Das „Sozialportal Haßberge“ – was Senioren davon haben sollen

Symbolbild KI Mit dem Slogan „Willkommen auf dem Sozialportal Landkreis Haßberge!“ wirbt die Plattform „Sozialportal-Mainfranken.de“ um Nutzerinnen und Nutzer. Sie kündigt an, Informationen, passgenaue Hilfsangebote und Dienstleistungen aus der Region bereitzustellen. Der Anspruch ist hoch: Die Suche nach Unterstützung im Alltag solle einfach, schnell und effizient möglich sein, heißt es in der Projektbeschreibung. Ende November 2025 wurde das Angebot per Bezahlartikel in einer Haßfurter Lokalzeitung als digitaler Helfer angepriesen, der einen umfassenden Überblick über soziale und gewerbliche Dienstleister bieten könne. Die Plattform richte sich demnach an alle Generationen und wolle Orientierung im Alltag geben. Ein Blick auf die tatsächlichen Inhalte der Website wirft jedoch Fragen auf. Unter der Rubrik „Aktuelles“ [➚] findet sich als jüngster Eintrag eine Information zur Asiatischen Tigermücke – datiert auf den 8.12.25. Andere Bereiche wirken noch weniger aktuell: So führt etwa ei...

Ebern: Umfrageergebnis zur Schließung der Haßberg-Klinik – eine „Ohrfeige für den Kreistag Haßberge“


Pressemitteilung der „Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“:

Am 13.11.25 startete die Aktionsgruppe eine Umfrage über die geplante Schließung der Haßberg-Klinik Ebern zum 31.12.25. Bereits nach gut einem Tag lagen 100 Antworten vor.

Nach vier Tagen ziehen wir Bilanz über die mittlerweile 209 vorliegenden Antworten der Bürger/innen.

88,3 % der Bürger/innen finden die Schließung der Haßberg-Klinik Ebern aus wirtschaftlichen und / oder strukturellen Gründen nicht sinnvoll.

90,8 % fühlen Sie sich nach der Schließung der Haßberg-Klinik Ebern durch benachbarte Krankenhäuser im Ernstfall nicht ausreichend klinisch versorgt.

83,9 % wissen nicht, wie sie bei schweren bis lebensbedrohenden Erkrankungen alternativ zeitnah eine ausreichende klinische Versorgung erhalten.

93,1 % wurden vom Träger, dem Landkreis Haßberge, nicht ausreichend über die Gründe der Schließung informiert.

80,0 % halten die Schließungsgründe des Trägers für nicht stichhaltig.

Die Umfrageergebnisse verweisen auf große Sorgen der Bürger/innen über die zukünftige Gesundheitsversorgung in der Region rund um Ebern. Sie sind auch eine „Ohrfeige“ für den Kreistag Haßberge und Landrat Schneider, die die Sorgen ihrer anvertrauten Einwohner nicht ernst nehmen. Und dies könnte Konsequenzen für die anstehende Kommunalwahl 2026 haben:

85,2 % der Bürger/innen bejahen: Die Entscheidung des Kreistags hat Konsequenzen auf die Abstimmung bei der Kommunalwahl 2026.

Angesichts dieser beeindruckenden Umfrage fordern wir den Landkreis Haßberge auf, Abstand von der Schließung der Haßberg-Klinik Ebern zu nehmen.

Sie erreichen die Ergebnisse der Umfrage unter diesem Link [➚].

Himmelkron, 17.11.25, Pressemitteilung [➚] der „Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“

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