Jugendbeteiligung in Ebern: Warum nicht nach Baunacher Vorbild?

Symbolbild KI Ein Jugendrat soll junge Menschen stärker in die Kommunalpolitik einbinden. Doch während in Ebern zunächst ein Konzept mit benannten und von Schulen entsandten Jugendlichen vorgesehen ist, setzt die Nachbarstadt Baunach bereits seit Jahren auf ein gewähltes Jugendparlament. Ebern möchte jungen Menschen mehr Möglichkeiten geben, sich in die kommunale Politik einzubringen. Wie aus dem Mitteilungsblatt [➚] der Verwaltungsgemeinschaft Ebern vom 16.10.26 hervorgeht, ist im Rahmen des Projekts „Jugend entscheidet“ der Hertie-Stiftung ein Konzept für die Beteiligung Jugendlicher an kommunalen Prozessen entstanden. Rund 400 Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren sollen demnach eingeladen werden, ihre Vorstellungen für die Zukunft der Stadt einzubringen. Geplant ist eine Zukunftswerkstatt, aus der ein Jugend- und Zukunftsrat hervorgehen könnte. Doch bei der konkreten Ausgestaltung stellt sich eine grundlegende Frage: Warum setzt Ebern nicht auf ein demokratisch gewähltes Gremi...

Stadtrat Ebern berät über Feuerwehr, Bauprojekte und Finanzen


Der Stadtrat Ebern kommt am Donnerstag, 30.7.26, um 18:00 Uhr zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung stehen neben formalen Beschlüssen mehrere Themen aus den Bereichen Feuerwehr, Infrastruktur, Stadtentwicklung und Finanzen.

Zu Beginn sollen die Niederschriften mehrerer vorausgegangener Sitzungen genehmigt werden. Anschließend ist die Vereidigung der neu gewählten Ortssprecher vorgesehen.

Im Bereich des Feuerwehrwesens befassen sich die Stadtratsmitglieder mit mehreren Punkten. So soll der neu gewählte stellvertretende Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Unterpreppach bestätigt werden. Darüber hinaus geht es um einen Grundsatzbeschluss zur Beschaffung eines Mannschaftstransportwagens (MTW) für die Wehr in Unterpreppach. Ebenfalls auf der Tagesordnung steht die Gründung einer Kinder- und Jugendfeuerwehr bei der Freiwilligen Feuerwehr Reutersbrunn-Eichelberg.

Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung betrifft verschiedene Bau- und Infrastrukturmaßnahmen. Der Stadtrat entscheidet über die Vergabe von Asphaltarbeiten für den Straßenunterhalt in der Bahnhofstraße. Außerdem soll der Aufstellungsbeschluss für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 157 „Gewerbegebiet TÜV Sandhof“ im Regelverfahren gefasst werden.

Auch die Sanierung der Eberner Stadtmauer wird behandelt. Dabei steht die Beauftragung der Baumeisterarbeiten für den Bauabschnitt 2026 bis 2028 zur Entscheidung. Zudem sollen Ingenieurleistungen für den ersten Bauabschnitt der Kanalsanierung an der Abwasseranlage Ebern vergeben werden. Die Arbeiten sind sowohl in offener als auch in geschlossener Bauweise vorgesehen.

Im finanziellen Teil der Sitzung wird dem Stadtrat die Jahresrechnung der Stadt Ebern für das Haushaltsjahr 2025 zusammen mit dem Rechenschaftsbericht vorgelegt. Den Abschluss des öffentlichen Teils bildet der Tagesordnungspunkt „Informationen“.


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