auf die Bühne zu bringen.

Im Zentrum des Theaterstücks steht der junge Wissenschaftler Viktor Frankenstein, ein ehrgeiziger Forscher, der in Neapel geboren wurde und in Genf aufwächst. Geprägt von seiner wohlhabenden Familie und seiner frühen Begeisterung für alchemistische Schriften, widmet er sich mit Hingabe seinen Studien. An der Universität Ingolstadt entdeckt er schließlich eine Methode, um künstliches Leben zu schaffen. Doch das Ergebnis seines Experiments übertrifft alle seine Vorstellungen – und wird zur Quelle seines größten Entsetzens.

Frankensteins Geschöpf ist eine künstlich erschaffene Kreatur, die aus Leichenteilen zusammengesetzt wurde. Mit einer beeindruckenden Größe von etwa 2,40 Metern und außerordentlichen Kräften unterscheidet es sich stark von den Menschen, die es umgeben. Das Wesen ist nicht nur extrem widerstandsfähig gegenüber Hitze und Kälte, sondern benötigt auch kaum Nahrung. Doch seine Erscheinung löst bei den Menschen Angst und Ablehnung aus. Trotz seiner Hässlichkeit trägt das Geschöpf eine tiefe Sehnsucht nach Zuneigung und Liebe in sich – ein Wunsch, der ihm immer wieder verweigert wird.

Als Viktor Frankenstein die Bitte seines Geschöpfs, eine Gefährtin zu erschaffen, nicht erfüllt, nimmt die Tragödie ihren Lauf. Verzweifelt und voller Zorn beginnt das Geschöpf zu morden. Die Jagd, die daraufhin zwischen Schöpfer und Schöpfung entbrennt, wird zu einem erschütternden Beispiel für die zerstörerischen Folgen von Isolation und Ablehnung.

Das Theaterstück „Frankenstein“ greift nicht nur die klassischen Elemente von Mary Shelleys Roman auf, sondern bietet auch eine hochaktuelle Perspektive. Die Thematik des tragischen Monsters, das mit Sehnsucht und Intelligenz ausgestattet ist, erinnert an heutige Debatten über künstliche Intelligenz und die Verantwortung des Menschen für seine eigenen Schöpfungen. Die Inszenierung verbindet die Dramatik der Vorlage mit einer düsteren, atmosphärischen Umsetzung, die das Publikum in ihren Bann ziehen wird.

Mit dem Gastspiel in Ebern bietet sich den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, einen Klassiker der Weltliteratur in einer zeitgemäßen Interpretation zu erleben. Wer sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen möchte, sollte sich rechtzeitig Karten sichern und sich auf einen Abend voller Spannung und tiefgehender Fragen freuen.

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