Das „Sozialportal Haßberge“ – was Senioren davon haben sollen

Symbolbild KI Mit dem Slogan „Willkommen auf dem Sozialportal Landkreis Haßberge!“ wirbt die Plattform „Sozialportal-Mainfranken.de“ um Nutzerinnen und Nutzer. Sie kündigt an, Informationen, passgenaue Hilfsangebote und Dienstleistungen aus der Region bereitzustellen. Der Anspruch ist hoch: Die Suche nach Unterstützung im Alltag solle einfach, schnell und effizient möglich sein, heißt es in der Projektbeschreibung. Ende November 2025 wurde das Angebot per Bezahlartikel in einer Haßfurter Lokalzeitung als digitaler Helfer angepriesen, der einen umfassenden Überblick über soziale und gewerbliche Dienstleister bieten könne. Die Plattform richte sich demnach an alle Generationen und wolle Orientierung im Alltag geben. Ein Blick auf die tatsächlichen Inhalte der Website wirft jedoch Fragen auf. Unter der Rubrik „Aktuelles“ [➚] findet sich als jüngster Eintrag eine Information zur Asiatischen Tigermücke – datiert auf den 8.12.25. Andere Bereiche wirken noch weniger aktuell: So führt etwa ei...

Appell an die Haßberge-Kreisräte für ein Votum pro Haßberg-Klinik Ebern


Die „Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“ teilt mit: Mit mehr als 2.100 elektronischen Unterschriften hat die Petition „Erhalt der Haßberg-Klinik Ebern und Wiedereröffnung der stationären Chirurgie“ [➚] innerhalb kurzer Zeit eine beachtliche Zahl an Unterstützern erreicht. Aufgrund des hohen regionalen Stimmanteils hat der Petitionsbetreiber OpenPetition alle Kreisräte des Landkreis Haßberge, deren Mailadressen bekannt sind, angeschrieben. Die Kreisräte wurden um eine schriftliche Stellungnahme gebeten, wie sie zur geplanten Schließung der Haßberg-Klinik Ebern und umgekehrt zur Petition „Erhalt der Haßberg-Klinik Ebern und Wiedereröffnung der stationären Chirurgie“ stehen.

Die „Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“ richtet sich nun ebenfalls an die Haßberge-Kreisräte:

• Bekennen Sie sich auf der Petitionsplattform zum Erhalt der Haßberg-Klinik Ebern [➚].

• Erklären Sie Ihren anvertrauten Einwohnerinnen und Einwohnern anderenfalls, wie Sie eine wohnortnahe klinische Notfallversorgung, insbesondere für lebensbedrohende Erkrankungen, auf alternative Weise sicherstellen wollen.

Die Bevölkerung rufen wir auf:

• Sprechen Sie Ihre Kreisräte an.

• Fordern Sie ein klares öffentliches Bekenntnis zum Erhalt der Haßberg-Klinik Ebern.

• Fordern Sie von Ihren Kreisräten einen Beschluss des Kreistags Haßberge zum Erhalt Ihres Krankenhauses einschließlich einer Wiedereröffnung der stationären Chirurgie.

Für den Erhalt und die Stärkung der Haßberge-Klinik Ebern. Vielen Dank!

Himmelkron, 24.8.25, Pressemitteilung [➚] der „Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“

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