Geografie nach Redaktionsschluss: Wie Ebern in die Haßberge rutschte ­– mit App!

„Haßfurt in den Haßbergen“ – auf diese Idee käme vermutlich nicht einmal die kühnste Lokalredaktion zwischen Mainufer und Marktplatz. Zu offensichtlich wäre der Irrtum. Haßfurt liegt im Maintal, und niemand würde ernsthaft behaupten, das Städtchen am Main sei plötzlich voralpin geworden. Bei Ebern dagegen scheint die geografische Fantasie regelmäßig Purzelbäume zu schlagen. Kaum vergeht eine Woche, ohne dass irgendwo wieder von „Ebern in den Haßbergen“ zu lesen ist. Besonders eifrig pflegt diese Formulierung die „Neue Presse“, doch auch andere Zeitungen im Landkreis bedienen sich dieser bemerkenswerten Ortsverlagerung mit erstaunlicher Beharrlichkeit. Dabei reicht ein kurzer Blick aus dem Fenster, um die Sache aufzuklären. Wer in Ebern steht, steht nicht mitten in den Haßbergen, sondern im Baunachgrund – oder im Itz-Baunach-Hügelland. Wer den Grauturm hinaufklettert, erkennt die Haßberge in Sichtweite, ja. Man blickt hinüber, fährt hindurch, wandert dort vielleicht am Wochenende oder ...

April, April: Landrat Schneider sagt heute in Ebern Servus – Tombola


In einem feierlichen Rahmen mit verschiedenen Programmpunkten will sich Landrat Schneider am heutigen Mittwoch von den Bürgerinnen und Bürgern in Ebern verabschieden. Nachdem er bei der Landratswahl im März 2026 nicht erneut kandidiert hatte, neigt sich seine Amtszeit dem offiziellen Ende entgegen – dieses ist am 30.4.26.

Schauplatz der Veranstaltung ist der Parkplatz des ehemaligen Eberner Krankenhauses, wo sich ab 11:00 Uhr nicht nur der gesamte Stadtrat, sondern ausdrücklich auch die Bevölkerung einfinden möge. Laut Ankündigung wird auf eine rege Beteiligung gehofft, die dem Anlass einen entsprechend würdigen Rahmen verleihen soll. Um die passende Atmosphäre zu schaffen, plant der Bürgermeister im Vorfeld Landkreis-Fähnchen zu verteilen, mit denen die Gäste dem scheidenden Landrat beim Eintreffen in der Landkreis-Limousine zuwinken können.

Neben den obligatorischen Ansprachen wird auch für das leibliche Wohl gesorgt sein, so dass der Parkplatz für kurze Zeit eher an ein kleines Volksfest erinnern dürfte. Ein weiterer Programmpunkt verspricht dabei Aufmerksamkeit: Eine wohltätige Tombola zugunsten des Krankenhauses in Haßfurt soll Gutes bewirken und für Spannung sorgen. Vor allem die Hauptpreise lassen aufhorchen.

Die ersten drei Gewinnerinnen und Gewinner dürfen sich auf eine kostenlose Fahrt im Kleinbus des Landkreises freuen. Dieser steht unmittelbar nach der Ziehung bereit und startet ohne Verzögerung zur nächsten Etappe: einer Besichtigung des Krankenhauses in Haßfurt. Dort werden den frisch gekürten Gewinnern die aktuellen Erweiterungspläne vorgestellt – ein exklusiver Einblick, der so schnell wohl nicht jeder Bevölkerungsschicht zugänglich wird. Für den Rückweg müssen die Teilnehmer selbst sorgen. Sicherlich wird dieser Abschied in Ebern in Erinnerung bleiben.

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