Trotz Zuwächsen bleibt der Tourismus im Bereich Haßberge auf vergleichsweise niedrigem Niveau

Symbolbild KI Der Tourismus im Landkreis Haßberge und in der Tourismusregion Haßberge hat sich in den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 leicht positiv entwickelt. Nach den aktuellen Eckdaten des Bayerischen Landesamtes für Statistik [➚] stiegen sowohl die Gästeankünfte als auch die Übernachtungszahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum an. Im Vergleich mit den benachbarten Landkreisen und Tourismusregionen zeigt sich jedoch ein differenziertes Bild: Die Wachstumsraten steigen zwar etwas, bei den absoluten Gäste- und Übernachtungszahlen gehören die Haßberge weiterhin zu den kleinen Tourismusstandorten in Franken. Im Landkreis Haßberge wurden von Januar bis Mai 28.842 Gästeankünfte registriert. Das waren 4,8 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Übernachtungen stieg sogar um 12,9 Prozent auf 66.024. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer erhöhte sich auf 2,3 Tage, die Bettenauslastung lag bei 21,6 Prozent. Auf den ersten Blick sprechen diese Zahlen für eine er...

Haßberg-Klinik: Ausschuss des Bayerischen Landtags korrigiert Eberner Klinik-Aus nicht


Pressemitteilung der „Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“:

Wie die Aktionsgruppe aus zuverlässiger Quelle erfahren hat, hat der bayerische Gesundheitsausschuss die Entscheidung des Kreistags Haßberge bestätigt, die Klinik in Ebern zum 31.12.25 zu schließen.

Mit großer Mehrheit stimmte der Ausschuss dem Argument zu, man dürfe dem Krankenhausträger in seiner Entscheidung nicht herein reden. Damit wurde die Petition „Erhalt der Haßberg-Klinik Ebern und Wiedereröffnung der stationären Chirurgie“ [➚] sowohl im Kreistag des Landkreises Haßberge als auch im Gesundheitsausschuss des Bayerischen Landtags abgelehnt.

Wir erklären hierzu:

Dies ist ein Schlag ins Gesicht der Bevölkerung und insbesondere der ca. 2.400 Petitionsunterzeichnerinnen und -unterzeichner.

Die Entscheidung weniger Kommunal- und Landespolitiker führt dazu, dass 7.995 Einwohner/innen von einer wohnortnahen stationären Versorgung binnen 30 Fahrzeitminuten komplett ausgeschlossen werden.

Die Region Ebern wird zur Gesundheitsregion dritter Klasse.

Die Verantwortung hierfür tragen der Landkreis Haßberge und der Bayerische Landtag. Die Verlierer sind die Menschen der Region, mit denen nie ein gleichberechtigter Dialog zur geplanten Schließung des Krankenhauses geführt wurde. Wir bedauern dieses einseitige Verfahren.

Himmelkron, 11.11.25, Pressemitteilung [➚] der „Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“

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