Bürgermeisterwahl: Wer soll Ebern aus der Krise führen?

Am 8.3.26 wählen die Bürgerinnen und Bürger in Ebern einen neuen Bürgermeister. Zur Wahl stehen mit Jürgen Hennemann (SPD), Harald Pascher (FDP) und Isabell Zimmer (CSU) zwei Männer und eine Frau. Der Wahlkampf verläuft bislang vergleichsweise ruhig. Inhaltlich setzen die drei Kandidaten unterschiedliche Akzente, zugleich gibt es thematische Überschneidungen. Jürgen Hennemann (SPD) Jürgen Hennemann steht seit 2014 an der Spitze der Stadt und bewirbt sich erneut um das Amt. Sein Wahlkampfmotto lautet „Sozial. Fair. Kompetent.“ Auf der Internetseite der SPD erklärt er, er wolle weiterhin eine nachhaltige und zukunftsgerichtete Politik im Sinne sozialdemokratischer Grundwerte gestalten. Inhaltlich spricht Hennemann unter anderem über Maßnahmen zur Klimaanpassung, etwa Regenmulden am Straßenrand, die Bäume gratis mit Wasser versorgen sollen. Zudem bringt er eine Umgestaltung der Windrad-Ruine auf dem Bretzenstein zu einem Aussichtsturm ins Gespräch. Ein Teil seiner Aussagen betrifft die kü...

Zum 100. Geburtstag: Der „Fränkische Theatersommer“ feiert Hildegard Knef


Ein ganz besonderer Theaterabend erwartet das Publikum in Bamberg und Frensdorf: Mit „So oder so – zum 100. Geburtstag von Hildegard Knef“ bringt der Fränkische Theatersommer (Landesbühne Oberfranken) eine bewegende Hommage an eine der faszinierendsten Persönlichkeiten der deutschen Nachkriegskultur auf die Bühne. Das musikalische Theaterstück widmet sich dem bewegten Leben der Grande Dame des deutschen Chansons und verspricht ein Erlebnis voller Musik, Erinnerungen und Emotionen.

Von einer Berliner Kindheit bis zum internationalen Ruhm – Hildegard Knef hat ein Leben geführt, das so facettenreich war wie ihre Kunst. Das Theaterstück „So oder so“ zeichnet diesen Weg auf einnehmende Weise nach. Rebekka Herl, die in die Rolle der Knef schlüpft, entführt das Publikum in die verschiedenen Stationen der beeindruckenden Karriere dieser Künstlerin. Am Klavier begleitet Beate Roux das Stück und sorgt für die musikalische Atmosphäre, die den Abend unvergesslich macht.

Das Stück beginnt in Knefs Kindheit, die geprägt war von den frühen Kriegsjahren und der Liebe ihres Großvaters. Anschließend nimmt es die Zuschauer mit auf ihre ersten Schritte als Schauspielerin, ihre Zeit in Hollywood und ihre rückhaltlose Entscheidung, nach Deutschland zurückzukehren, um sich dort als Chansonnière und Schriftstellerin einen Namen zu machen. Rebekka Herl bringt mit viel Feingefühl nicht nur die großen Momente ihrer Karriere auf die Bühne, sondern beleuchtet auch die Herausforderungen und Rückschläge, die Hildegard Knef zu einer so beeindruckenden Persönlichkeit machten.

Es werden auch bekannte Chansons wie „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ oder „Ich brauch’ Tapetenwechsel“ zu hören sein, die bis heute eine große Fangemeinde haben. Die musikalische Begleitung am Klavier schafft eine stimmungsvolle Untermalung, die die Zuschauer in Knefs Welt eintauchen lässt. Besonders für diejenigen, die Hildegard Knef nur vom Namen kennen, bietet das Stück eine wunderbare Gelegenheit, diese faszinierende Persönlichkeit neu zu entdecken.

„So oder so“:

15.2.25, 19:30 Uhr: Altes Kino (Sängerheim), Aufbaustraße 16, Bamberg-Gaustadt
23.3.25, 18:00 Uhr: Saal der Museumsgaststätte Schmaus, Frensdorf

Karten für die Vorstellungen sind bei BVD-Ticket oder online erhältlich. Da das Interesse an dieser besonderen Hommage an Hildegard Knef groß ist, empfiehlt sich eine frühe Reservierung.


Countdown Bamberg-Gaustadt


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