Eine Luftnummer, die Eltmann retten könnte?

Symbolbild KI Das Hallenbad in Zeil ist seit 2019 dicht, der Schwimmunterricht im Landkreis eine logistische Mammutaufgabe. Während über ein 30-Millionen-Euro-Ganzjahresbad debattiert wird, schrumpfen die Schwimmfähigkeiten der Grundschüler. Dabei liegt die Lösung möglicherweise direkt vor der Haustür – genauer gesagt: im Main. Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, wie die kommenden Winter für die Grundschulen in und um Eltmann aussehen werden: Statt Seepferdchen und Bronze-Abzeichen steht für die Kinder vor allem eines auf dem Lehrplan: Busfahren. Seit der Schließung des Hallenbads im benachbarten Zeil am Main herrscht im Landkreis akuter Notstand an winterlichen Wasserflächen. Die Kinder werden zu „Trockenschwimmern“. Natürlich gibt es da diesen Traum vom großen „Allianzbad“. Ein modernes Ganzjahresbad, das irgendwann am Eltmanner Freibadgelände entstehen soll. Kostenpunkt: rund 30 Millionen Euro. In Zeiten klammer kommunaler Kassen und ohne feste Zusage über staatliche Millionen...

Unterfranken wird 2025 trauriger Spitzenreiter beim Kliniksterben in Bayern


Pressemitteilung: Unterfranken wird 2025 Spitzenreiter bei bayerischen Klinikschließungen! Darauf macht die „Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“ aufmerksam. Bis zum 31.12.25 wird es in Bayern 5 Komplettschließungen und 3 Teilschließungen im Jahr 2025 geben. Damit trägt Unterfranken 60 % der bayerischen Klinikschließungen 2025.

Die Entwicklung ist dramatisch und steht für eine Gefährdung der wohnortnahen stationären klinischen Versorgung. Klaus Emmerich, Klinikvorstand i.R.: „Nehmen wir das Beispiel Ebern! Mit der Komplettschließung dieses Klinikstandorts zum 31.12.25 werden 7.995 Einwohnerinnen und Einwohner kein Allgemeinkrankenhaus mit stationärer Notfallversorgung binnen 30 Fahrzeitminuten mehr erreichen. Das kann bei lebensbedrohlichen Erkrankungen lebensentscheidend sein. Leider ist vom Bayerischen Ministerium für Gesundheit, Prävention und Pflege keine oder nur begrenzte Unterstützung zum Erhalt bayerischer Krankenhäuser zu erwarten. Die Entscheidung des Klinikträgers wird ggf. akzeptiert und gestützt.“

Die „Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“ ruft die Bevölkerung auf, sich aktiv gegen die Schließung wohnortnaher Krankenhäuser einzusetzen.

Klaus Emmerich, Klinikvorstand i.R.: „Das Bürgerspital Wertheim nahe der bayerischen Grenze und das Krankenhaus St. Josef (Schweinfurt) sind lobende Beispiele, dafür, dass Widerstand sich lohnt. Beide Krankenhäuser waren akut bedroht bzw. bereits geschlossen. Wir danken allen Aktiven, die zum Erhalt bzw. zur Wiedereröffnung dieser Krankenhäuser beigetragen haben.“

Für eine flächendeckende wohnortnahe klinische Versorgung in Unterfranken!

Himmelkron, 28.12.25, „Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern“

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