Das „Sozialportal Haßberge“ – was Senioren davon haben sollen

Symbolbild KI Mit dem Slogan „Willkommen auf dem Sozialportal Landkreis Haßberge!“ wirbt die Plattform „Sozialportal-Mainfranken.de“ um Nutzerinnen und Nutzer. Sie kündigt an, Informationen, passgenaue Hilfsangebote und Dienstleistungen aus der Region bereitzustellen. Der Anspruch ist hoch: Die Suche nach Unterstützung im Alltag solle einfach, schnell und effizient möglich sein, heißt es in der Projektbeschreibung. Ende November 2025 wurde das Angebot per Bezahlartikel in einer Haßfurter Lokalzeitung als digitaler Helfer angepriesen, der einen umfassenden Überblick über soziale und gewerbliche Dienstleister bieten könne. Die Plattform richte sich demnach an alle Generationen und wolle Orientierung im Alltag geben. Ein Blick auf die tatsächlichen Inhalte der Website wirft jedoch Fragen auf. Unter der Rubrik „Aktuelles“ [➚] findet sich als jüngster Eintrag eine Information zur Asiatischen Tigermücke – datiert auf den 8.12.25. Andere Bereiche wirken noch weniger aktuell: So führt etwa ei...

Unterfranken wird 2025 trauriger Spitzenreiter beim Kliniksterben in Bayern


Pressemitteilung: Unterfranken wird 2025 Spitzenreiter bei bayerischen Klinikschließungen! Darauf macht die „Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“ aufmerksam. Bis zum 31.12.25 wird es in Bayern 5 Komplettschließungen und 3 Teilschließungen im Jahr 2025 geben. Damit trägt Unterfranken 60 % der bayerischen Klinikschließungen 2025.

Die Entwicklung ist dramatisch und steht für eine Gefährdung der wohnortnahen stationären klinischen Versorgung. Klaus Emmerich, Klinikvorstand i.R.: „Nehmen wir das Beispiel Ebern! Mit der Komplettschließung dieses Klinikstandorts zum 31.12.25 werden 7.995 Einwohnerinnen und Einwohner kein Allgemeinkrankenhaus mit stationärer Notfallversorgung binnen 30 Fahrzeitminuten mehr erreichen. Das kann bei lebensbedrohlichen Erkrankungen lebensentscheidend sein. Leider ist vom Bayerischen Ministerium für Gesundheit, Prävention und Pflege keine oder nur begrenzte Unterstützung zum Erhalt bayerischer Krankenhäuser zu erwarten. Die Entscheidung des Klinikträgers wird ggf. akzeptiert und gestützt.“

Die „Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“ ruft die Bevölkerung auf, sich aktiv gegen die Schließung wohnortnaher Krankenhäuser einzusetzen.

Klaus Emmerich, Klinikvorstand i.R.: „Das Bürgerspital Wertheim nahe der bayerischen Grenze und das Krankenhaus St. Josef (Schweinfurt) sind lobende Beispiele, dafür, dass Widerstand sich lohnt. Beide Krankenhäuser waren akut bedroht bzw. bereits geschlossen. Wir danken allen Aktiven, die zum Erhalt bzw. zur Wiedereröffnung dieser Krankenhäuser beigetragen haben.“

Für eine flächendeckende wohnortnahe klinische Versorgung in Unterfranken!

Himmelkron, 28.12.25, „Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“

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