Eine Luftnummer, die Eltmann retten könnte?

Symbolbild KI Das Hallenbad in Zeil ist seit 2019 dicht, der Schwimmunterricht im Landkreis eine logistische Mammutaufgabe. Während über ein 30-Millionen-Euro-Ganzjahresbad debattiert wird, schrumpfen die Schwimmfähigkeiten der Grundschüler. Dabei liegt die Lösung möglicherweise direkt vor der Haustür – genauer gesagt: im Main. Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, wie die kommenden Winter für die Grundschulen in und um Eltmann aussehen werden: Statt Seepferdchen und Bronze-Abzeichen steht für die Kinder vor allem eines auf dem Lehrplan: Busfahren. Seit der Schließung des Hallenbads im benachbarten Zeil am Main herrscht im Landkreis akuter Notstand an winterlichen Wasserflächen. Die Kinder werden zu „Trockenschwimmern“. Natürlich gibt es da diesen Traum vom großen „Allianzbad“. Ein modernes Ganzjahresbad, das irgendwann am Eltmanner Freibadgelände entstehen soll. Kostenpunkt: rund 30 Millionen Euro. In Zeiten klammer kommunaler Kassen und ohne feste Zusage über staatliche Millionen...

Aktionsgruppe fordert Aufklärung über Patientenzahlen und Zukunft der Klinik in Ebern

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Anlässlich einer geplanten Informationsveranstaltung des Haßberge-Landrats Wilhelm Schneider (CSU) am 31.7.25 zur Zukunft des Krankenhauses Ebern erklärt die „Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“:

„Widersprüchliche akutstationäre Fallzahlen auf der Homepage der Haßberge-Kliniken – sie schreiben über nur 250 stationäre PatientInnen im Gegensatz zu 1.195 PatientInnen im offiziellen Qualitätsbericht 2023. Das soll offenbar drastische Einschnitte in das Krankenhaus Ebern vorbereiten. Wir erwarten eine Aufklärung über die widersprüchlichen Fallzahlen.

Wir sind zutiefst besorgt über den Fortbestand des akutstationären Krankenhauses Ebern. Es ist für 7.995 Einwohner zwingend bedarfsnotwendig, um eine akut stationäre klinische Notfallversorgung bei lebensbedrohenden Erkrankungen oder Verletzungen binnen 30 Fahrzeitminuten sicher zu stellen. Eine eventuelle Schließung ist verantwortungslos, solange kein ordnungsgemäßes Konzept für Notärzte und Rettungsdienste vorliegt. Auch hier erwarten wir eine Aufklärung, wie die Bevölkerung zukünftig zeitnah klinisch versorgt werden kann.

Die alternative Umwandlung in eine Sektorenübergreifende Versorgungseinrichtung nach den Vorschriften der Krankenhausreform scheidet als Lösung aus. Sie gewährleistet keine akutstationäre Notfallversorgung an 7 Tagen und 24 Stunden mit sofortiger Verfügbarkeit eines Arztes für lebensrettende medizinische Interventionen.

Unter aktuellen Rahmenbedingungen ist die Fortführung des Krankenhauses Ebern mit Wiedereröffnung der stationären Chirurgie deshalb alternativlos.“

„Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“, Pressemitteilung, Klaus Emmerich, Klinikvorstand i.R., Himmelkron

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