Von Ebern bis Coburg: Regionale Tageszeitungen verlieren weiter Leser/innen

Die hiesigen Tageszeitungen haben im 1. Quartal 2026 erneut an verkaufter Auflage verloren. Das zeigt ein Vergleich der aktuellen IVW-Zahlen [➚] mit dem 1. Quartal des Vorjahres. Betroffen sind alle untersuchten Titel. Wie stark die Rückgänge ausfallen, unterscheidet sich allerdings deutlich. Aus regionaler Sicht lohnt sich dabei vor allem der Blick auf die drei Zeitungen, die im Landkreis Haßberge vertreten sind. Der Fränkische Tag erscheint im Landkreis mit seiner Ausgabe E, u.a. für Ebern, Eltmann und Zeil am Main. Hinzu kommt die Neue Presse, die seit 2024 nicht mehr mit einer eigenen Haßberge-Ausgabe auf dem Markt ist. Stattdessen erscheint eine gemeinsame Ausgabe „Coburg/Haßberge“. Erweitert wird das Angebot durch die „Main-Post Haßberge“. Deren gedruckte Ausgabe trägt je nach Verbreitungsgebiet die Kopftitel „Haßfurter Tagblatt“ oder „Bote vom Haßgau“ (Bereich Hofheim i.Ufr.). Inhaltlich unterscheiden sich beide Ausgaben jedoch nicht. Im Internet wird das Angebot ausschließlich...

Zum 100. Geburtstag: Der „Fränkische Theatersommer“ feiert Hildegard Knef


Ein ganz besonderer Theaterabend erwartet das Publikum in Bamberg und Frensdorf: Mit „So oder so – zum 100. Geburtstag von Hildegard Knef“ bringt der Fränkische Theatersommer (Landesbühne Oberfranken) eine bewegende Hommage an eine der faszinierendsten Persönlichkeiten der deutschen Nachkriegskultur auf die Bühne. Das musikalische Theaterstück widmet sich dem bewegten Leben der Grande Dame des deutschen Chansons und verspricht ein Erlebnis voller Musik, Erinnerungen und Emotionen.

Von einer Berliner Kindheit bis zum internationalen Ruhm – Hildegard Knef hat ein Leben geführt, das so facettenreich war wie ihre Kunst. Das Theaterstück „So oder so“ zeichnet diesen Weg auf einnehmende Weise nach. Rebekka Herl, die in die Rolle der Knef schlüpft, entführt das Publikum in die verschiedenen Stationen der beeindruckenden Karriere dieser Künstlerin. Am Klavier begleitet Beate Roux das Stück und sorgt für die musikalische Atmosphäre, die den Abend unvergesslich macht.

Das Stück beginnt in Knefs Kindheit, die geprägt war von den frühen Kriegsjahren und der Liebe ihres Großvaters. Anschließend nimmt es die Zuschauer mit auf ihre ersten Schritte als Schauspielerin, ihre Zeit in Hollywood und ihre rückhaltlose Entscheidung, nach Deutschland zurückzukehren, um sich dort als Chansonnière und Schriftstellerin einen Namen zu machen. Rebekka Herl bringt mit viel Feingefühl nicht nur die großen Momente ihrer Karriere auf die Bühne, sondern beleuchtet auch die Herausforderungen und Rückschläge, die Hildegard Knef zu einer so beeindruckenden Persönlichkeit machten.

Es werden auch bekannte Chansons wie „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ oder „Ich brauch’ Tapetenwechsel“ zu hören sein, die bis heute eine große Fangemeinde haben. Die musikalische Begleitung am Klavier schafft eine stimmungsvolle Untermalung, die die Zuschauer in Knefs Welt eintauchen lässt. Besonders für diejenigen, die Hildegard Knef nur vom Namen kennen, bietet das Stück eine wunderbare Gelegenheit, diese faszinierende Persönlichkeit neu zu entdecken.

„So oder so“:

15.2.25, 19:30 Uhr: Altes Kino (Sängerheim), Aufbaustraße 16, Bamberg-Gaustadt
23.3.25, 18:00 Uhr: Saal der Museumsgaststätte Schmaus, Frensdorf

Karten für die Vorstellungen sind bei BVD-Ticket oder online erhältlich. Da das Interesse an dieser besonderen Hommage an Hildegard Knef groß ist, empfiehlt sich eine frühe Reservierung.


Countdown Bamberg-Gaustadt


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