Yrsa von Leistners Denkmal in Ebern wird restauriert – und erzählt eine besondere Geschichte

Während in der Karl-Hoch-Anlage in Ebern derzeit ein Gerüst rund um das Denkmal „Werden-Sein-Vergehen“ steht, richtet sich der Blick nicht nur auf die notwendigen Sanierungsarbeiten, sondern auch auf die Geschichte des Kunstwerks. Die Restaurierung hat inzwischen sogar das Interesse eines Dokumentarfilmers geweckt. Uli Pförtner dreht aktuell eine Dokumentation über die international renommierte Bildhauerin Yrsa von Leistner und begleitet dabei die Arbeiten am Eberner Denkmal. Dass ausgerechnet Ebern zu einem wichtigen Drehort geworden ist, geht auf einen Zeitungsbericht zurück, durch den der Filmemacher auf das Kunstwerk aufmerksam wurde. Im Mittelpunkt der Dreharbeiten steht eine Figurengruppe, die seit Jahrzehnten zum Stadtbild gehört und dennoch häufig übersehen wird. Das Werk „Werden-Sein-Vergehen“ befindet sich in der Karl-Hoch-Anlage und gilt als Beispiel des expressionistischen Realismus. Geschaffen wurde es 1963 und 1964 von Yrsa von Leistner. Die allegorische Darstellung setzt...

Tradition im Radio: „Zwölfuhrläuten“ sendet aus Ebern


Am Sonntag, 19.4.26, richtet sich die Aufmerksamkeit vieler Radiohörerinnen und -hörer nach Ostunterfranken: Das traditionsreiche „Zwölfuhrläuten“ wird diesmal aus Ebern gesendet. Punkt 12:00 Uhr erklingen in den beiden Radioprogrammen Bayern 1 und BR Heimat die Glocken der katholischen Stadtpfarrkirche St. Laurentius.

Mit den einleitenden Worten „Es ist zwölf Uhr. Das Mittagsläuten kommt heute von der katholischen Pfarrkirche St. Laurentius im unterfränkischen Ebern“ beginnt die kurze Sendung, die traditionell vom Klang der Glocken getragen wird. Die Aufnahme wurde bereits im Vorfeld produziert und wird nicht live übertragen.

Das „Zwölfuhrläuten“ zählt zu den ältesten Formaten im Hörfunkprogramm des Bayerischen Rundfunks. Seit seiner Einführung im Jahr 1949 verbindet es das charakteristische Läuten von Kirchen oder Kapellen mit einem knappen Porträt des jeweiligen Ortes. Die Premiere erfolgte damals am Pfingstsonntag mit den Glocken aus Sankt Englmar. Schon bald entwickelte sich die Sendung zu einem festen Bestandteil des Radioprogramms.

In den Anfangsjahren dauerte ein Beitrag rund fünf Minuten, ehe die Länge Mitte der 1990er-Jahre auf etwas mehr als drei Minuten reduziert wurde. Unverändert geblieben ist das Konzept, regionale Geschichte und Gegenwart hörbar zu machen – eingebettet in das markante Klangbild der Glocken. Neben der Ausstrahlung im Radio stehen die einzelnen Folgen mittlerweile auch im Podcastangebot des Senders bereit.


Kommentare