Rathaus, Rätsel, Raten: Das neue Ebern-Quiz bringt selbst Einheimische ins Schwitzen

Wer glaubt, seine Heimatstadt in- und auswendig zu kennen, kann sein Wissen ab sofort auf eine ganz besondere Probe stellen. Für alle, die gerne rätseln, steht im „Ebern Magazin“ ab jetzt ein brandneues Online-Quiz bereit. Unter dem Titel „Das große Ebern-Kenner-Quiz“ wartet eine digitale Entdeckungsreise, die Einheimische wie auch Besucher gleichermaßen herausfordert. Wer hier glänzen will, braucht allerdings weit mehr als nur ein bisschen Halbwissen über die idyllische Region. Das digitale Ratespiel führt die Teilnehmer quer durch die bewegte Historie und Geografie des charmanten Ortes. Auf dem virtuellen Prüfstand stehen dabei unter anderem die umliegenden Mittelgebirge, die lokalen Flüsse sowie markante Burgruinen der Umgebung. Selbst wer sich mit den hiesigen Kfz-Kennzeichen, Ferienstraßen und Himmelsrichtungen auskennt, gerät bei Fragen zu einem ganz bestimmten Tier oder einem bekannten Zug schnell ins Grübeln. Auch die heimische Industrie, das traditionelle Handwerk und sogar ...

Mittelaltermarkt passé – Stadt Ebern legt beliebte Veranstaltung auf Eis


Die Nachricht schlug in Ebern ein wie ein Blitz: Der populäre Mittelaltermarkt wird auch 2025 nicht stattfinden, obwohl es eigentlich vorgesehen war. Die Absage verkündete Bürgermeister Jürgen Hennemann im Mitteilungsblatt Ebern vom 21.2.25. Die Entscheidung hinterlässt eine große Lücke im Veranstaltungskalender der Stadt.

Bereits im Jahr 2024 fiel der Mittelaltermarkt aus – damals mit der Begründung, er solle im zweijährigen Wechsel mit dem Mittelaltertreffen in Burgwindheim stattfinden. Doch dieser Wechsel blieb nebulös, da Burgwindheim rund 50 Kilometer entfernt liegt und keine offenkundige Verbindung zu Ebern besteht. Nun ist klar: Auch 2025 wird es keinen Mittelaltermarkt geben, und die Perspektiven für die Zukunft sind mehr als ungewiss.

Wie aus den Erklärungen hervorging, gebe es konkrete organisatorische und finanzielle Gründe für das Aus. Wichtige Akteure, die bisher maßgeblich an der Organisation beteiligt waren, seien abgesprungen. Ein Versuch, den Markt unter dem Dach des „Deutschen Burgenwinkels“ weiterzuführen, scheiterte an den „vorhandenen Kapazitäten“. Eine kommerzielle Lösung wurde ebenfalls verworfen, da ein Eintrittsgeld hätte verlangt werden müssen – ein Punkt, den die Stadt Ebern nicht mittragen wollte.

Die Stadt Ebern entschied sich gegen die Vergabe an einen externen Veranstalter, um die Niedrigschwelligkeit des Marktes zu bewahren. Gleichzeitig will man anderen Märkten in der Stadt neues Leben einhauchen: Wochen-, Jahr- und Bauernmärkte sollen 2025 von Stand- und Stromgebühren befreit werden. „Wir wollen das mal probieren“, erklärte Bürgermeister Hennemann und hofft auf einen positiven Effekt.

Die Entscheidung, den Mittelaltermarkt wohl dauerhaft zu streichen, stößt bei vielen Bürgerinnen und Bürgern auf Bedauern und hinterlässt Fragen. Die nicht hinreichende Kommunikation zum einst angekündigten Wechsel mit Burgwindheim und der schrittweise Rückzug von einer geschätzten Veranstaltung dürfte in Teilen der Bevölkerung kritisch gesehen werden. Ob sich in Zukunft doch noch ein neuer Veranstalter findet oder ob der Mittelaltermarkt in Ebern endgültig Geschichte ist?

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