Bürgermeisterwahl: Wer soll Ebern aus der Krise führen?

Am 8.3.26 wählen die Bürgerinnen und Bürger in Ebern einen neuen Bürgermeister. Zur Wahl stehen mit Jürgen Hennemann (SPD), Harald Pascher (FDP) und Isabell Zimmer (CSU) zwei Männer und eine Frau. Der Wahlkampf verläuft bislang vergleichsweise ruhig. Inhaltlich setzen die drei Kandidaten unterschiedliche Akzente, zugleich gibt es thematische Überschneidungen. Jürgen Hennemann (SPD) Jürgen Hennemann steht seit 2014 an der Spitze der Stadt und bewirbt sich erneut um das Amt. Sein Wahlkampfmotto lautet „Sozial. Fair. Kompetent.“ Auf der Internetseite der SPD erklärt er, er wolle weiterhin eine nachhaltige und zukunftsgerichtete Politik im Sinne sozialdemokratischer Grundwerte gestalten. Inhaltlich spricht Hennemann unter anderem über Maßnahmen zur Klimaanpassung, etwa Regenmulden am Straßenrand, die Bäume gratis mit Wasser versorgen sollen. Zudem bringt er eine Umgestaltung der Windrad-Ruine auf dem Bretzenstein zu einem Aussichtsturm ins Gespräch. Ein Teil seiner Aussagen betrifft die kü...

Ebern: Umfrageergebnis zur Schließung der Haßberg-Klinik – eine „Ohrfeige für den Kreistag Haßberge“


Pressemitteilung der „Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“:

Am 13.11.25 startete die Aktionsgruppe eine Umfrage über die geplante Schließung der Haßberg-Klinik Ebern zum 31.12.25. Bereits nach gut einem Tag lagen 100 Antworten vor.

Nach vier Tagen ziehen wir Bilanz über die mittlerweile 209 vorliegenden Antworten der Bürger/innen.

88,3 % der Bürger/innen finden die Schließung der Haßberg-Klinik Ebern aus wirtschaftlichen und / oder strukturellen Gründen nicht sinnvoll.

90,8 % fühlen Sie sich nach der Schließung der Haßberg-Klinik Ebern durch benachbarte Krankenhäuser im Ernstfall nicht ausreichend klinisch versorgt.

83,9 % wissen nicht, wie sie bei schweren bis lebensbedrohenden Erkrankungen alternativ zeitnah eine ausreichende klinische Versorgung erhalten.

93,1 % wurden vom Träger, dem Landkreis Haßberge, nicht ausreichend über die Gründe der Schließung informiert.

80,0 % halten die Schließungsgründe des Trägers für nicht stichhaltig.

Die Umfrageergebnisse verweisen auf große Sorgen der Bürger/innen über die zukünftige Gesundheitsversorgung in der Region rund um Ebern. Sie sind auch eine „Ohrfeige“ für den Kreistag Haßberge und Landrat Schneider, die die Sorgen ihrer anvertrauten Einwohner nicht ernst nehmen. Und dies könnte Konsequenzen für die anstehende Kommunalwahl 2026 haben:

85,2 % der Bürger/innen bejahen: Die Entscheidung des Kreistags hat Konsequenzen auf die Abstimmung bei der Kommunalwahl 2026.

Angesichts dieser beeindruckenden Umfrage fordern wir den Landkreis Haßberge auf, Abstand von der Schließung der Haßberg-Klinik Ebern zu nehmen.

Sie erreichen die Ergebnisse der Umfrage unter diesem Link [➚].

Himmelkron, 17.11.25, Pressemitteilung [➚] der „Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“

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