Seit 20 Jahren unterwegs zum Verkehrskonzept

Symbolbild KI Es gibt Themen in Ebern, die haben mittlerweile den Status eines kommunalpolitischen Langzeitprojekts erreicht. Sie sind immer da, wechseln gelegentlich die Überschrift, bekommen neue Arbeitskreise, Projektgruppen oder Beteiligungsformate – und kehren dennoch erstaunlich unverändert zurück. Das Verkehrsthema gehört dazu. Vielleicht sogar an die Spitze dieser besonderen Disziplin. Wer wissen möchte, wie lange man über ein Thema sprechen kann, ohne es abzuschließen, muss nicht nach Berlin oder Brüssel schauen. Ein Blick in die Eberner Stadtpolitik genügt. Dort wird seit mehr als 20 Jahren über den Verkehr diskutiert. Und zwar mit einer bemerkenswerten Ausdauer. Fast könnte man meinen, die Debatte selbst sei inzwischen Teil des Stadtbildes geworden – gleich neben Grauturm, Neptunbrunnen und Marktplatz. Nur der Naturfriedhof kommt bei der Dauer ungefähr mit Dabei ist die Idee eines Verkehrskonzepts keineswegs neu. Im Gegenteil. Wer alte Websites [➚] durchsieht, stößt schnell...

Aktionsgruppe fordert Aufklärung über Patientenzahlen und Zukunft der Klinik in Ebern

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Anlässlich einer geplanten Informationsveranstaltung des Haßberge-Landrats Wilhelm Schneider (CSU) am 31.7.25 zur Zukunft des Krankenhauses Ebern erklärt die „Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“:

„Widersprüchliche akutstationäre Fallzahlen auf der Homepage der Haßberge-Kliniken – sie schreiben über nur 250 stationäre PatientInnen im Gegensatz zu 1.195 PatientInnen im offiziellen Qualitätsbericht 2023. Das soll offenbar drastische Einschnitte in das Krankenhaus Ebern vorbereiten. Wir erwarten eine Aufklärung über die widersprüchlichen Fallzahlen.

Wir sind zutiefst besorgt über den Fortbestand des akutstationären Krankenhauses Ebern. Es ist für 7.995 Einwohner zwingend bedarfsnotwendig, um eine akut stationäre klinische Notfallversorgung bei lebensbedrohenden Erkrankungen oder Verletzungen binnen 30 Fahrzeitminuten sicher zu stellen. Eine eventuelle Schließung ist verantwortungslos, solange kein ordnungsgemäßes Konzept für Notärzte und Rettungsdienste vorliegt. Auch hier erwarten wir eine Aufklärung, wie die Bevölkerung zukünftig zeitnah klinisch versorgt werden kann.

Die alternative Umwandlung in eine Sektorenübergreifende Versorgungseinrichtung nach den Vorschriften der Krankenhausreform scheidet als Lösung aus. Sie gewährleistet keine akutstationäre Notfallversorgung an 7 Tagen und 24 Stunden mit sofortiger Verfügbarkeit eines Arztes für lebensrettende medizinische Interventionen.

Unter aktuellen Rahmenbedingungen ist die Fortführung des Krankenhauses Ebern mit Wiedereröffnung der stationären Chirurgie deshalb alternativlos.“

„Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“, Pressemitteilung, Klaus Emmerich, Klinikvorstand i.R., Himmelkron

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