Noch ein Einbruch

Symbolbild KI Am Sonntagabend, 28.12.25, ist ein bislang unbekannter Täter in ein Einfamilienhaus im Untermerzbacher Erkelring, nahe Ebern, eingebrochen. Die Bewohner waren zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause. Zwischen 17:40 Uhr und 22:30 Uhr verschaffte sich der Einbrecher über die Gartenseite Zutritt zu dem Anwesen, wobei mehrere Räume durchsucht wurden. Nach bisherigen Erkenntnissen verließ er das Haus jedoch ohne Beute und flüchtete in unbekannte Richtung. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung in der Umgebung blieb ohne Erfolg. Die Kriminalpolizei Schweinfurt hat die weiteren Ermittlungen übernommen und am Tatort Spuren gesichert. Die Beamten hoffen nun auf Hinweise aus der Bevölkerung. Insbesondere Anwohner werden gebeten, sich zu melden, falls ihnen im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Hauses aufgefallen sind. Im Zusammenhang mit dem Einbruch weist die unterfränkische Polizei erneut auf grundlegende Vorsichtsmaßnahmen hin. Fenster sowie Balkon...

Wie Privatisierung die Krankenhauslandschaft verändert

Mercedes ambulance, Rettungswache Pluwig, bild 1
Bild (Ausschnitt, verändert): „Mercedes ambulance, Rettungswache Pluwig, bild 1“, Alf van Beem , Lizenz: CC0 1.0 Universell, eingebettet via Wikimedia Commons

Infografik: Privatisierung der Krankenhäuser schreitet voran | Statista
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In Deutschland nimmt die Privatisierung der Krankenhäuser immer weiter zu, was Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung hat. Im Jahr 2023 wurden rund 17,2 Millionen Patienten in 1.874 Krankenhäusern stationär versorgt, was einen Anstieg der Behandlungsfälle um 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Allerdings sank die Zahl der Krankenhäuser gleichzeitig um 19 Einrichtungen.

Besonders die freigemeinnützigen und öffentlichen Krankenhäuser sind von diesem Rückgang betroffen. Die öffentlichen Kliniken stellen mit 47 Prozent noch den größten Anteil der Krankenhausbetten, jedoch ist die Zahl der Betten in öffentlichen Einrichtungen in den letzten 20 Jahren um etwa 70.000 gesunken. Im gleichen Zeitraum haben private Krankenhäuser etwa 45.000 zusätzliche Betten bereitgestellt. Heute dominieren in Deutschland private Träger, während öffentliche Einrichtungen die geringste Rolle spielen.

Diese Entwicklung geht mit einem kontinuierlichen Rückgang der Gesamtzahl der Krankenhäuser einher. 2000 gab es noch 2.242 Einrichtungen, überwiegend freigemeinnützig oder öffentlich, während mittlerweile private Krankenhäuser den größten Teil ausmachen.

Die zunehmende Privatisierung könnte jedoch zu Schwierigkeiten führen, indem die verfassungsrechtlich garantierte Daseinsvorsorge in Frage gestellt werden könnte, die eine flächendeckende und gerechte Gesundheitsversorgung sicherstellen soll.

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